top of page

Search this site

95 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • FDA aktualisiert Vorschriften, um innovative Alternativen zu Tierversuchen in der Entwicklung von Humanarzneimitteln voranzutreiben

    Die Verordnung streicht Formulierungen, die den Eindruck erwecken könnten, dass Tierversuche der einzig akzeptable Weg sind, um Sicherheitsinformationen für behördliche Entscheidungen bei Produkten für den menschlichen Gebrauch zu generieren. Zudem hat die FDA eine Datenbank mit konkreten Anwendungsbeispielen für New Approach Methodologies (NAMs) eingerichtet. Die erste Veröffentlichung umfasst 25 Beispiele aus öffentlich zugänglichen FDA-Prüfungsunterlagen. Weitere Informationen: https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-updates-regulations-advance-innovative-alternatives-animal-testing

  • Vereinigte Staaten: NIH investieren umfangreich in humanbasierte Forschung

    Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht, werden die National Institutes of Health (NIH) fünf große Initiativen umsetzen. Finanzmittel in Höhe von 88 Millionen US-Dollar werden für biomedizinische Infrastrukturprojekte zur Verfügung gestellt und unter anderem ein neuer Fördermittelwettbewerb um die Entwicklung von NAMs ausgeschrieben. Die 88 Mio. US-Dollar sind für 10 Bauprojekte vorgesehen, die über das ganze Land verteilt sind, um den Fortschritt von NAMs voranzutreiben. In diesen sollen wichtige Gesundheitsprobleme der US-Bevölkerung wie chronische Erkrankungen, seltene Kinderkrankheiten, Krebs, Adipositas und Stoffwechselstörungen erforscht und der Einsatz von Tieren reduziert werden, wo immer es möglich ist. Die NIH werden außerdem ein Bio Genesis Autonomous Human Biology Laboratory innerhalb des NIH Clinical Center einrichten, um standardisierte menschliche Organoidmodelle, Robotik, KI und fortschrittliche Datenverarbeitungsfähigkeiten in eine experimentelle Plattform mit geschlossenem Regelkreis zu integrieren. Die neuen Laborsysteme werden Daten generieren, die kontinuierlich in das nächste Experiment einfließen und die Translation beschleunigen, während gleichzeitig die Abhängigkeit von Tiermodellen verringert wird. Weitere Informationen: https://www.nih.gov/news-events/news-releases/nih-makes-major-investments-advance-human-based-research-infrastructure-technologies

  • USA: Behörde für humanbasierte Ansätze veröffentlicht aktualisierte App zur Vorhersage der quantitativen Struktur-Wirkungs-Beziehung

    Logo des National Toxicology Program. Das NTP Interagency Center for the Evaluation of Alternative Toxicological Methods (NICEATM) in den USA hat eine neue Version seiner Open (Quantitative) Struktur-Aktivitätsbeziehungs-App mit dem Namen OPERA veröffentlicht. Mit der Anwendung lassen sich Computer-gestützte Vorhersagen über physikalisch-chemische Eigenschaften, Umweltverbleib und Toxizität sowie zu Eigenschaften im Zusammenhang mit der Absorption, Verteilung, dem Metabolismus und der Ausscheidung von Chemikalien generieren, ohne diese im Labor messen zu müssen. Neue Behörde für die Umsetzung von NAMs NICEATM heißt im Übrigen inzwischen NIH Office of Research Innovation, Validation, and Application (ORIVA). Das neue Amt für Forschungsinnovation, Validierung und Anwendung (ORIVA) der NIH wird die NIH-weiten Bemühungen zur Entwicklung, Validierung und Ausweitung der Nutzung humanbasierter Ansätze in der gesamten biomedizinischen Forschung der NIH koordinieren. ORIVA ist dann Drehscheibe für die behördenübergreifende Koordination und die Umsetzung regulatorischer Vorgaben zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. OPERA ist eine kostenlose Open-Source-App. Sie kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden: https://github.com/kmansouri/OPERA Allgemeine Informationen zu OPERA finden Sie unter: https://ntp.niehs.nih.gov/whatwestudy/niceatm/comptox/ct-opera/opera Weitere Informationen zur neuen Behörde ORIVA: https://dpcpsi.nih.gov/oriva

  • Tierkörper-Spendenprogramm

    Spendertiere retten Tierleben Leitfaden zur Einrichtung eines Tierkörper-Spendenprogrammes Sie kennen eventuell bereits die Möglichkeit einer Körperspende an Instituten der Humanmedizin, um Medizinstudenten die Möglichkeit zu geben, die menschliche Anatomie oder Organerkrankungen zu studieren. Auch angehende Tierärzte und Biologen müssen sich nötiges Wissen und Fertigkeiten für ihren späteren Beruf aneignen. Die Tiere dafür werden vorwiegend extra getötet. Sie stammen aus Tierversuchslaboren, aus Zuchten oder auch der Massentierhaltung. Der Bedarf ist groß, allein in Deutschland gibt es über 100 Institute mit diesen Kursen. Das Projekt SATIS stellt aus diesem Grund einen Leitfaden zur Etablierung eines Tierkörper-Spendenprogrammes, auch als Druckversion in A5, zur Verfügung. Bitte helfen Sie mit bei der Umsetzung eines lokalen Tierspendenprogrammes Eine Tierspende leistet einen großen Beitrag zu einem ethischen Umgang der Gesellschaft mit Tieren. In den USA, den Niederlanden und Australien wird das Programm bereits erfolgreich umgesetzt. Um das Spendertier-Programm breitflächig in Deutschland einzuführen, wird Ihre Hilfe – als Tierhalter, Tierarzt, aktiver Tierschützer, Student – vor Ort gebraucht.Bitte helfen Sie mit, damit auch in Deutschland mit Spendertieren Tierleben gerettet werden können. Übersicht uns bekannter Universitäten, die Spendertiere annehmen könnten Berlin: Fachbereich Veterinärmedizin, Institut für Anatomie: Verwendung von gespendeten Tierkörpern von Hunden, Katzen, aber auch Kleintieren wie Mäuse, Ratten oder Chinchillas. Kontakt: Sekretariat: Mail: anatomie@vetmed.fu-berlin.de, Tel.: +49 30 838 53555. Bayreuth: Universität, Lehrstuhl Tierökologie I. Bedarf an: Säugetieren und Fischen. Kontakt: Prof. Dr. Heike Feldhaar, E-Mail: Feldhaar@uni-bayreuth.de. Dresden: Fachbereich Biologie, geringer Bedarf an gespendeten Tierkörpern von Hunden oder Katzen. Gießen: Fachbereich Veterinärmedizin, Institut für Veterinär-Anatomie, -Histologie und -Embryologie. Verwendung von gespendeten Tierkörpern von Hunden (nicht bei einer Zoonose). Maximal 24 Stunden nach Eintritt des Todes, muss das verstorbene Tier im Institut sein. Kontakt: Frau Dr. Fietz, Mail: Daniela.Fietz@vetmed.uni-giessen.de, Tel.: 0641 99 38 133. Halle: Fachbereich Zoologie, geringer Bedarf, überfahrene Wildtiere verwendet. Hannover: Tierärztliche Hochschule, Anatomisches Institut, Bedarf an gespendeten Tierkörpern (nicht bei einer Zoonose) und maximal 48 Stunden nach Eintritt des Todes, außer der Tierkörper ist tiefgefroren. Kontakt: Herr Stünkel, Tel. 0511 856-7498. Jena: Universität, Institut für Zoologie und Evolutionsforschung. Bedarf an folgenden Tieren: Kleinsäuger (Meerschweinchen, Ratten, Frettchen), Reptilien. Kontakt: PD Dr. Manuela Schmidt (Mitglied im Tierschutzausschuss der Fakultät für Biowissenschaften), schmidt.manuela@uni-jena.de. Koblenz: Abteilung Biologie, geringer Bedarf an gespendeten Tierkörpern von Hunden oder Katzen. Köln: Universität, Institut für Zoologie, AG General Ecology. Bedarf an folgenden Tieren: Spinnen, Insekten, Krebstiere. Kontakt: Prof. Dr. Hartmut Arndt hartmut.arndt@uni-koeln.de München: Fachbereich Veterinärmedizin Um mögliche neue universitäre Ansprechpartner in Ihrer Nähe zu finden, können Sie sich auch an den Karten zur Uni-Übersicht unseres Hochschul-Wegweisers orientieren. Bitte leiten Sie bei erfolgreicher Vermittlung Ihre Informationen an uns weiter, um Sie auch weiteren Interessenten zur Verfügung zu stellen. Fotonachweise: Dog and cat looking up © Michael Pettigrew, fotolia.com Lapin et cobaye sur fond blanc © Magalice, fotolia.com

  • Freeware-Alternativen

    Einige humane Lehrmittel wurden als Freeware konzipiert, andere können über unseren Kooperationspartner InterNICHE zu günstigen Preisen bestellt werden. Die Materialien umfassen unter anderem die Fachgebiete Anatomie, klinische Fertigkeiten und Chirurgie, Physiologie und Pharmakologie. Freeware im Internet Video zur Sektion einer Ratte, siehe Ausgewählte Innovationen unter Anatomie Videos zu Sektionen an verschiedenen Spezies, siehe Ausgewählte Innovationen unter Anatomie VR-Anatomie-Programme für Hund und Rind, siehe Ausgewählte Innovationen unter Anatomie MetaNeuron: Simulationssoftware zur Neuronenaktivität, siehe Ausgewählte Innovationen unter Physiologie NEURON: Simulation von Neuronen und neuronalen Netzwerken, die an einigen Physiologie-Instituten in Deutschland zur studentischen Ausbildung eingesetzt wird. Easy Anatomy: Interaktives Programm für Hunde-Anatomie und virtuelle Sektionen in 3D – für Veterinärmedizin und Biologie, siehe Ausgewählte Innovationen unter Anatomie. Strukturelle und funktionelle Anatomie des menschlichen Gehirns: Kostenloser Download des virtuellen Atlas entwickelt im Forschungszentrum Jülich. Physiologie-Simulationen: Pulse Physiology Engine: Die Pulse Physiology Engine ist eine Open-Source-Plattform (Windows, Mac und Linux), ein umfassender Simulator für die menschliche Physiologie, der die medizinische Ausbildung, Forschung und Trainingstechnologien vorantreibt. Es handelt sich um eine Reihe von mathematischen Modellen (Engine), die immersives Lernen und ernsthafte Spiele für das medizinische Training ermöglichen. Sie können ein realistisches Trainingserlebnis bieten mit Echtzeitergebnisse für Trauma und Behandlung. Die Engine ermöglicht eine genaue und konsistente Physiologiesimulation.

