Tierfreie Alternativen statt Tierverbrauch
In den Studiengängen der Biologie, Human- und Veterinärmedizin werden noch immer viele Studierende unter Einsatz von Tieren ausgebildet. Dabei ist dies im Tierschutzgesetz (TierSchG) rechtlich klar geregelt: Tierversuche und das Töten von Tieren zu Aus-, Fort- und Weiterbildungszwecken sind unzulässig, wenn es gleichwertige Alternativmethoden gibt. Und die gibt es: Es existieren längst innovative und pädagogisch hochwertige tierfreie Lehrmethoden, die konservativen Kursangeboten in nichts nachstehen und einigen Studien zufolge sogar besser abschneiden. Dass tierfreie Lehrmethoden bereits an viele Hochschulen eingesetzt werden, zeigte unser letzter Hochschul-Wegweiser für ein Studium ohne Tiereinsatz. Abgesehen davon qualifiziert der Tierverbrauch im Studium oft nicht für die spätere Tätigkeit, da beispielsweise angehende Biologen, die Tierversuchen durchführen wollen, extra einen tierexperimentellen Kurs (FELASA) absolvieren müssen.
Tierfrei forschen bietet Studierenden Information und Beratung, wie sie den sogenannten Tierverbrauch in den lebenswissenschaftlichen Studiengängen vermeiden, ersetzen oder sich von Übungen am Tier befreien lassen können.
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