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Dresden: Umfrage zum Einsatz präklinischer Modelle

15. Okt.
1 Min. Lesezeit

Das Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS führt derzeit eine wissenschaftliche Evaluierung präklinischer Modelle und alternativer Forschungsansätze durch und befragt Forschende aus Hochschulen, Industrie und Behörden anonym zu ihrer Verwendung präklinischer Modelle und biologischer Materialien. Die Umfrage läuft bis zum 23. November 2026.


Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden.

Foto: Asio otus, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.


Das Fraunhofer IWS mit Sitz in Dresden entwickelt komplexe Systemlösungen in der Laser- und Werkstofftechnik. Schwerpunkt sind Laseranwendungen, funktionalisierte Oberflächen sowie Werkstoff- und Prozessinnovationen. Auch im Bereich New Approach Methodologies (NAMs) zum Ersatz von Tierversuchen ist das Institut innovativ: So entwickeln die IWS-Forschenden in Kooperation mit der dem Universitätsklinikum Jena, der Universität in Jena, dem Paul-Ehrlich-Institut und dem Hans-Knöll-Institut Mikro-Physiologische Systeme (MPS) für ein humanes Infektionsmodell zur Untersuchung von Cholerabakterien (Vibrio cholerae) als Alternative zu Tierversuchen am Kaninchen. Die Darm-on-Chip-Modelle ermöglichen neben anderen Eigenschaften auch eine realitätsnahe Nachbildung der Darmperistaltik. (1)


In der Befragung möchte das Fraunhofer IWS in Erfahrung bringen, welche biologischen Materialien und organspezifische Gewebe bereits eingesetzt werden, welchen Stellenwert humanbasierten und alternative Modelle wie z.B. Organ-on-Chips haben. Des Weiteren wird nach bestehenden und geplanten Maßnahmen zur Reduktion von Tierversuchen im Sinne des 3R-Prinzips (Replacement, Reduction, Refinement)gefragt.


Hier geht es zur Befragung.


Weitere Informationen:

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