  • Humane Ausbildung

    Mit Letzteren lassen sich verschiedenste virtuelle Sektionen oder Untersuchungen zur Physiologie, wie z. B. zur Auswirkungen von pharmakologischen Stoffen auf die simulierte Funktion eines Froschherzes, vornehmen. Es gibt sogar virtuelle Realitätssimulationen für klinische Techniken mit 3D- und Tastmöglichkeiten. Außerdem sind echte Übungen in Selbstversuchen und an gespendeten toten Tieren aus der Veterinärmedizin (siehe Tierkörper-Spendenprogramm) oder auch an Überresten aus Schlachthöfen und Fischereien möglich. Vorteile der alternativen Lehrmethoden Die humanen Lehrmethoden sollen nicht unbedingt ein Duplikat von Übungen mit eigens getöteten Tieren sein. Vielmehr orientieren sie sich als eigenständige Lehr- und Lernmethode in erster Linie am entsprechenden Lernziel. Und darin sind sie den tierverbrauchenden Übungen oftmals überlegen. Viele physiologische Zusammenhänge wie Aufbau und Funktion von Organen oder z. B. die Effekte autonomer Nerven auf das Herz-Kreislaufsystem, lassen sich durch innovative Konzepte ohne Tiereinsatz viel besser vermitteln. Die didaktische Gleichwertigkeit bzw. Überlegenheit konnte bereits mehrfach nachgewiesen werden, ebenso die finanziellen Vorzüge (siehe Publikationen). Über den Einsatz von Tieren und Alternativmethoden gibt es inzwischen zahlreiche vergleichende wissenschaftliche Untersuchungen. Lehrmittelevaluationen zu handwerklichem Geschick, Lerneffekten und Akzeptanz der Studierenden ergaben dabei mindestens gleichwertige Ergebnisse. Große Vorteile der tierverbrauchsfreien Methoden sind die höhere Verfügbarkeit an Informationen und die unbegrenzte Wiederholbarkeit, wodurch sich die Einprägsamkeit gegenüber Versuchen an Tieren erhöht. Oft lassen auch Tierpräparationen die Strukturen nicht deutlich erkennen. So ist es weit verbreitet, dass Studierende die geforderten Zeichnungen anhand von Lehrbüchern anfertigen. Außerdem ist bei Studierenden, die gegen ihr Gewissen an der Übung mit eigens getöteten Tieren teilnehmen, der Lernerfolg geringer. Durch z. B. interaktive Computer-gestützte Lernprogramme wird hingegen ein höherer Lerneffekt erzielt aufgrund der breiteren und mehr in die Tiefe gehenden Lernerfahrung. So kann die Morphologie verschiedener Spezies mit nur einem Mausklick verglichen, oder die Histologie und andere Wissensgebiete in den praktischen Unterricht einbezogen werden. Bilder können vergrößert, Blutkreislauf oder Nervensystem wegretuschiert oder dreidimensional hervorgehoben werden, Muskeln können aktiviert und sogar die Durchsichtigkeit von Organen kontrolliert werden, um den Aufbau und strukturelle Beziehung besser zu verstehen. Die intensivere Wahrnehmung und der Grad an Kontrolle der neuen Software unterstützen effektives und qualitativ hochwertiges Lernen. Experimente können in virtuellen, real erscheinenden, voll ausgestatteten Laboren durchgeführt werden und ermöglichen ein freies Austesten durch Parametervielfalt. Mathematische Algorithmen garantieren z. B. bei den Lernprogrammen von „Virtual Physiology“ die entsprechende Reaktionen der virtuellen Organe bzw. Gewebe und berücksichtigen die biologische Diversität von Präparationen. Auch durch die direkte Involvierung von Studierenden in Selbstversuchen, bei denen ohne Schaden zu nehmen z. B. Reizweiterleitungen am Nerv untersucht werden, sind nachhaltigere Lerneffekte zu erwarten. Die alternativen Lehrmethoden bieten: Bessere Einprägsamkeit durch höhere Informationsverfügbarkeit, unbegrenzte Wiederholbarkeit (weiterführendes Wissen, hervorgehobene Darstellungen, um z. B. strukturelle Beziehungen besser zu verstehen) real erscheinende, voll ausgestattete Labore zum freien Experimentieren (Parametervielfalt, mathematische Algorithmen garantieren entsprechende Reaktionen der virtuellen Organe/Gewebe) und berücksichtigen die biologische Diversität von Präparationen Kein verminderter Lernerfolg durch Gewissenskonflikt bzw. Abneigung gegen Tierverbrauch Ein Studium ohne Tiereinsatz ist möglich Der Anteil an jungen Menschen, die Tierversuche ablehnen, ist gestiegen, wie z.B. Umfragen in den USA zeigen[1]. Dort hat die Human Anatomy and Physiology Society (HAPS) ihr Leitbild im Hinblick auf die Nutzung von Tieren in Anatomie- und Physiologiekursen überarbeitet und befürwortet nun tierfreie Lehrmethoden als Ersatz zu Tierlaboratorien[2]. Angesichts der vorhandenen Alternativen muss der immer noch weit verbreitete Standpunkt, dass der Einsatz von Tieren in der Lehre erforderlich sei, kritisch hinterfragt werden. Nach der EU-Richtlinie (2010/63/EU), Erwägungsgrund Nr. 12 sollte der Einsatz von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken oder zu Bildungszwecken nur dann erwogen werden, wenn es keine tierversuchsfreie Alternative gibt. In Deutschland haben einige Bundesländer einen Paragraphen im Hochschulgesetz eingeführt, der die Verwendung von lebenden oder eigens hierfür getöteten Tieren verringern oder ersetzen soll. Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit Übungen an Tieren abzulehnen, wenn dies für sie aus Gewissensgründen nicht zu vereinbaren ist und gleichwertige Methoden bestehen, siehe Recht und Gesetz. Einige Unis (siehe SATIS-Hochschul-Wegweiser) machen es in den Bereichen Biologie, Humanmedizin und Pharmazie bereits vor, dass mit den vielfältigen Ersatzmethoden ein erfolgreicher Abschluss ohne Tierverbrauch möglich ist. Schon durch einen bloßen Informationstransfer der Dozenten ließe sich die Zahl der tierverbrauchenden Übungen noch deutlicher reduzieren. Einen Einblick zu den vielfältigen tierverbrauchsfreien Lehrmethoden befindet sich unter „Alternativmethoden“, während die Alternativen-Datenbank von InterNiche eine ausführliche Sammlung enthält, wobei einige der Materialien auch kostenlos in deren Leihmaterial-Bibliothek ausgeliehen werden können. [1] Goodman, J.R, & Borch, C.A. (2014, February). Trends in Americans’ attitudes toward animal testing: 2001-2013. Poster presented at the annual meeting of the American Association for the Advancement of Science, Chicago, Ill. [2] Human Anatomy and Physiology Society. (2012). Position statement on animal use. Retrieved June 5, 2013, from http://www.hapsweb.org/displaycommon.cfm?an=1&subarticlenbr=21.

