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NIH finanziert Initiative zur Verbesserung des Verständnisses der geschlechtsspezifischen Hormonbiologie

15. Sept.
1 Min. Lesezeit
Grafik: Schematische Übersicht der geschlechtsspezifischen Endokrinologie. Vergleich der hormonellen Regelkreise (Hypothalamus-Hypophysen-Achsen), der chemischen Strukturen zentraler Steroidhormone (Östrogene, Progesteron, Testosteron) sowie ihrer spezifischen physiologischen Wirkungsweisen und gemeinsamen endokrinen Organe bei Frau und Mann. Darstellung: Computer-generiert.
Grafik: Schematische Übersicht der geschlechtsspezifischen Endokrinologie. Vergleich der hormonellen Regelkreise (Hypothalamus-Hypophysen-Achsen), der chemischen Strukturen zentraler Steroidhormone (Östrogene, Progesteron, Testosteron) sowie ihrer spezifischen physiologischen Wirkungsweisen und gemeinsamen endokrinen Organe bei Frau und Mann. Darstellung: Computer-generiert.

Die National Institutes of Health (NIH) stellen 21 Millionen Dollar für die Einrichtung eines Forschungsprogramms bereit, das die Entwicklung computergestützter Methoden vorantreiben soll, mit denen die selbst regulierenden Prozesse menschlicher Hormone – die sogenannte Hormonhomöostase – modelliert und simuliert werden können.


Geschlechtshormone interagieren mit vielen Geweben und Körpersystemen über das Fortpflanzungsgewebe hinaus, darunter Lunge, Knochen und das Immunsystem. Veränderungen der Hormonhomöostase, wie beispielsweise Schwankungen, die während der Pubertät, des Menstruationszyklus, der Schwangerschaft und der Menopause auftreten, können systemische Reaktionen und langfristige Veränderungen im Körper auslösen. Hier besteht ein dringender Forschungsbedarf, der diese Schwankungen im Lebensverlauf und Veränderungen in mehreren Organsystemen berücksichtigt, um den vollen therapeutischen und klinischen Nutzen zu erschließen.


„Aktuelle mathematische und Tiermodelle erfassen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht ausreichend. Diese Lücke zu schließen ist entscheidend für das Verständnis der geschlechtsspezifischen Biologie und die Entwicklung individuellerer therapeutischer Ansätze“, so Dr. Nicole Kleinstreuer, stellvertretende Direktorin für Programmkoordination, Planung und strategische Initiativen am NIH.


Das Programm wird neue Ansätze der computergestützten Modellierung auf Basis biologischer Daten des Menschen nutzen, um genauer zu untersuchen, wie das Geschlecht einen Einfluss auf das Ansprechen auf Behandlungen ausübt.


Quelle und weitere Informationen:


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