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- Neuer, interdisziplinärer Studiengang Cognitive Science startet im Wintersemester an der TU Darmstadt
Grafic: Techmanic, Pixabay. Die Kognitionswissenschaft folgt der Grundannahme, dass der menschliche Geist im Wesentlichen ein Informationsverarbeitungssystem ist. Dabei werden Algorithmen genutzt, um menschliche Intelligenz zu verstehen und zu erklären. Ab dem Wintersemester 2019/20 kann Cognitive Science als Bachelor- und Masterstudiengang an der TU Darmstadt studiert werden. Die Kognitionswissenschaft integriert Einsichten der Psychologie, der Neurowissenschaft, der Linguistik, der Philosophie und der Künstlichen Intelligenz, um menschliches Verhalten besser zu verstehen. Durch den speziellen Schwerpunkt an der TU Darmstadt, der auf der Computational Cognitive Science liegt, können diese Disziplinen vergleichsweise leicht zusammenarbeiten. Schon heute gibt es einen hohen Bedarf an KI-Expertise. Mit der fortschreitenden Entwicklung von KI wird zunehmend klarer werden, dass sich KI-Expertise nicht auf Informatik beschränken kann, sondern auch das Verständnis der menschlichen Informationsverarbeitung braucht, also in Summe: Cognitive Science. Der sehr zukunftsträchtige Studiengang stellt durch seine Interdisziplinarität und computationale Ausrichtung gewisse Anforderungen: In den ersten Semestern müssen Studierende zum einen die mathematischen und informatischen Grundlagen lernen, und zum anderen einen Überblick über die verschiedenen Teildisziplinen bekommen. Der Masterstudiengang wird auf Englisch angeboten. Die Dozenten sehen großes und vor allem wachsendes Potenzial für die Absolventen sowohl in der Forschung als auch in den High-Tech-Branchen. Weitere Informationen unter: https://www.tu-darmstadt.de/cogsci/ccs/index.en.jsp
- Rot-Grün will Tierversuche in Hamburg reduzieren
Hamburger Rathaus, Sitz der Bürgerschaft und des Senats. Foto: Von Arnoldius, Wikipedia. Wie die Hamburger Morgenpost in ihrer gestrigen Ausgabe schrieb, will die Rot-Grüne Fraktion in der Hansestadt Hamburg Tierversuche an Hamburgs Universitäten senken und den Tierschutz im Hamburgischen Hochschulgesetz verankern. Dafür haben die beiden Fraktionen den Senat aufgefordert, einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen. Die Hochschulen sollen auch zur Entwicklung und Förderung von tierversuchsfreien Lehrmethoden verpflichtet werden. Quelle: https://www.abendblatt.de/hamburg/article217049865/Antrag-Rot-Gruen-will-Tierversuche-in-Hamburg-reduzieren.html
- Workshop und Buchpremiere von ‚Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change‘
Am 14. und 15. Juni 2019 fand an der Ludwig Maximilians-Universität München die Vorstellung des Buches Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change statt. Einige der Autoren und Autorinnen stellten in Vorträgen ihre Buchbeiträge vor. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte informierte über sein Kapitel "How Can the Final Goal of Completely Replacing Animal Procedures Successfully Be Achieved?" (Wie kann das letztliche Ziel eines vollständigen Ersatzes von Tierversuchen erfolgreich erreicht werden?). Anschließend wurde in einer Podiumsdiskussion diskutiert, welche Weichen gestellt werden müssen, um dem politischen Ziel, Tierversuche zunächst drastisch zu reduzieren und durch tierfreie Methoden zu ersetzen, näher zu kommen. In einem Workshop wurde dargelegt, welche Möglichkeiten der/die einzelne BürgerIn hat, um den nötigen Paradigmenwechsel in der biomedizinischen Forschung voranzutreiben. Zum Buch geht es hier: https://brill.com/view/title/35072