  • Ausgewählte Innovationen

    Einige der hier aufgeführten sowie weitere Ersatzmethoden zum Tierverbrauch in der Ausbildung werden in der Publikation von Zemanova et al. (2021) vorgestellt: Zemanova MA, Knight A, Lybæk S. Educational use of animals in Europe indicates a reluctance to implement alternatives. ALTEX. 2021;38(3):490-506. Zemanova und Knight analysierten 2021 auch Studien zur pädagogischen Effizienz der humanen Lehrmethoden im Rahmen eines systematischen Reviews. In 90 % der Studien waren humane Lehrmethoden genauso effektiv oder effektiver als der Einsatz von Tieren, um die gewünschten Lernergebnisse zu erzielen: Zemanova MA, Knight A. The Educational Efficacy of Humane Teaching Methods: A Systematic Review of the Evidence. Animals (Basel). 2021 Jan 7;11(1):114. 1. Medizinische Eingriffe und Chirurgie I. Trainingszentren mit tierversuchsfreien Techniken II. Simulatoren für die Tiermedizin III. Simulatoren für die Humanmedizin IV. Simulatoren für minimalinvasive Eingriffe V. Plattformen für Näh-, Knoten-, Injektions- und Punktionsverfahren Für die medizinische Weiterbildung gibt es dank der technischen Weiterentwicklung zunehmend Kursangebote ohne Tierversuche. Nachfolgend sind einige Beispiele genannt. Die Giessen School of Endoscopic Surgery (GSES) ist eine international renommierte Institution für Aus- und Weiterbildungen in humanmedizinischen Fachrichtungen der Gynäkologie, Urologie, (Mikro-)Chirurgie und Anatomie sowie auch Veterinärmedizin, unter Verwendung von virtuellen Simulatoren, telemedizinischen Übertragungen, Anatomiedemonstrationen, Pelvitrainern usw. Das Unternehmen Karl Storz bietet Weiterbildungen für endoskopische Operationstechniken und unterstützt Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen in Kliniken und spezialisierten Trainingszentren. Diese Trainingszentren, geordnet nach Fachbereichen, sind mit Arbeitsplätzen von Karl Storz ausgestattet und bieten feste Schulungsprogramme an. Des Weiteren bietet die EndoAkademie im Bereich der Endoskopie regelmäßig an verschiedenen Orten tierversuchsfreie Kurse an. Neben synthetischen Modellen werden lediglich Schweinemägen von Schlachthöfen verwendet. Takeda Forum bietet neben Mikrochirurgie-Workshops und Hands-On-Kursen am Schwein auch Mikrochirurgie-Workshops am Pulsating Organ Perfusion-Trainer (P.O.P Trainer) an. Für 2019 ist hierfür der 22.11. in Magdeburg angegeben. Zum Studium der Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin gehört ein modellbasierter Notfalltrainingskurs, bei dem die häufigsten Notfälle der Tiermedizin trainiert werden. Zu dem Pflichtkurs mit sechs Semesterwochenstunden gehört ein angefahrener Hund zum Trainieren der Wiederbelebung (interaktiver CPR-Dummy), ein Rind mit komplizierter Geburt, ein Huhn mit Verdacht auf Salmonellen oder ein Pferd mit Kolik. Statt echter Patienten werden in 16 Stationen rund 90 Tiermodelle verwendet. So müssen nur einige wenige Übungen an Tierkadavern durchgeführt werden. Die Ausgründung Vetiqo vertreibt Tiermodelle für die tiermedizinische Ausbildung weltweit, wie z. B. ein Schwein, mit verschiedenen Trainingsmodulen (von der Blutentnahme bis zur Kastration). Studierende sind während des Kurses auch Coach für eine Station, so wird die Lernerfahrung gesteigert und es sind keine zusätzlichen Lehrkräfte nötig. Per E-Learning über die interaktive Lehr- und Lernplattform tetfolio setzen sich die Studierenden vorab mit den Notfalltrainings auseinander. Gelder für das Projekt kamen unter anderem von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, vom Verbund Berlin University Alliance und aus dem Budget der Freien Universität für das Bund-Länder-Programm Qualitätspakt Lehre. II. Simulatoren für die Tiermedizin Hunde-Chirurgietrainer von SynDaver Bild: Canine Surgical Model, mit freundlicher Genehmigung von SynDaver, Quelle (mit Video): https://syndaver.com/product/canine-surgical-model Das Hundechirurgie-Modell des Unternehmens SynDaver aus Florida ist ein High-Fidelity-Chirurgietrainer. Es bietet eine Plattform für wiederholbare chirurgische Eingriffe. Mit anpassbaren Pathologien, die in das gesamte Gefäßsystem integriert sind, bietet das System Veterinärmedizinern und Chirurgen eine realistische Erfahrung in chirurgischen Situationen, die häufig auftreten. Chirurgische Einsatzmöglichkeiten: Standardabdominalverfahren: Gastrotomie mit Fremdkörperentfernung, Splenektomie, Leberlappenbiopsie, Partielle Leberlobektomie, Enterotomie mit Fremdkörperentfernung, Darmresektion mit Anastomose, Dünndarmbiopsie, OVH (austauschbar), Zystotomie mit Steinentfernung Technische Verfahren: Venenpunktion am Schädel, Katheterisierung der Vena cephalica, Jugularvenenpunktion von außen, Externe Jugularkatheterisierung, Orotracheale Intubation, Platzierung der nasoösophagealen Sonde, Platzierung der Magensonde, Thorakozentese, Zystozentese, Brustrohrplatzierung, Blasenkatheterisierung, Endoskopie des oberen GI, Endoskopie des unteren GI, Zystoskopie Andere chirurgische Eingriffe: Tracheotomie, Hautnaht, Muskelaufbau, Chirurgische Blutstillung, Intramuskuläre Injektionen Neben benutzerdefinierten Prozeduren werden auch ein chirurgisches Modell des Hunde-Abdomens, ein Hunde-Atemwegstrainer und Ersatzorgane, einzeln oder als Paket, angeboten. Preisauskunft auf Anfrage. Modelle für verschiedene tiermedizinische Eingriffe von Erler Zimmer Das deutsche Familienunternehmen Erler Zimmer ist spezialisiert auf die Herstellung und Vermarktung didaktischer Materialien für die naturwissenschaftliche und medizinische Ausbildung. Der HLW Übungshund – Basis-Ausführung dient zum Trainieren der Herzdruckmassage mit korrekter Position, Drucktiefe und Rhythmus. Bei korrekter Beatmung tritt eine sichtbare Brusthebung auf. Lieferung mit Tragetasche, 10 Nasenstücken und drei Lungen. Das Modell kostet 1.676,71 €. Am HLW Übungshund – Erweiterte Ausführung können zusätzlich zur Atemspende die Herzdruckmassage mit korrekter Position, Drucktiefe und Rhythmus erlernen. Für fortgeschrittene Ausbildung kann ein IV Zugang gelegt werden. Der Übungshund hat eine Leuchtanzeige für richtiges Beatmungsvolumen, richtige Handposition und korrekte Kompressionstiefe. Ein Tonsignal und ein Licht zeigen an, wenn die Kompression zu stark erfolgt. Bei richtiger Beatmung hebt und senkt sich der Brustkorb. Lieferung mit Tragetasche, 3 Lungen und 10 Nasenstücken. Das Modell kostet 2.640,61 €. Am HLW-Übungshund CasPeR kann Folgendes geübt werden: Korrekte Beatmung, korrekte Herzdruckmassage, richtige Handposition, korrekte Drucktiefe, Zuführen der genauen Beatmungsmenge. Bei richtiger Beatmung hebt und senkt sich der Brustkorb. Das Modell hat keine optische Kontrollfunktion. Die Beurteilung der korrekten Ausführung muss durch den Unterrichtenden erfolgen. Die Atemwege können schnell und einfach ausgewechselt werden, um sichere und hygienische Handhabung zu gewährleisten. Das Modell wird mit 100 Stück Lungen-/Luftwegssystemen geliefert. Das Modell kostet 541,45 €. Das Hund K-9 HLW Modell Jerry trainiert die Erste Hilfe. Es hat funktionierende Lungen, einen künstlichen Puls, um die Mund-zu-Schnauze-Beatmung zu üben und besitzt Einweg-Lungen für ein hygienisches Training. Das vordere Bein ist beweglich, um die korrekte Kompressionsstelle für Thoraxkompressionen zu finden. Die Extremitäten können geschient werden, so dass die Übenden auch das Anlegen eines Verbandes üben können. Das Zubehör beinhaltet eine Tragetasche mit Kniepolster, eine Bürste und 5 Einweg-Lungen. Hygiene-Gesichtsabdeckungen für Gruppenübungen sind separat erhältlich. Das Modell kostet 2.374,05 €. Der Übungshund für Atemwegsmanagement Advanced Airway Jerry ist eine lebensgroße Übungspuppe mit einem realistisch nachgebildeten Atemweg. Klar zu erkennen sind Luftröhre, Speiseröhre und Epiglottis. Diese sorgfältig dargestellten Organe, zusammen mit den funktionalen Lungen und einem künstlichen Puls ermöglichen die Ausbildung des Intubierens beim Hund, die Brustkorbkompression und auch die Mund-zu-Schnauze-Beatmung. Die auswechselbare Einweg-Lunge muss bei der Beatmung per Tubus und Beutel nicht gewechselt werden, nur im Falle der Mund-zu-Schnauze-Beatmung. Die Extremitäten können geschient werden, so dass die Übenden auch das Anlegen eines Verbandes üben können. Die Teile können gereinigt und ausgewechselt werden. Das Modell kostet 3.969,84 €. Das Hund-Notaufnahmemodell Critical Care Jerry wurde für die Traumaversorgung entwickelt und ermöglicht jugulären und vaskulären Zugang. Realistische Darstellung von Luftröhre, Speiseröhre und Epiglottis sind im Atemweg vorhanden und erlauben das Training von: Airway Management, Beatmung, Endotracheale Intubation, Mund-zu-Schnauze-Beatmung, externe Brustkorb-Kompressionen. Das Übungsmodell verfügt über funktionale Lungen und einen künstlichen Puls und kann geschient und für Verbandsübungen benutzt werden. Lieferung mit Tragetasche mit integrierten Kniepolstern, Endotrachealtubus, Spritze, Bürste und 5 Einweg-Lungen. Der Critical Care Jerry wird mit einem kostenlosen Bonusprodukt geliefert – ein vollständiger separater K9 IV Trainer mit eigener Tasche ist im Preis enthalten. Das Produkt kostet 6.396,25 €. Der Hunde-K9-IV-Trainer wurde entworfen, um die Blutabnahme und Injektionen zu unterrichten. Er wurde realistisch modelliert als Hinterlauf eines Hundes. Dieses einfache Produkt hilft Übenden, sich mit den haptischen Prozeduren zu vertraut zu machen. Das Modell kostet 1.160,25 €. Die Oberschenkel-Fraktur-Option für die Critical Care Jerry Übungspuppe mit einer langen schrägen Oberschenkelfraktur des rechten Hinterlaufs bestellt werden. Dieser erweiterte Critical Care Jerry erlaubt es Lernenden, den Umgang mit häufigen K9 Frakturen zu üben. Die fest eingebaute Fraktur kann auch für den HLW-Jerry und den Airway-Jerry bestellt werden. Das Modell kostet 592,62 €. Der Hunde-K9-Intubationstrainer ist für das Erlernen des korrekten Einführens eines Endotrachealtubus gemacht. Darstellungen von Luftröhre, Speiseröhre und Kehldeckel sind realistisch modelliert. Das Modell beinhaltet auch einen Luftweg mit funktionalen Lungen. Da der Kopf auf einer Tischklemme mit Gelenk montiert ist, lässt er sich leicht positionieren. Das Modell kostet 1.355,41 €. Der Hunde-Intubationskopf eignet sich, um den Ablauf und die Techniken bei der endotrachealen Intubation zu üben. Die Zunge ist flexibel. Die Zähne sind aus hartem Kunststoff, so dass auch ein Zahnspreitzer verwendet werden kann. Epiglottis und Gaumensegel sind vorhanden. Der Hundekopf ist auf einem Stativ montiert, das so konzipiert ist, dass man in aufrechter sowie in liegender (Rücken) Position intubieren kann. Ebenso bietet das Stativ eine Erfolgskontrolle bei korrekter Ausführung der Intubation. Eine im Lieferumfang enthaltende Klemme bietet einen festen Stand. Das Modell kostet 1.069,81 €. Am Louie K9 Tracheotomie Modell kann auch eine Koniotomie durchgeführt werden. Einschnitte können in die Hautschichten, in das Lig. Cricothyroideum, und zwischen den Trachealringen vorgenommen werden. Louie wird mit drei auswechselbaren Luftröhren und Häuten und einer künstlichen Lunge geliefert. Einschnitte und Nähte können an den Häuten und an der Trachea vorgenommen werden. Zusätzliche Häute und Luftröhren können separat bestellt werden. Das Modell kostet 1.547,00 €. Der Hunde- Venenpunktions- und Injektionstrainer stellt das Hinterbein eines Hundes, sowohl im Aussehen als auch in der funktionellen Anatomie, genau dar. Das modulare System ermöglicht folgende Techniken: Venenpunktionen an der Vena saphena lateralis im Unterschenkel sowie intramuskuläre und subkutane Injektionen am Oberschenkel. Das Modell enthält: einen Unterschenkel-Venenpunktions- / IV-Trainer, einen Oberschenkel-Injektionstrainer, einen IV-Schlauch und einen IV-Beutel, der mit „Sim Blood“ vorgefüllt ist. Das Produkt kostet 838,95 €. Das Hundebein zur Infusion stellt den linken Vorderlauf eines mittelgroßen Hundes in liegender Position (auf dem Brustbein) dar und ist mit zwei austauschbaren Manschetten ausgestattet – normales Fell für routinemäßige Blutabnahmen, und ein „rasierter“ Bereich für das Einführen eines Infusionskatheters. Das austauschbare