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Forschungsteam aus Eindhoven entwickelt mDMF-Chip

vor 6 Tagen
1 Min. Lesezeit

Ein Forschungsteam von der Eindhoven University of Technology hat einen mehrschichtigen digitalen Mikrofluidik-Chip (mDMF) entwickelt. Experimente können auf kleinstem Raum mit winzigen Flüssigkeitsmengen im Nanolitervolumen durchgeführt werden, was Material und Kosten spart.


Beim magnetic digital microfluidics (mDMF) werden magnetische Partikel oder Tropfen präzise über ein Array von Elektroden gesteuert.

Abbildung KI-generiert.


Ein mDMF-Chip ist ein kleines Gerät, das Flüssigkeitströpfchen auf einer winzigen Fläche gezielt bewegen, mischen und teilen kann. Bei Anlegen einer elektrischen Spannung verändert sich die Oberfläche unter einem Flüssigkeitstropfen so, dass der Tropfen sich bewegt. Die Bewegung wird durch kleine Elektroden unter der Oberfläche gesteuert. Jede Elektrode kann einzeln angesteuert werden, sodass sich Tropfen gezielt von einer Stelle zur nächsten schieben lassen.


Neben der geringsten Flüssigkeitsmengen im Nanolitervolumen lassen sich durch die digitale Steuerung viele Proben gleichzeitig und automatisiert bearbeitet, was die Effizienz und den Durchsatz erhöht.


Der mDMF-Chip eignet sich gut für Medikamentenzelltests oder die Untersuchung von Zellreaktionen auf Substanzen.


Originalpublikation:

Ozden, M., Savchak, O. K. & Gumuscu, B. (2026). Multilayered Digital Microfluidic Chip for Cell-Based Assays. Adv. Mater. Interfaces 2026, 13:e70559, https://doi.org/10.1002/admi.70559

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