top of page

SCOPE-AI: Datensatz für KI-gestützte biomedizinische Forschung mit Organoiden

29. Okt.
1 Min. Lesezeit

Forschende der Philipps-Universität Marburg, des Helmholtz-Zentrums München, von Helmholtz AI, und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) arbeiten daran, eine der bislang umfangreichsten frei zugänglichen Bilddatensammlungen von Organoiden schaffen zu schaffen. Die Daten sollen helfen, KI-Modelle für die automatisierte Analyse der Mini-Organe zu entwickeln – und damit neue Möglichkeiten für die Krankheitsforschung, Medikamentenentwicklung und personalisierte Medizin eröffnen.


Elektromikroskopisches Foto eines Flimmerepithels bzw. oder respiratorischen Epithels - eine Schicht aus spezialisierten Epithelzellen, die den größten Teil der Atemwege auskleidet. Hieraus lassen sich Organoider (organ-ähnliche Minisysteme) herstellen.

Foto: Louisa Howard, Wikipedia.


Die Auswertung der bei der Arbeit mit Organoiden entstehenden Mikroskopie-Bilder ist bislang aufwendig, langsam und fehleranfällig. Künstliche Intelligenz könnte diese Analyse automatisieren. Dafür fehlen jedoch bislang große und vielfältige Datensätze, in denen wichtige Zellstrukturen und -merkmale von Fachleuten markiert und zugeordnet sind.


Die Forschenden kombinieren verschiedene Mikroskopie-Verfahren mit KI-basierter Bildanalyse. Damit wollen sie erkennen und messen, wie sich Epithelzellen verhalten, entwickeln und organisieren. So können wir Veränderungen sichtbar machen,


Durch das Projekt werden frei zugängliche Datensätze erzeugt, die jeweils auf eine konkrete Anwendung zugeschnitten sind. Alle Datensätze werden unter offener Lizenz veröffentlicht.


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt SCOPE-AI mit rund 330.000 Euro im Programm „Forschungsdaten und Software“.


Quelle und weitere Informationen:

Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.
bottom of page