Venensystem erlaubt die tatsächliche Blutentnahme. Das Modell eignet sich auch zum Bandagieren und Fixieren/Assistieren. Eine tragbare Aufbewahrungsbox mit eingebautem Infusionshalter, Blutpulver, Spritze, Infusionskatheter und zwei Beutel für die Flüssigkeitszufuhr sind enthalten. Das Modell kostet 379,61 €. Der Hundekopf Gefäßzugangssimulator für das Üben der Blutentnahme aus der Jugularvene und der Kathetereinführung bei Kleintieren. Dieses Modell zeichnet sich durch eine korrekte Kopfposition für ein ideales Training sowie eine simulierte Haut und Vene aus, die im Vergleich zu Latex viel realistischer sind. Sowohl die Haut als auch die Vene sind als Ersatzteile erhältlich. Der Simulator wird mit zwei Venenkissen geliefert, die die simulierte Jugularvene in verschiedenen Tiefen halten, was zusätzliche Herausforderungen ermöglicht. Das Modell kostet 546,21 €. Das Hunde-K9-Thorakozentese-Modell hilft Ärzten, die Platzierung von Thoraxdrainagen zu üben und Traumasituationen mit der Aspiration von Luft und Flüssigkeit aus dem Brustraum zu simulieren. Geeignete anatomische Landmarken sind an Schlüsselpositionen vorhanden, um die Benutzung zu vereinfachen und das Lernen zu beschleunigen. Das Modell kostet 4.621,96 €. Das Katzenmodell Critical Care Fluffy verfügt über Luftröhre, Speiseröhre, Kehldeckel, Zunge, beweglicher Kiefer und funktionale Lungen. Entworfen für die HLW können Veterinäre verschiedene Wiederbelebungstechniken an der Katze üben. Darüber hinaus kann das Festhalten, Verbinden und die Venenpunktion (es gibt mehrere Punktionsstellen) geübt werden. Critical Care Fluffy wird geliefert mit Tragetasche, Kunstblut, IV Reservoir, IV Halter, 5 Einweg-Lungen, einem Endotrachealtubus und einer Spritze. Das Modell kostet 2.623,95 €. Das Katzen-HLW-Übungsmodell Fluffy verfügt über funktionale Lungen und einen simulierten Puls. Übende lernen Brustkorbkompressionen bei Katzen und Mund-zu-Schnauze-Beatmung. Das Modell eignet sich auch zum Schienen und Verbinden üben. Die Teile können gereinigt oder ersetzt werden. Das Zubehör beinhaltet eine Tragetasche und 5 Einweg-Lungen. Gesichtsabdeckungen für Gruppenübungen sind separat erhältlich. Das Modell kostet 873,46 €. Der Pferde Simulator 1.0 ermöglicht fortgeschrittene Verfahren: Intramuskuläre Injektionen, Tränen-Nasen-Kanal-Spülung, Platzierung des Subpalpebral-Spülsystems, Blockaden der Augennerven – N. Auriculopalpebralis und N. Supraorbitalis, Zahnnervblockaden – N. Mentalis, N. Maxillaris, N. Infraorbitalis, Blutentnahme aus der und Kathetereinführung in die Jugularvene, Blutentnahme aus der V. profunda faciei, Blutentnahme aus der und Kathetereinführung in die Arteria transversa faciei. Der Simulator wird geliefert mit einem 1000 ml-Infusionsbeutel und Kunstblutpulver. Das Modell kostet 4.736,20 €. Bilder: verschiedene Modelle, mit freundlicher Genehmigung von Erler Zimmer, Quelle: https://erler-zimmer.de/produkte/ Modelle für verschiedene tiermedizinische Eingriffe von Holsim Die neuseeländische Firma Holsim, eine Kombination der Wörter Holistic und Simulation, mit Kunden in zehn Ländern und einem Vertrieb in Deutschland entwirft und produziert Tiermodelle für die Ausbildung von Tiermedizinern. Die damit einhergehende Verbesserung der praktischen Fähigkeiten erhöht das Wohlergehen der zukünftig behandelten Tiere und ersetzt bzw. reduziert Tiere in der Ausbildung. Holsim arbeitet eng mit den örtlichen Universitäten zusammen, um Produkte zu entwickeln, die reale Situationen in einer sicheren Lernumgebung nachahmen. Die Rindermodelle umfassen das Calf Disbudding Model und die Artificial Birthing Cow, welche Veterinärstudenten den Geburtsprozess mit einer klaren Einschätzung und Feedback ermöglicht. Mit dieser Erstausbildung sind Studenten optimal vorbereitet für das Training mit lebenden Tieren. Das anatomisch korrekte Modell verfügt über Uterus, Rektum und Geburtskanal, Sim-Fruchtwasser sowie einen abnehmbaren Rumpf & Schwanz und ist Temperatur-gesteuert für ein lebensechtes Gefühl. Das Modell kostet $ 21,375.00. Das dazugehörige lebensechte Birthing Calf für $ 4,975.00 kann in einer Reihe von Positionen in die Gebärmutter eingelegt werden, so dass die Studierenden sowohl einfache als auch komplizierte Eingriffe ausführen können. Es verfügt über innere Knochen in den Hüften und Beinen, die eine genaue Bewegung und Skelettgrenzen der Beine gewährleisten. Dies stellt eine realistische Herausforderung dar, wenn für den Geburtsvorgang die Position der Wade manipuliert und Kraft aufgebracht werden muss. Weitere Modelle sind das Metricuring Model, Milking Udder und Udder Anatomy Model. Hundemodelle: Canine Intubation Model, Brachycephalic Dog Model, IV Dog Leg, Dog Bones, Canine Cardio Audio Box, Dog Catheter (in Entwicklung), Dog Ear Examination Model (in Entwicklung). Pferdemodell: Equine Distal Limb Nerve Block (in Entwicklung) Schweinemodelle: Suzi PCAI Pig, Pig Jugular Blood Taking (in Entwicklung) Vogelmodell: Kea Bandaging Model (in Entwicklung) Holsim bietet auch Accessoires wie Nahtmodelle (siehe unter Plattformen für Näh-, Knoten-, Injektions- und Punktionsverfahren). Quelle: https://www.holsim.co.nz/ Hundemodelle für verschiedene tiermedizinische Eingriffe von VetEffects Das kalifornische Unternehmen VetEffects bietet verschiedene Trainingsmodelle. Das CPR-Hundetrainingsmodell beinhaltet Mund-zu-Schnauze-Wiederbelebung, Intubation, Brustkorbkompression, Pulssimulator und mehrfach verwendbare Teile. Mund und Schnauze sind mit separaten künstlichen Lungen verbunden, die es ermöglichen, dass sich der Brustkorb hebt, wenn Luft durch die Kanäle gepresst wird. Außerdem können damit Herzdruckmassagen durchgeführt werden. Es gibt einen aktiven Puls, um manuell einen rhythmischen oder arrhythmischen Herzschlag zu simulieren. Alle Gliedmaßen können geschient und bandagiert werden. Der CPR-Hund ist aus einem gummiähnlichen Material gefertigt, um den bestmöglichen hygienischen Anforderungen zu entsprechen. Das Produkt beinhaltet 1 lebensgroßen Hund, 4 aufblasbare Lungenflügel, 1 abnehmbare Schnauze, 1 Schaumstoffeinsatz für die Herzdruckmassage, 1 Puls-Simulator. Das Modell kostet $1639.00. Das Hunde-Intubationsmodell (K-9 Manikin) hat einen beweglichen Kiefer, eine flexible Zunge und einen Kehldeckel. Es verfügt über Luftröhre, Speiseröhre, ein schwimmendes Messgerät, das anzeigt, ob der Versuch erfolgreich war, sowie einen Saugnapf-Sockel, der auf den meisten glatten Tischoberflächen funktioniert. Der Kopf ist verstellbar. Das Modell kostet $649.00. Das Hunde-IV-Trainingsbein wurde zur Schulung der intravenösen Blutentnahme oder Injektion entwickelt. Das IV-Übungsbein wurde für bis zu 300 Einstiche getestet und ist aus einem gummiartigen Material hergestellt. Das Produkt kann leicht gereinigt werden. Es beinhaltet 1 IV-Übungsbein, 1 Quart VetEffects Blut, 1 Trichter. Das Modell kostet $419.00. Das Sterilisationsmodell (Hündin) ermöglicht es dem Studierenden, eine lebensechte, schrittweise Ausbildung vom Einschnitt bis zum Nähen zu trainieren. Es beinhaltet ½ weibliche Übungspuppe und 3 weibliche Organeinsätze. Das Modell kostet $1889.00. Das Kastrationmodell (Hund) ermöglicht es dem Studierenden, eine lebensechte, schrittweise Ausbildung vom Einschnitt bis zur Naht nachzustellen. Es beinhaltet ½ Männchenpuppe, 3 Einsätze für männliche Organe. Das Modell kostet $1889.00. Quelle: http://www.veteffects.com/products.htm Hundemodell für Tracheotomie von Rescue Critters An dem „Louie K9 Tracheostomy Model“ können neben Tracheotomien auch Krikothyreotomien durchgeführt werden. Inzisionen können an den Hautschichten, der Krikothyroid-Membran und zwischen den Trachealringen vorgenommen werden. Louie wird mit drei Sets auswechselbarer Luftröhre und Haut sowie einer künstlichen Lunge geliefert. Schnitte und Nähte können an der Haut und der Luftröhre vorgenommen werden. Zusätzliche Luftröhren und Skins können separat erworben werden. Das Modell wird ohne künstliches Blut geliefert. Das Modell kostet $699.00. Bild: Louie K9 Tracheostomy Model, mit freundlicher Genehmigung von Thales & Co. LLC dba Rescue Critters, Quelle: http://rescuecritters.com/product/louie-k9-tracheostomy-model/ Hundemodell für Orchiektomie von Rescue Critters Das „K9 Orchiectomy (Neuter) Model“ umfasst realistische Hoden und Nebenhoden sowie testikuläre Blutgefäße und Samengänge, die während des Eingriffs entfernt werden müssen. Die Tunica vaginalis ist ebenfalls vorhanden. Dieses Set wird mit einem Orchiektomiemodell und einem Acrylhalter geliefert. Ersatzmodelle können zu einem Mengenrabattpreis erworben werden. Das Modell kostet $165.00. Bild: K9 Orchiectomy (Neuter) Model, mit freundlicher Genehmigung von Thales & Co. LLC dba Rescue Critters, Quelle: http://rescuecritters.com/product/canine-orchiectomy-neuter-model/ Hundemodell für Ovariohysterektomie von Rescue Critters Das „K9 Ovariohysterectomy (Spay) Model“ verfügt über ein sehr realistisches weibliches Fortpflanzungsorgan, einschließlich der Region von Gebärmutterhals, Gebärmutterkörper, Gebärmutterhörnern, Eierstöcken, Eierstockarterien und -venen, Suspensivbändern und Membran für einen realistischen Verlauf. Ebenfalls in das Modell eingebettet sind die Blase und die Harnleiter sowie der Dickdarm. Das Modell hilft den Auszubildenden auch dabei, ihre Nähfähigkeiten an der Bauchwandmuskulatur und den Hautschichten nach Abschluss der Ovariohysterektomie zu üben. In dem Set sind ein Ovariohysterektomiemodell für Hunde und ein Acrylhalter enthalten. Ersatzmodelle können zu einem Mengenrabattpreis erworben werden. Das Modell kostet $165.00. Ein entsprechendes Katzenmodell kostet $99.00. Bild: K9 Ovariohysterectomy (Spay) Model, mit freundlicher Genehmigung von Thales & Co. LLC dba Rescue Critters, Quelle: http://rescuecritters.com/product/canine-ovariohysterectomy-spay-model/ Katzenkastrationsmodell von Rescue Critters Das Katzen-Kastrationsmodell in der Größe eines Kätzchens verfügt über ein sehr realistisches weibliches Fortpflanzungsorgan, einschließlich des Gebärmutterhalses, des Gebärmutterkörpers, der Gebärmutterhörner, der Eierstöcke, der Eierstockarterien und -venen, der Aufhängebänder und der Membran für mehr Realismus. Ebenfalls in das Modell eingebettet sind Blase, Harnleiter sowie Dickdarm. Das Modell hilft den Auszubildenden auch dabei, ihre Nahtfähigkeiten an der Bauchwandmuskulatur und den Hautschichten nach Abschluss des Kastrationsvorgangs zu üben. Das Modell kostet 99.00 $. Bild: Feline Ovariohysterectomy (Spay) Model, mit freundlicher Genehmigung von Thales & Co. LLC dba Rescue Critters, Quelle: https://rescuecritters.com/product/feline-ovariohysterectomy-spay-model/ Ferkel-Kastrationsmodell “Castro” von Vetiqo Castro ermöglicht mit austauschbaren Trainingsmodulen das Training verschiedenster invasiver Eingriffe in der ersten Lebenswoche eines Ferkels – vom Handling bis zur chirurgischen Kastration. Optisch und haptisch vermittelt er mit seiner hautähnlichen Oberfläche und einem Gewicht von 2,5 kg den Eindruck eines lebensechten Ferkels. Durch die integrierten Hüft- und Schultergelenke lässt sich Castro in den verschiedensten Positionen fixieren und das Handling flexibel simulieren. Nach chirurgischem Schnitt durch die äußere Haut, können die Hoden vorverlagert, die Samenstränge durchtrennt und die Wunde versorgt werden. Neben der Kastration ermöglicht das Hodenmodul auch das kontrollierte Training des Schwanzkupierens. Nach erfolgreicher Anwendung kann das Modul mit nur einem Handgriff ausgewechselt werden und Castro ist bereit für den nächsten Einsatz. Auch das Training einer i.m.-Injektion zum Beispiel im Rahmen der Eiseninjektion kann an dem integrierten i.m.