Gemeinsame Pressemitteilung: Bündnis fordert in öffentlicher Anhörung Bundesregierung zum Umdenken auf
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat gestern über die von über 84.000 Menschen unterzeichnete Petition gegen das geplante Tierversuchsgesetz beraten. Die von einem Bündnis aus zehn Organisationen* initiierte Bundestagspetition erreichte mehr als das Zweieinhalbfache des für eine öffentliche Anhörung erforderlichen Quorums von 30.000 Unterschriften. In der Anhörung bekräftigte das Bündnis seine Kernforderung: Die Bundesregierung darf die Regelungen für Tierversuche nicht aus dem Tierschutzgesetz herauslösen und in einem eigenständigen Gesetz zusammenfassen. Millionen von Tieren in deutschen Laboren droht damit eine Schwächung ihres ohnehin unzureichenden Schutzes.(1)

Vertreter:innen der Tierschutzseite vor dem Gebäude des Petitionsausschusses.
Die parlamentarischen Staatssekretär:innen des BMLEH und des BMFTR bestätigen, dass an einer Neuregelung zu Tierversuchen im Hintergrund gearbeitet wird, die nicht zu Lasten des Tierschutzes gehen soll. (2)
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