Europäische Chemikalienagentur launcht Kooperationsplattform für Alternativen zu Tierversuchen
Die ECHA hat die Kooperationsplattform für Alternativen zu Tierversuchen eingerichtet, um die Entwicklung und Einführung alternativer Methoden im regulatorischen Kontext im Rahmen des Mandats der ECHA zu unterstützen. Die Plattform zielt darauf ab, ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wann und wie alternative Methoden eingesetzt werden können, um Tierversuche im Rahmen der geltenden Informationsanforderungen zu ersetzen.

Sitz der Europäischen Chemikalienagentur in Helsinki.
Vadelmavene, Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Dafür bringt die Plattform EU-Behörden, -Agenturen und Interessengruppen zusammen und trägt zur EU-Roadmap für die schrittweise Beendigung von Tierversuchen im Rahmen der EU-Chemikaliengesetzgebung bei. Die Plattform unterstützt den Dialog zwischen den EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission und wichtigen Interessengruppen und arbeitet zudem eng mit ähnlichen Gruppen auf EU-Ebene zusammen.
Die Plattform deckt alle Themen im Zusammenhang mit der Entwicklung und der behördlichen Anwendung von Alternativen zu Tierversuchen ab, will Beiträge für die Lenkungsgruppe der Kommission zur Roadmap bereitstellen, Standpunkte zur weiteren Integration und effizienten regulatorischen Nutzung tierversuchsfreier Testmethoden abstimmen, und den Meinungsaustausch zwischen Behörden und Interessengruppen über laufende oder geplante Entwicklung tierversuchsfreier Testmethoden oder Validierungsaktivitäten fördern.
Teilnahmen können neben der Generaldirektion der Kommission, Behörden, EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und der Schweiz, EU-Agenturen auch akkreditierte Interessenverbände (als Beobachter).
Die erste Sitzung der Plattform findet am 11. und 12. Juni 2026 statt; dabei wird der erste Zweijahres-Arbeitsplan vereinbart und später veröffentlicht.
Quelle und weitere Informationen:





Kommentare