-Modul simuliert werden. Nach mehrfacher Anwendung kann auch dieses kinderleicht ausgewechselt werden. Castro beinhaltet: Ferkelsimulator, 1 x i.m. Modul, 3 x Kastrationsmodul. Das Modell Castro kostet 2340,00€. Bild: Modell „Castro“, mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura Schüller, Vetiqo, Quelle: https://vetiqo.com/produkte/castro-weany/castro/ Läuferschwein-Simulator „Weany“ von Vetiqo Mit Weany können verschiedenste invasive Eingriffe am Läuferschwein praxisnah trainiert werden – von der Blutentnahme an der Vena cava bis zur intrakardialen Injektion. Weany ermöglicht mit den austauschbaren Trainingsmodulen die praktische Simulation der grundlegenden invasiven Eingriffe am Läuferschwein. Mit seiner hautähnlichen Oberfläche und einem Gewicht von 9 kg vermittelt er nicht nur optisch, sondern auch haptisch den Eindruck eines lebensechten Schweins. Durch die integrierten Hüft- und Schultergelenke lässt sich Weany in unterschiedlichen Positionen fixieren und das Handling während der verschiedenen Eingriffe simulieren. Die Blutentnahme und intrakardiale Injektion können mit den austauschbaren Modulen lebensecht trainiert werden. Die Blutentnahme an der Vena cava kann sowohl mit herkömmlicher Kanüle sowie auch mit Vakuumsystemen am i.v. Modul in der Drosselrinne durchgeführt werden. Das i.c. Modul verfügt neben einer punktierbaren Herzkammer auch über palpierbare Rippen, so dass die korrekte Punktionsstelle über anatomische Punkte lokalisiert werden kann. Ein integriertes Schlauchsystem verbindet das i.v. Modul sowie das i.c. Modul mit dem Blutreservoir und ermöglicht bei korrekter Platzierung der Kanüle die Aspiration von Blut. Das Training einer i.m.-Injektion in die Nackenmuskulatur kann an dem integrierten i.m. Modul simuliert werden. Die chirurgische Kastration kann an dem integrierten Kastrationsmodul Schritt für Schritt durchgeführt werden. Nach dem Schnitt durch die äußere Haut, können die Hoden lokalisiert, vorverlagert und bedeckt oder unbedeckt kastriert werden. Hoden, Nebenhoden und Samenstränge sind detailgetreu dargestellt. Die Module können nach erfolgreicher Anwendung mit nur wenigen Handgriffen ausgewechelt werden. Weany beinhaltet: Läuferschweinsimulator, 1 x i.m. Modul, 1 x Kastrationsmodul, 1 x i.c. Modul, 1 x i.v. Modul (Vena cava), 1 x Blutreservoir. Das Modell Weany kostet 7490,00€. Bild: Modell „Weany“, mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura Schüller, Vetiqo, Quelle: https://vetiqo.com/produkte/castro-weany/weany/ Hundemodell für Gynäkologie “Gynnie“ von Vetiqo Gynnie ermöglicht das lebensechte Training von gynäkologischen Eingriffen an der Hündin, wie der geburtshilflichen Untersuchung sowie der endoskopischen Untersuchung und Besamung. Das Modell bietet einen detailgetreuen Genitaltrakt. An dem integrierten Uterus kann eine gynäkologische Untersuchung mittels Spekulum oder Endoskop durchgeführt werden. Auch die künstliche Besamung ist mit Ballonkatheter oder endoskopischer Besamung trainierbar. Der Uterus verfügt über eine detaillierte Schleimhaut mit Sekundärfältelung, Dorsomedianfalte und Zervix. Die Blutentnahme an der V. cephalica zur Hormonbestimmung im Rahmen einer Ovulationsbestimmung kann an dem integrierten Venenpad trainiert werden. Über die Rückenklappe kann die anatomische Lage des Reproduktionstraktes im Becken sowie der Nieren nachvollzogen werden. Uterus, Venenpad und innere Organe können bei Bedarf mit wenigen Handgriffen entnommen und ausgetauscht werden. Es ist auch ein Geburtssimulator erhältlich. Gynnie beinhaltet: Uterus im Östrus mit Sekundärfältelung und endoskopierbarer Cervix, Becken, Nieren, V. cephalica, Blutreservoir, Palpierbarer Bauch (auf Wunsch) Das Modell kostet 6.890,00 € Bild: Modell „Gynnie“, mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura Schüller, Vetiqo, Quelle: https://vetiqo.com/produkte/gyndog/gynnie/ III. Simulatoren für die Humanmedizin Neu 2024: Tübingen: Ein tierfreier Endoskopie-Simulator in der chirurgischen Ausbildung Die Arbeitsgruppe Experimentelle Endoskopie, Entwicklung und Training (EEET) des Universitätsklinikum Tübingen unter der Leitung von Dr. med. Dörte Wichmann entwickelt innovative Modelle, die die menschliche Anatomie exakt widerspiegeln, ohne tierische Materialien zu verwenden. Im Rahmen des Projekts „Training der Blutstillung in Endoskopie und Chirurgie unter Verzicht von Tieren und Tierorganen“ wurde ein Modell speziell für die Behandlung von Blutungen im unteren Gastrointestinaltrakt entwickelt. Das Projekt wurde mit Spendengeldern in Höhe von 7.500 Euro finanziert. Jetzt ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=bVvt7xZLt1w Patientensimulator: TraumaMan von Simulab Der TraumaMan von Simulab ist der weltweit meist genutzte Chirurgie-Trainer für Advanced Trauma Life Support (ATLS)-Kurse, medizinisches Notfallversorgungstraining und andere Trauma-Chirurgie- und Notfallsimulationen, einschließlich Teamtraining. Er ermöglicht unter anderem das Trainieren von Thoraxdrainagen, Cricothyrotomie, Nadel-Dekompression, Tracheostomie, Perikardiocentese und diagnostische Peritonealdrainage. Das System umfasst eine Vielzahl von ersetzbaren synthetischen Gewebestoffen für jeweils erste Schnitterlebnisse. TraumaMan ist zwar ein Pionier der blutenden Modelle, aber Jahr für Jahr entwickelt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Medizin Upgrades, neue Technologien und Verfahrensmodule weiter. Simulab bietet noch eine Reihe weiterer Simulatoren für chirurgische Eingriffe sowie individuelle Lösungen an. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Simulator TraumMan, mit freundlicher Genehmigung von Simulab, Quelle: https://www.simulab.com/traumaman/about Patientensimulatoren (SimMan) und Task-Trainer von Laerdal Für die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal bietet Laerdal ein breites Sortiment an Produkten und Dienstleistungen an. Das Portfolio besteht aus Simulatoren, Modellen, Task-Trainern und Schulungsmaterialien. Für zahlreiche Produkte wurden zudem spezielle Schulungen entwickelt. Die Patienten-Simulatoren von Laerdal umfassen eine Reihe von Ganzkörpersimulatoren von Früh- und Neugeborenen bis hin zu Erwachsenen, einschließlich Geburtssimulatoren. Die Simulatoren verfügen über eine Vielzahl von Vitalfunktionen, klinischen Anzeichen und Symptomen. Sie beinhalten simulierte Patienten-Monitore und werden durch PCs kontrolliert. Benutzer können Szenarios programmieren, die automatisch die Simulationen steuern. Die Patienten-Simulatoren von Laerdal werden durch eine breite Palette von Services und Schulungsmaterialien unterstützt. Preisauskunft auf Anfrage. Quelle: https://www.laerdal.com/de/nav/36/Medizinische-Ausbildung Ein möglicher Zusatz: ASL 5000 Lungen-Simulator Mit dem ASL 5000 Lungen-Simulator ist ein SimMan für das Training mit einem spontan atmenden Patienten nutzbar, während dieser an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. Diese in Gemeinschaftsarbeit entwickelte Lösung integriert den ASL 5000 Lungen-Simulator von IngMar Medical beim SimMan 3G, SimMan Essential, SimMan Essential Bleeding und SimMan 3G Trauma von Laerdal Medical. Preisauskunft auf Anfrage. Quelle: https://www.laerdal.com/de/doc/3718/ASL-5000-Lungen-Simulator Verschiedene Tasktrainer-Patientensimulatoren von 3-Dmed Es gibt Trainingsmodelle für verschiedene Aufgaben, von der VI-Box als tragbare und vielseitige Nasslaborbox für z.B. eingebettete Oberschenkelarterien-, Venen- oder Halsschlagader-Pads, einschließlich Training mit Ultraschall, Dissektion und Gefäßbelastung bei realistischem Gewebeverhalten. Darüber hinaus gibt es z.B. einen CVC Insertionssimulator, ein ECMO-Simulationskit, Lumbalpunktionssimulatoren, ein Koloskopiemodell, Katheterisierungssimulatoren, einen abdominalen Aorta-Aneurysma-Simulator, Oberschenkelsimulator, Difficult Airway Managementsimulator mit 24 verschiedenen Schwierigkeitsgraden, darunter 3 verschiedene Mundöffnungen, 2 Optionen für die Halsflexibilität, 2 Positionen für die Stimmcodes und eine aufblasbare Zunge. Die Preise sind jeweils angegeben mit z.B. 2400$ für den Airway-Managementsimulator. Quelle: https://www.3-dmed.com/shop/product-category/task-trainers/ Verschiedene Patientensimulatoren von Medical-X Das niederländische Unternehmen MEDICAL-X entwickelt Simulationsprodukte für die medizinische Lehre und Ausbildung in verschiedenen Fachgebieten. Mit den Trainingsübungen der Simulatoren NENASim infant (Baby-Simulator) NENASim Newborn NENASim Preemie ADAM-X (männlicher Erwachsener) Trauma Trainer Torso IV Sleeve Trauma Chest Trauma Leg Task Trainer Wound Packing Leg Task Trainer können technische Fähigkeiten erlernt sowie gemessen und bewertet werden, wodurch die Selbsteinschätzung verbessert wird. Zudem wird auch die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeiten, Führungsqualitäten und Teamarbeit trainiert. Beispiel ADAM-X: Der männliche Patientensimulator ist ideal für das Training in militärischen und zivilen Trauma-Notfällen, das Trainieren lebenserhaltender Maßnahmen, Szenarien-Training und Behandlungstraining. ADAM-X ist ein drahtloses System. Ein kabelloser Computer ermöglicht dem Kursleiter, das Training zu überwachen und Einstellungen vorzunehmen. Der Simulator bietet eine realistische Anatomie und Haut und eine realistische Rückkopplungskraft. Er verfügt über Augenzwinkern je nach physiologischem Status sowie eine physiologische Reaktion der Pupillen auf Licht und Berührung. Die Zähne sind austauschbar und die Zunge des ADAM-X kann anschwellen. Eine Auskultation ist mit 8 Atemgeräuschen, 5 Herzgeräuschen und 14 Lungengeräuschen möglich. Atemgeräusche sind unabhängig und hängen mit der Belüftung jeder Lunge zusammen. Ebenfalls enthalten sind gutturale und Hustengeräusche. Der ADAM-X hat einen beidseitig tastbaren Puls an der Halsschlagader, der Oberschenkelarterie, der Arteria radialis, der Fußrückenarterie, der Arteria poplitea und der Tibialis posterior und verfügt über einen sehr realistischen Atemtrakt. Das Auftreten von Apnoe oder Hypoventilation sowie der geringe Sauerstoffanteil im eingeatmeten Gasgemisch führen zu entsprechenden physiologischen Veränderungen. ADAM-X kann „Ja“, „Nein“ und einige Ausrufe sagen. Das einzigartige Pharmasystem erkennt nicht nur das verabreichte Medikament, sondern auch die verabreichte Dosis, eine Veränderung der Vitalparameter erfolgt entsprechend. Es kann mit einem echten Elektrokardiogramm, Defibrillator, Patientenmonitor und ein Anästhesiegerät gearbeitet werden. Dabei können Komplikationen in der Anästhesiologie trainiert werden. Darüber hinaus können weitere Szenarien erstellt werden. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Simulator ADAM-X, mit freundlicher Genehmigung von Medical-X, Quelle: https://www.medical-x.com/products/ Simulatoren der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Die Arbeitsgruppe „Innovative Surgical Training Technologies“ (ISTT) der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) entwickelte von 2010 bis 2019 unter der Leitung von Prof. Werner Korb verschiedene Simulatoren für die Wirbelsäulen-, Hals-Nasen-Ohren- und Herzchirurgie. Ein sehr weit fortgeschrittenes System ist der anatomisch realistische Lendenwirbelsimulator „RealSpine“, der (angehenden) Chirurgen eine Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten mit den Pathologien Bandscheibenvorfall, Lumbalkanalstenose, fortgeschrittene Stenose und Spondylolisthese bietet. Die Schulungen für Wirbelsäulenchirurgen, vom Anfänger bis zum Experten, finden weltweit statt und werden unterstützt von den RealSpine-Instruktoren. Das Training kann entweder als Ganzes oder in einzelnen Schritten, sogenannten „Standard Operating Procedures“ (SOP), durchgeführt werden. Der hohe Realitätsgrad des RealSpine-Simulationssystems und der Erfolg des Trainingskonzepts wurden von erfahrenen Wirbelsäulenchirurgen getestet und validiert. Es können Komplikationen und Risikosituationen wie starke intraoperative Blutungen oder Behandlungen der verletzten Dura trainiert werden. Neben dem Blutungssystem, der Simulation von Flüssigkeiten und der realistischen Anatomie integrieren die Systeme auch die simulierte Röntgendiagnostik. Das Modell fühlt sich authentisch wie die echten Strukturen an und kann mit jedem chirurgischen Instrument oder jeder chirurgischen Technologie verwendet werden. Ziel von Realists (www.realists.de), einem Spin-Off der HTWK Leipzig ist es, in den nächsten Jahren neue Modelle für Patientenfälle zu schaffen, auch über den Bereich der Wirbelsäulenchirurgie hinaus. Die Technologien und Trainingskonzepte werden weiterentwickelt und neue Methoden erforscht, um das chirurgische Training effektiver zu gestalten. Ein weiteres Spin-Off der HTWK Leipzig, die Vocationeers GmbH (www.vocationeers.com) entwickelt derzeit eine Online-Plattform zum Benchmarking von Operations-Übungen im Operationssaal und am Simulator. Bild: Simulator RealSpine, mit freundlicher Genehmigung von Rebecca Schweier/HTWK Leipzig, Quellen: HTWK Leipzig, www.realists.de, www.vocationeers.com Patientensimulator „Cut Suit“ von Strategic Operations Der Task Surgical Simulator „Cut Suit“ simuliert die Auswirkungen schwerer traumatischer Ereignisse. Ersthelfer und Ärzte können Verletzung, Behandlung, Übergang der Versorgung sowie chirurgische Eingriffe trainieren. Das System kann auch bei extremen physischen Situationen am Point of Injury (POI) getragen werden und wiegt ungefähr 35 Pfund. Der Benutzer kann Wunden erstellen und anpassen. Die Haut und die Organe können repariert und somit pro Einheit mehrfach verwendet werden. Die Organe mit variablen Wundmustern oder Pathologien (innere und äußere Blutung) sind austauschbar. Derzeit verfügbare medizinische Verfahren: - Extremitätenblutungskontrolle mit Tourniquet-Applikation, arterielle Ligation / Klemmung, innere Kompression (Wundhohlraumpackung) - Kontrolle der iliakalen arteriellen Blutung - Chirurgische Cricothyroidotomie - Bilaterale anteriorer und axillärer Brustnadel Thorakozentese - Bilaterale chirurgische Thorakotomie - Nähen und Heften der Haut an allen Stellen - Foley-Katheterisierung - Externe Blasenpunktion - Thorakotomie und intra-thorakale exploratorische Chirurgie sowie Blutungskontrolle der Organstrukturen - Laparotomie und intraabdominale Erforschung und Blutungskontrolle der Organstrukturen - Nähen von groben Organstrukturen - Anastomose und Resektion - Peripherer IV-Zugang Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Cut Suit Simulator mit freundlicher Genehmigung von Strategic Operations, Inc. www.strategic-operations.com, Quelle: http://www.strategic-operations.com/product/surgical-cut-suit/ Chirurgische Simulationen von Maximum Fidelity Surgical Simulations Die envivoPC™ -Technologie und Simblood, die patentierte Blutlösung, können einen „lebenden Leichnam“ mit einem funktionierenden Gefäßsystem erzeugen, der auf eine medizinische Behandlung wie ein lebender Patient anspricht. Die chirurgischen Simulationen ahmen die Herzfunktion nach und reproduzieren den Kreislauf. Mit einem Beatmungsgerät kann auch die Atmung nachgeahmt werden. Die Perfusionsspezialisten verwenden eine pulsierende Pumpe, ein Reservoir, einen Schlauch und Simblood, um Kadaver zu perfundieren. Es besteht auch die Möglichkeit einer Blutgerinnungslösung für Hämostatika. Herzfrequenz, Volumen und Druck können gesteuert werden. Simblood verhält sich wie echtes Blut, einschließlich der Änderung der Farbe und Integrität des Gewebes als Reaktion auf biologische Bedingungen. Der Kadaver kann mehrmals perfundiert und über zwei Wochen für verschiedene Eingriffe wiederverwendet werden. Demonstration und Preisauskunft auf Anfrage. Quelle: https://www.maximumfidelitysurgicalsimulations.com/about IV. Simulatoren für minimalinvasive Eingriffe Pulsating Organ Perfusion-Trainer (P.O.P Trainer) von Optimist Der pulsierende-Organ-Perfusionstrainer wurde für die Simulation von Operationen in minimalinvasiv-chirurgischen Techniken entwickelt und erschließt neue Möglichkeiten im Laparoskopie- und Thorakoskopie-Training. Grundlegende und fortgeschrittene Prozeduren der (Tier-) Medizin können realitätsnah an, mit einer gefärbten Flüssigkeit perfundierten (durchströmten), Tierorganen beziehungsweise Organkomplexen geübt werden. Dafür wird die zentrale Arterie von Tierorganen oder -Organkomplexen katheterisiert und an die Pumpe des P.O.P-Simulations-Trainers, welche druckkontrolliert ist, angeschlossen. Das Perfusionsmedium (gefärbtes Leitungswasser) befindet sich im Pelvitrainer und gelangt von dort mittels Pumpe in die Organe. Das Tiergewebe oder die Organe werden am Schlachthof im Rahmen der Nahrungsmittelproduktion gewonnen. Diese Innereien würden sonst zu Wurstwaren oder hochwertigen Tierfutter verarbeitet werden. Aufgrund des Verzichts auf eigens für den Trainingszweck getöteten Tieren sehen wir diese Innovation als gute realitätsnahe Lehrmethode an, die Tierversuche im Sinne von 3R (Replacement, Reduction, Refinement) reduziert. Folgende Prozeduren können geübt werden: - abdominalchirurgische (Leber, Gallenblase, Dünndarm, Dickdarm, Milz etc.) - thoraxchirurgische (Herz, Lunge, Aorta) - urologische (Niere, Ureter, Nebenniere etc.) - gefäßchirurgische (Aorta, Arterien, Venen) und - gynäkologische (Adnexen, Zysten etc.) Die Pulsierende Organ Perfusion, P.O.P, simuliert Blutungen aller Qualitäten (parenchymatöse, kapilläre, arterielle, venöse). Dadurch ist nicht nur das Erlernen von Standardeingriffen sondern auch die gezielte Beherrschung von (Blutungs-) Komplikationen möglich. Die Übungen sind im Gegensatz zum Tierversuch beliebig oft wiederholbar und zeitlich nahezu unbegrenzt. Daneben ist die P.O.P auch bestens für das Experimentieren mit neuen Techniken einschließlich der unmittelbaren Überprüfung der Ergebnisse geeignet. Es können alle von der Klinik bekannten Technologien wie Hochfrequenz (unipolar, bipolar), Laser, Ultraschalldissektor, Aquadissektor etc. angewandt werden. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: P.O.P Trainer, mit freundlicher Genehmigung von Optimist, Quelle: http://www.optimist.at/de/pop-trainer/ Simulatoren für Laparoskopie und Hysteroskopie von Medical-X LAP-X ist ein leichter und tragbarer laparoskopischer Operationssimulator. Er bietet leicht zugängliche, minimalinvasive Chirurgie-Simulationstrainings für medizinische Fachkräfte zu geringen Kosten. LAP-X ist intuitiv zu bedienen, die Software und Hardware sind selbsterklärend und erfordern keine Anleitung durch Dritte. Er verwendet echte chirurgische Instrumente, um die Lücke zur Realität zu schließen, und aktualisiert seine neuen Virtual-Reality-Übungen und -Module kostenlos innerhalb des Lizenzzeitraums. LAP-X bietet Simulationstrainings für verschiedene chirurgische Fachgebiete wie Allgemeine Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Kinderchirurgie, Magen-Darm-Chirurgie. Der LAP-X-Simulator für die Laparoskopie verfügt über vier verschiedene Systemplattformen, um die unterschiedlichen Anforderungen zu erfüllen: LAP-X Hybrid, LAP-X VR, LAP-X Box pro und LAP-X Box. Preisauskunft auf Anfrage. Weitere Simulatoren von Medical-X: Bozzini Laparoscopic Simulator Bozzini Hysteroscopy Basic Bozzini Hysteroscopy Simulator Pyxus HD Bild: Simulator Lap-X, mit freundlicher Genehmigung von Medical-X, Quelle: https://www.medical-x.com/products/lap_x/ VR-Simulatoren für Endoskopie von VirtaMed Das Schweizer Unternehmen VirtaMed entwickelt und produziert hochrealistische chirurgische Simulatoren für die medizinische Ausbildung. Die endoskopischen Simulatoren verfügen über eine hohe Wiedergabetreue und einem realistischen physischen Verhalten. Originalinstrumente sorgen für eine lückenlose Trainingserfahrung und bereiten Benutzer optimal auf den wirklichen Eingriff vor. Es können verschiedene Werkzeuge verwendet werden, um das Gewebe zu berühren, zu manipulieren, um die Hohlräume herumzugehen und um wichtige Orientierungspunkte zu lokalisieren. Die Module enthalten auch Übungen, die den Lernenden dabei helfen, effektiv durch die Abteilungen zu navigieren. Jeder Simulator verfügt über eine Ultraschallsonde oder ein virtuelles Endoskop, das ein naturgetreues Bild anzeigt. Zusätzlich bieten die Simulatoren eine Außenansicht, mit der die Lernenden die Anatomie und die Werkzeuge in Echtzeit aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen können, während sie einen Eingriff durchführen. Die VirtaMed-Simulation reagiert mehr denn je auf den Lernenden und bietet die Möglichkeit, die Zeit zu verlangsamen und anzuhalten, die Symptome oder den Status Ihres Patienten zurückzusetzen und Ihre Aktionen zu wiederholen. Folgende Module werden angeboten: - Orthopädie: Arthroskopische Übungen an Knie, Schulter, Hüfte und Sprunggelenk. Vielzahl verschiedener Pathologien. Für Grundlagentraining und fortgeschrittene Fähigkeiten. Originalinstrumente wie Arthroskop, Kamera und andere chirurgische Instrumente kommen zum Einsatz. Video - Geburtshilfe und Gynäkologie: Umfassendes gynäkologisches Training für IUP, Embryotransfer und Hysteroskopie auf nur einer Plattform mit diversen Fällen. Video - Urologie: Simulationstraining für TURP, TURB, Laser BPH mit Thulium oder HoLEP, und Morzellation. Erlernen des Umgangs mit Komplikationen. Individuelle Kurse ermöglichen ein personalisiertes Chirurgietraining. Video Vorteile der Simulationen gegenüber dem Training am Tier: * Die High-Fidelity-Simulatoren können alle Instrumentenbewegungen nachverfolgen und ein objektives Feedback liefern, das zur Nachbesprechung und Ermittlung spezifischer Verbesserungsmöglichkeiten verwendet wird * Verschiedene Pathologien müssen zuverlässig trainiert werden, um auf komplexe Patientenfälle vorzubereiten, und können in verschiedenen Fällen simuliert werden * Fortgeschrittene bildgebende Verfahren wie die Durchleuchtung sind teuer für das Training mit Tierproben, jedoch kosten- und risikofrei für das Training mit Simulatoren * Komplikationen wie Blutungen, mangelnde Dehnung, Lichtausfälle usw. müssen geschult werden und sind per Knopfdruck in der Simulation verfügbar * Für die Simulation ist kein Labor erforderlich, was Zeit und Ressourcen spart Im Rahmen des in Frankreich seit 2017 eingeführten Curriculums, bei dem jeder Chirurg an einem Simulator trainiert werden soll, hat die französische Hochschule für Orthopädie und Traumatologie (CFCOT) den Arthroskopie-Simulator von Virtamed als effektivste Trainingsmethode in ihrer bundesweiten Studie aus dem Jahr 2017 ausgewählt. Die Universitätskliniken Bonn, Leipzig und Würzburg sind ebenfalls mit VirtaMed-Orthopädiesimulatoren ausgestattet. Die Firma bietet auch Simulatoren nach Maß und viele verschiedene Level von Service- und Supportpaketen an, die individuell auf die Bedürfnisse von Krankenhäusern und Trainingszentren zugeschnitten sind, darunter auch einen Cloud-basierten Fernzugriff. Ausbilder werden um Anregungen gebeten, welche Bildungsbedürfnisse als nächstes berücksichtigt werden sollten. VirtaMed liefert auch die Software für den HYSTmentor und den TURPmentor von Simbionix, und entwickelt die High-Fidelity-Simulatoren, die KARL STORZ zusammen mit vielen anderen Medizintechnikunternehmen verwendet. Preisauskunft auf Anfrage. Die Simulatoren können auf verschiedenen Konferenzen getestet werden. Bild 1: Simulator ArthroS-Knee-with-ACL-repair, Bild 2: VKB-Rekonstruktionsmodul, mit freundlicher Genehmigung von VirtaMed, Quelle: https://www.virtamed.com/de/medical-training-simulators/overview/ Multidisziplinäre OP-Simulatoren von Simbionix (Teil von Surgical Science) Die hochmodernen medizinischen Simulatoren von Simbionix bieten Ärzten eine realistische praktische Erfahrung in der medizinischen Ausbildung mit chirurgischen Simulatoren zur Durchführung minimalinvasiver Chirurgie und interventioneller Verfahren. Die Systeme bieten eine Reihe grundlegender und fortgeschrittener Verfahren sowie Funktionen für die Beurteilung von Fähigkeiten. Darüber hinaus können schwierige und ungewöhnliche Verfahren jederzeit praktiziert werden. Folgende Simulatoren stehen zur Verfügung: * Custom Simulation * ENDO Mentor Suite: Ein neu entwickelter Multi-Endoskopie-Simulator, der den GI Mentor, BRONCH Mentor und URO Mentor kombiniert. Umfangreichstes Angebot an Endoskopie-Inhalten: mehr als 18 Module, über 100 grundlegende bis fortgeschrittene Aufgaben und Fälle * FlexVR: flexibelster Robotersimulator des Unternehmens, um grundlegende und fortgeschrittene Fertigkeiten der Roboterchirurgie einem breiteren Publikum zu vermitteln * ANGIO Mentor * ARTHRO Mentor * BRONCH Mentor * GI Mentor * LAP Mentor * PELVIC Mentor * PERC Mentor * RobotiX Mentor * SPINE Mentor * URO Mentor * U/S Mentor * HYST Mentor * TURP Mentor Der LAP Mentor bietet z. B. eine breite Palette an praxisnahen Laparoskopie-Trainings für verschiedenen Disziplinen, entwickelt mit chirurgischen Meinungsführern, medizinischen Gesellschaften und Pädagogen. Eine ständig erweiterte Modulbibliothek bietet einen strukturierten Lehrplan mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden für grundlegende laparoskopische Aufgaben und Fertigkeiten sowie grundlegende und fortgeschrittene Gesamtverfahren. Das System umfasst 17 Schulungsmodule und über 70 Aufgaben und Fälle in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Urologie, bariatrische, kolorektale und thorakale Chirurgie. Add-On-Module werden kontinuierlich mit den fortlaufenden chirurgischen Fortschritten entwickelt. Das Training ist mit oder ohne fortgeschrittener Haptik möglich. Die taktilen chirurgischen Instrumente bieten ein realistisches Gefühl des Gewebewiderstands. Moderne Weichgewebe-Interaktionsfunktionen ermöglichen die Simulation der komplexen Anatomie verschiedener Gewebetypen und Sezierebenen sowie der realistischen Wechselwirkung zwischen Werkzeug und Gewebe. Ein breites Spektrum an chirurgischen Instrumenten und Konfigurationsoptionen bietet Flexibilität und die Übung verschiedener Ansätze für Verfahren sowie die Entscheidungsfindung. Einfache Plug-and-Play-Einstellungen für das Teamtraining eignen sich ideal zur Verstärkung nichttechnischer Fähigkeiten. Der neu entwickelte Proctor-Modus verbessert das Training zusätzlich, indem der Instruktor während des Verfahrens in Echtzeit eingreifen kann. Preisauskunft auf Anfrage. Bild 1 oben: Simbionix RobotiX Mentor, Bild 2: Simbionix Lap Mentor, mit freundlicher Genehmigung von Simbionix, Quelle: https://simbionix.com/simulators/ VR-Simulator für Chirurgie: LAPSIM von Surgical Science Die Virtual-Reality-Simulation hat gezeigt, dass ein schneller und vor allem patientensicherer Weg zur technischen Kompetenz im Operationssaal möglich ist. LAPSIM kombiniert fortschrittliche Force-Feedback-Technologie mit leistungsstarken grafischen und kognitiven Anweisungen und bietet damit ein intensives, multisensorisches Trainingserlebnis. Die Technologie befindet sich auf einer ergonomisch gestalteten Plattform, mit der Möglichkeit, einen 3D-Bildschirm zu verwenden. Die Navigation erfolgt auf zwei Touchscreens mit der neuesten taktilen Rückmeldetechnologie. Das LAPSIM® Haptic System wird auf einer haptischen Hardware-Plattform mit einer LapCam, einem separaten Laparoskop, einem Basisfertigkeitspaket mit Grundfertigkeiten, Aufgabentraining und Schulungskameras für Anatomie geliefert. Das Basic Skills-Modul bietet ein umfassendes Portfolio an laparoskopischen Übungen, die von der einfachen Navigation bis zum fortgeschrittenen Nähen reichen. Jede Übung kann angepasst werden, um Komplikationen und fortlaufende Herausforderungen zu bieten. Die LAPSIM®-Suite validierter, vollständig anpassbarer Verfahrensmodule bietet eine umfassende Schulungslösung für Chirurgen verschiedener Disziplinen, darunter CHOLECYSTECTOMY, APPENDECTOMY, GYNECOLOGY, HYSTERECTOMY, VIDEO-ASSISTED THORACOSCOPIC SURGERY (VATS) LOBECTOMY, INGUINAL HERNIA, SUTURING & ANASTOMOSIS, BARIATRICS, NEPHRECTOMY. Klar definierte Lernziele, prozedurale Dekonstruktionsfähigkeit, Variationen und Herausforderungen sind dabei wichtige Elemente. TeamSim® ist eine dynamische Plattform für die interprofessionelle Schulungsentwicklung, die die Operationssimulation in die reale Teamarbeit einbringt. Mit dem validierten VR-Trainingssystem LapSim® als Basis bietet das TeamSim®-Paket ein Element, das das Teamtraining auf ein neues Niveau hebt, mit realistischen Operationsszenarien einschließlich Blutungen und Komplikationen. Die LAPSIM®-Bibliothek mit Softwaremodulen bietet Chirurgen Zugang zu Fertigkeiten, die für den Aufbau chirurgischer Fähigkeiten unerlässlich sind. LAPSIM® essence ist ein tragbarer und einsatzbereiter VR-Simulator, der die Lücke zwischen Lo-Fi-Simulatoren und voll beladenen VR-Systemen schließt. Surgical Science bietet regelmäßig Updates an und setzt sich für die Weiterentwicklung des medizinischen Simulationstrainings durch kontinuierliche Verbesserung der bestehenden Produkte ein. Außerdem sind auf der Website Validierungsstudien aufgeführt. Preisauskunft auf Anfrage. Bild 1 oben: Simulator LapSim Haptic System, Bild 2: Simulator TeamSim-Appendectomy, mit freundlicher Genehmigung von Surgical Science, Quelle: https://surgicalscience.com/systems/lapsim/ Laparoskopie-Trainer von Simulab Die Trainer von Simulab bieten grundlegende und fortgeschrittene Trainingslösungen für die minimalinvasive Chirurgie an, darunter verschiedene Aufgabenpakete, Gewebe und Modelle. Mithilfe der SimuVision®-Technologie können Ausbilder und Schüler lebensechte simulierte laparoskopische Operationen durchführen. Trainingsmodelle sind z.B.: Torso Trainer, Laparoscopic Cholecystenterostomy Model, Laparoscopic Nissen Fundoplication Model, Laparoscopic Cholecystectomy Model oder Common Bile Duct Exploration Model. Letzteres z.B. ist ideal für die laparoskopische transzystische Erforschung des Gallenganges (LAPTC-CBDE), die laparoskopische Choledochotomie für den Gallengang (LAP C-CBDE) oder das offene CBDE. Dieses Modell umfasst eine weiche Gewebebasis mit anatomischen Markierungen und ein austauschbares Gewebe. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: LapTrainer mit SimuVision, mit freundlicher Genehmigung von Simulab, Quelle: https://www.simulab.com/products/laparoscopic-trainers In-House-Trainingsarbeitsplätze für verschiedene OP-Techniken von Karl Storz Das renommierte Unternehmen Karl Storz ist bekannt für die Herstellung von Endoskopen, medizinischen Instrumenten und Geräten. Für die kontinuierliche Entwicklung endoskopischer Operationstechniken bietet es gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und unterstützt Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen in Kliniken und spezialisierten Trainingszentren, beispielsweise durch die Bereitstellung von neuesten Instrumenten und Geräten für Trainingskurse. Beispiele von Trainingsmodellen, die individuell mit künstlichen oder biologischen Präparaten versehen werden können: LASTT (Laparoscopic Skills Training and Testing) bietet einen validierten Trainingsansatz für den grundlegenden Umgang mit laparoskopischen Instrumenten; SUTT (Suturing and Knot Tying Training and Testing) trainiert die Fertigkeit des Nähens in der Laparoskopie und bietet eine Reihe von Naht- und Knotenübungen; HYSTT (Hysteroscopic Skills Training and Testing). Hier ist eine Übersicht an Trainingszentren, die feste Schulungsprogramme anbieten. Quelle: https://www.karlstorz.com/cps/rde/xbcr/karlstorz_assets/ASSETS/2532460.pdf Lübecker Toolbox für die minimalinvasive Chirurgie Das Lübecker Toolbox-Curriculum von LTB Germany Ltd. ist ein strukturiertes Trainingsprogramm zum Erlernen laparoskopischer Basisfertigkeiten. Das Gesamtkonzept besteht aus einer Trainingsbox mit integrierter Kamera, sechs aufeinander aufbauenden Übungen mit Zielvorgaben zur Zeit und Genauigkeit, Darstellung eines effektiven Trainingsablaufs und Video-Tutorials. Mit den ersten drei Übungen werden Instrumentenhandling, Hand-Auge-Koordination, bimanuelles und überkreuztes Arbeiten trainiert. Zwei weitere Übungen vermitteln die Fähigkeit, laparoskopisch zu schneiden, und im letzten Modul wird eine laparoskopische Einzelknopfnaht mit intrakorporalem Knoten durchgeführt. Das Lübecker Toolbox-Curriculum beschleunigt die Ausbildung, spart Ressourcen und motiviert junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Fertigkeiten selbständig zu verbessern. Die Entwicklung der Trainingsbox und des Curriculums basiert auf zahlreichen Studien. Auch in der studentischen Lehre erfreut sich das LTB-Curriculum großer Beliebtheit. An der Universität zu Lübeck haben bis Juni 2019 über 250 Studierende erfolgreich und mit überwältigenden Evaluationsergebnissen das Trainingsprogramm abgeschlossen. Conception of the Lübeck Toolbox curriculum for basic minimally invasive surgery skills. Laubert T, Esnaashari H, Auerswald P, Höfer A, Thomaschewski M, Bruch HP, Keck T, Benecke C. Langenbecks Arch Surg. 2018 Mar;403(2):271-278 [Implementation of a Laparoscopic Simulation Training in Undergraduate Medical Education – The Lübeck Toolbox-Curriculum]. Laubert T, Thomaschewski M, Auerswald P, Zimmermann M, Brüheim L, Keck T, Benecke C. Zentralbl Chir. 2018 Aug;143(4):412-418 Video Tutorials Increase Precision in Minimally Invasive Surgery Training – a Prospective Randomised Trial and Follow-up Study. Thomaschewski M, Esnaashari H, Höfer A, Renner L, Benecke C, Zimmermann M, Keck T, Laubert T. Zentralbl Chir. 2019 Apr;144(2):153-162 Das Lübecker Toolbox Trainingspaket (Toolbox + 4 Trainingsmodule mit 6 Übungen + Übungsmaterial) kostet 2.477,00 Euro, das Company Edition Trainingspaket kostet 3.400,00 Euro. Bild: Lübecker Toolbox, Screenshot (www.luebeck-toolbox.com) mit freundlicher Genehmigung von LTB Germany Ltd., Quelle: http://www.luebeck-toolbox.com Simulationssoftware für die minimalinvasive Chirurgie von SenseGraphics Die medizinische Simulationssoftware der nächsten Generation von SenseGraphics mit detaillierten physischen und grafischen Modellen der Anatomie kann für verschiedene Szenarien und Simulationen verwendet werden, wie z. B. * Roboterchirurgie * Laparoskopische Chirurgie * Endoskopische Chirurgie * Herz-Kreislauf-Interventionen * Einzelport-Chirurgie Die Technologie deckt zahlreiche chirurgische Bereiche ab, wie beispielsweise Allgemeine Chirurgie, Gynäkologie, Arthroskopie, Kardiologie und viele mehr. Des Weiteren gibt es die Features: Volumenwiedergabe, Fluoroskopie/ Röntgen, Ultraschallbilderzeugung, Strömungssimulation, Clip anwenden und schneiden sowie Koagulation. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Programm Sensegraphics – Laparoscopy gallbladder, mit freundlicher Genehmigung von Sensegraphics, Quelle: https://sensegraphics.com/simulation/minimally-invasive-surgery-simulation/ Laparoskopische Simulatoren von eoSurgical Die laparoskopischen Simulatoren von der britischen Firma eoSurgical bieten eine umfassende Trainingslösung: Hardware – ein tragbarer eoSim-Simulator, ein dedizierter Online-Lehrplan, automatisierte Leistungsmetriken durch Echtzeit-Instrumentenverfolgung, persönliches Feedback zur Verbesserung und ein Cloud-basierter Speicher für Benutzerdaten, mit dem Trainer den Fortschritt der Auszubildenden überwachen können. Die Firma bietet Schulungen in speziellen Simulationsumgebungen, aber auch zu Hause oder in der Betriebsabteilung. Der Lehrplan bietet aufsteigende Module. Einzelne Simulatoren inklusive Software kosten zwischen 699 und 1298£. Pakete für Institutionen (Preis auf Nachfrage) enthalten u.a. einzigartige Instrumentenverfolgungssoftware zur Generierung von 20 Leistungsmetriken, ein Qualifikationscurriculum mit Core-, Advanced- und Elite-Trainingspaketen, Assessor-Dashboard zur Fernüberwachung und -bewertung von Auszubildenden und flexible Abonnementservices. Quelle: https://www.eosurgical.com/ Minimalinvasive Trainingssysteme und interaktive Simulationssoftware von 3-Dmed Der Anbieter für die medizinische Ausbildung, 3-Dmed, hat neben den Patientensimulatoren auch eine Serie minimalinvasiver Trainingsmodelle, wie den LCBDE-Trainer zur Gallengang-Erkundung oder den Lap Tab Trainer, ein faltbarer Trainer, der mit iPad, iPhone, Tablet oder Smartphone kompatibel ist und Nahtmaterial aus weichem Gewebe enthält. Der Trainer T3 PLUS verfügt über eine HD-Kamera über dem Pelvi-Arbeitsbereich, die sich teleskopieren und drehen lässt. Der Trainer T5 Large ist ein komplettes minimalinvasives Trainingssystem, das keine zusätzliche Videoausrüstung erfordert, einfach einzurichten und tragbar. Es umfasst den großen Beckenarbeitsbereich und ist vielseitig einsetzbar, da er für grundlegende laparoskopische Fähigkeiten bis hin zu fortgeschrittenem Verfahrenstraining einschließlich Kameranavigation für Einzelpersonen oder Teams verwendet werden kann. Der Trainer T12-HD ist inklusive „Insufflated Belly“ mit 13 Anschlüssen. Die Preise sind jeweils angegeben. So kostet z.B. der T12-Trainer 4200$. Quelle: https://www.3-dmed.com/shop/product-category/minimally-invasive-training-system-mits-series/ Die interaktive Simulationssoftware „SimPraxis™ Laparoscopic Hysterectomy Trainer” und “SimPraxis™ Laparoscopic Nissen Fundoplication Trainer” bieten laparoskopische Trainingsmöglichkeiten. Die selbstlernenden Trainer sind eine robuste, elegante und ansprechende Art zu lernen. Die Trainingsmodule sind darauf ausgelegt, das chirurgische Wissen, die Effizienz und die Kompetenz des Operationsteams sowie die Patientensicherheit zu verbessern, indem das gesamte Verfahren in eine Reihe einzelner logischer Schritte unterteilt wird. Sie bieten Just-in-Time-Schulungen und Probemöglichkeiten zu den durchgeführten Detailschritten sowie kritische Beurteilungen während des Verfahrens. Quelle: https://www.3-dmed.com/shop/product-category/interactive-simulation-software/ Thorax-Simulator für die minimalinvasive Lungenresektion von CK Surgical Simulation Bisher gab es Einschränkungen bei den Trainingsmethoden für die thorakoskopische Chirurgie. Der synthetische Torso von CK Surgical Simulation wurde sowohl mit Haut- und Muskeln- als auch mit Knochen- und Interkostalmuskelgewebe-Imitaten entwickelt, so dass Chirurgen nun auf ähnliche Weise wie in einem Operationssaal auf die Brusthöhle zugreifen können. Die synthetischen Komponenten des Simulators können ständig ausgetauscht werden, um die Ärzte fortlaufend zu schulen. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Thorax Simulator von CK Surgical Simulation, mit freundlicher Genehmigung von CK Surgical Simulation, Quelle: http://www.cksurgicalsimulation.com/ V. Plattformen für Näh-, Knoten-, Injektions- und Punktionsverfahren Basic Open Surgical Skills (BOSS) Platform von Simulab Simulab bietet eine flexible Plattform zur Entwicklung grundlegender bis fortgeschrittener chirurgischer Fähigkeiten. Die Funktionen dienen zur Entwicklung von Instrumentenhandhabungs-, Näh-, Injektions- und Knotenbindungsverfahren. Es ist eine leicht zu reinigende Plattform für synthetische oder kadaverartige Aufgabenmodule. Die robuste Mehrzweckplattform kann mit jeder Materialkombination verwendet werden. Das ergonomische Design sorgt für die korrekte Positionierung der Hand und schafft ein realistisches Werkzeug zur Verbesserung der Fähigkeiten. Die Plattform ist klein, tragbar und ideal für das Simulationslabor oder den Heimgebrauch. Die Firma bietet auch eine Reihe von synthetischen Geweben und Zubehör. Folgendes wird vermittelt: Grundlegendes zum fortgeschrittenen Nähen, Naht auf einer Hautoberfläche, subkutikuläres Nähen, Knoten unter Spannung binden, Knoten in der Tiefe binden, Injektionen verabreichen, Instrumentenhandhabung, Wundverschlusstechniken, Darmanastomose. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: BOSS Plattform, mit freundlicher Genehmigung von Simulab, Quelle: https://www.simulab.com/products/laparoscopic-trainers/boss-platform-basic-open-surgical-skills Soft Tissue Suture Pad – Realistische Gewebenahtmodelle von 3-Dmed Das Soft Tissue Practice Pad von 3-Dmed ermöglicht das Üben von Nähtechniken auf realistischem Gewebe. Das Material bietet ein ähnliches Gefühl sowie eine ähnliche Dehnungs- und Reißfestigkeit wie echtes Gewebe. Es eignet sich hervorragend für die Entwicklung von Fertigkeiten für laparoskopisches Nähen und Knotenbinden und ist ideal für Demonstrationen und Kurse. Je nach Option und Zubehör liegt der Preis zwischen 64,00 – 608,00$. Die Firma bietet noch eine Reihe weitere Materialien zum Trainieren von Nahten und Anastomosen: Link. Quelle: https://www.3-dmed.com/shop/product/soft-tissue-suture-pad/ Naht- und Punktionsmodelle für die tiermedizinische Ausbildung von Vetiqo Die Modelle des Berliner Unternehmens Vetiqo finden in der Ausbildung von Tierärzten, Landwirten und tiermedizinischen Fachangestellten wie auch in der Versuchstierkunde Anwendung und haben das Ziel, die Belastung und den Einsatz von Versuchstieren in der Ausbildung nachhaltig zu reduzieren. Die Nahtmodelle bilden die lebensechten Tierhäute ab – vom Hundebauch bis zur Zitze. Mit dem praktischen Padhalter-System lässt sich das Training von chirurgischen Nähten flexibel und praxisnah gestalten. An den realistischen Venen-Simulatoren können Punktionen so oft wie nötig trainiert werden. Die Preise liegen je nach Produkt zwischen ca. 30 und 50 Euro. Bild: Punktionsmodell Großtier, mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura Schüller, Vetiqo, Quelle: https://vetiqo.com/ Verschiedene Gewebepads und Naht-Kits von Syndaver Es wird eine Vielzahl von Gewebepads angeboten, wie zum Beispiel Muskelgewebe-, Bauchgewebe-, Basic Vessel- und Abszess-Pads sowie Gewebe verschiedener Organe. Weiterhin gibt es das Deluxe Suturing Kit für 745.00 $ sowohl für fortgeschrittene Studierende als auch für erfahrene Mediziner, die ihre Fähigkeiten im Zusammenhang mit fortgeschrittenen Näh- und Operationsverfahren verbessern möchten. Das Deluxe Student Tissue Pack für 499.00 $ bietet naturgetreues medizinisches Schulungsmaterial für Studierende, die neue Techniken erlernen und die Hand-Augen-Koordination im Zusammenhang mit Phlebotomie, Knotenbindung, intramuskulärer und intravenöser Injektion, Naht und Anastomose verbessern möchten. Das Knot Tying Pad für 61.00 $ wurde für das Üben grundlegender Näh- und Knotenfertigkeiten entwickelt. Die Kissen umfassen mehrere Öffnungen und komplexe Formen in einer Vielzahl von Größen. Die grundlegende Modellkonstruktion verwendet ein Hybridgewebe, das aus vereinfachten Versionen der synthetischen menschlichen Skelettmuskulatur und Faszien der Marke SynTissue hergestellt wird. Das Basic Student Tissue Pack für 227.00 $ bietet praxisnahes medizinisches Schulungsmaterial für Studierende, die neue Techniken erlernen und die Hand-Augen-Koordination im Zusammenhang mit Phlebotomie, Knotenbindung, intramuskulärer und intravenöser Injektion, Nähen und Anastomose verbessern möchten. Das Basic Suturing Kit für 289.00 $ ist eine Trainingsplattform für Studierende, die die Fähigkeiten in Schneide- und Nähverfahren erlernen möchten. Bild: Deluxe Suturing Kit, mit freundlicher Genehmigung von SynDaver, Quelle: https://syndaver.com/product-category/skills-trainers/ Nahttrainingspads von Holsim Die anatomisch korrekten Nahttrainingspads replizieren die Haut- und Gewebeschichten, Epidermis, subkutane und tiefe Faszien für eine realistische Lernerfahrung. Die Hautschichten sind verstärkt, um eine lebensechte Spannung und Stärke zu erzielen und bieten einen realistischen Widerstand, den die Nadel beim Nähen durchdrücken kann. Mit den Pads können das Platzieren von Nadeln, das Nähen von Mustern, das Binden von Knoten sowie oberflächliche und chirurgische Verschlüsse erlernt werden. Sie sind in einer Reihe von Wunden, Schnittmustern und Hautschichttiefen und für unterschiedliche Trainingsniveaus erhältlich (auf Anfrage). Die StudentInnen lernen, wie man den richtigen Nadel- und Fadentyp für die Wunde auswählt, wie man die Nadel einführt, den Stichabstand einstellt, den letzten Knoten vergräbt und die Stiche entfernt, sobald die Wunde verheilt ist und erlangen ein umfassendes Verständnis der Hautanatomie. Eine benutzerdefinierte Auswahl an Größen und Farben ist erhältlich. Das Suture Pad kostet $ 25.00. Die Suture Pad Non-slip Base für $ 47.00 hebt das Pad vom Tisch ab und bietet eine rutschfeste Oberfläche zum Üben des Nähens. Quelle: https://www.holsim.co.nz/product-page/suture-pads Basic Surgical Skill Base und Suture Pads von Medical-X Die Basic Surgical Skills Base ist die Plattform für die Durchführung aller BSS-Kurse (Basic Surgical Skills). Die BSS-Basis wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen chirurgischen Ausbildern und den Klinikern von Inovus entwickelt, um eine Plattform zu bieten, die speziell auf die in den Kursen für chirurgische Grundfertigkeiten vermittelten Fertigkeiten ausgerichtet ist. Mit direktem Input von praktizierenden Klinikern war Inovus in der Lage, äußerst realistische Inzisions- und Nahtpads zu entwickeln, die eine erschwingliche, austauschbare und problemlose Alternative zur Verwendung von tierischen Nebenprodukten bei der Durchführung von BSS-Kursen darstellen. Mit der BSS-Plattform von Inovus können die folgenden Fertigkeiten geübt werden: Surgical hand ties, Surgical instrument ties, Tying at depth, Basic skin incision, Suturing, I&D of abscess, Drainage of cyst, Wide local excision of skin lesion with wound closure (WLE). Das Inzisions- und Nahtkissen ist wiederverwendbar und kann mehrfach verwendet werden, bevor ein Austausch erforderlich ist. Das I&D/Zysten/WLE-Pad ist einmalig verwendbar und muss ersetzt werden. Das Produkt kostet 133,50 €. Weiterhin bietet Medical-X: Suture Pad 2 Layers, Suture Pad 3 Layers, Suture Sleeve. Quelle: https://medical-x.com/product/basic-surgical-skill-base/ 2. Morphologie/Anatomie Anatomiemodell Katze und Frosch von Syndaver Die Syndaver CopyCat® ist eine hybrides Ganzkörper-Replikat der Katzenanatomie mit synthetischen Muskeln, Sehnen und Knochen. Es paart SynTissue®-Organe mit einem Silikonkörper und soll den Einsatz von Katzenkadavern bei Dissektionen ersetzen. Die austauschbaren Organe bzw. das austauschbare Abdominal-Paket verlängern die Nutzungsdauer dieses Modells auf unbestimmte Zeit. Preisauskunft auf Anfrage. Quelle (mit Video): https://syndaver.com/product/copycat-feline-anatomy-model/ Das SynFrog™ Frosch-Sektionsmodell bietet einen sehr realistischen und fachmännisch detaillierten Froschkörper und abnehmbare, anatomisch korrekte Organe. SynFrog wird mit SynTissue® hergestellt, einer Bibliothek synthetischer feuchter Gewebe, die das Aussehen, die Haptik und die physikalischen Eigenschaften von echtem lebendem Gewebe nachahmen. SynFrog repräsentiert einen weiblichen Frosch in wirklichkeitsgetreuer Weise, einschließlich seiner Größe sowie der Textur und Farbe seiner Haut und Organe. Es verfügt auch über ein realistisches Fortpflanzungssystem mit Eiern. SynFrog ist eine sichere Option verglichen zu Tierkörpern, weil es keine gefährlichen Chemikalien wie Formaldehyd und Formalin enthält. Das Modell kostet zwischen 150.00 und 199.99 $. Quelle: https://syndaver.com/product/synfrog-frog-dissection-model/ Bild 1 oben: CopyCat Feline Anatomy Model, Bild 2: SynFrog™ Frog Dissection Model, mit freundlicher Genehmigung von SynDaver. Frosch-Sektionsmodell von Rescue Critters Das Modell zum Sezieren von Fröschen bietet ein realistisches und taktiles Erlebnis des Sezierens. Die Froschkörper sind wiederverwendbar und die Organeinsätze können ausgetauscht werden. Jeder Organeinsatz enthält Haut, Muskeln, Herz, Lunge, Leber, Gallenblase, Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Kloake, Bauchspeicheldrüse, Milz, Blase, Harnleiter, Nieren, Fortpflanzungsorgane, Fettgewebe, Blutgefäße und detaillierte Darstellungen des Skeletts. Das Modell enthält außerdem Gehirn, die wichtigsten Muskeln der Beine, alle notwendigen Orientierungspunkte im Mund, einschließlich der Zähne, der inneren Nasenlöcher, der Eustachischen Röhren, der Öffnung der Eustachischen Röhren, der Öffnung der Stimmsäcke, der Öffnung der Speiseröhre, der Stimmritze und der Zunge. Das Modell kostet 120.00 $ bzw. gibt es Sonderpreise für Großbestellungen von 10 oder mehr Einheiten. Bild: Frog dissection model, mit freundlicher Genehmigung von Thales & Co. LLC dba Rescue Critters, Quelle: https://rescuecritters.com/product/frog-dissection-model/ Frosch-Sektionsmodell von VetEffects Dieses einzigartige Produkt ermöglicht es den Studierenden, die Sektion eines Frosches realistisch und genau zu simulieren. Die dünne gummiartige Haut kann eingeschnitten werden, um die detaillierte Organhöhle und den Beinmuskel freizulegen. Dieses Produkt bietet eine einzigartige und praktischere Alternative zu einer virtuellen Simulation. Es umfasst: 3 Häute zum einmaligen Gebrauch, 3 Organeinsätze zum einmaligen Gebrauch, 3 Beinmuskeleinsätze zum einmaligen Gebrauch, 1 wiederverwendbarer Kunststoffkern, 20 Stecknadeln. Das Produkt kostet $259.00. Quelle: http://www.veteffects.com/products.htm Anatomical 3D Rat Model von Braintree Scientific Dieses dreidimensionale anatomische Modell der Ratte, kann als Lehrmittel verwendet werden. Das Modell ist etwa 150 Zentimeter lang und zeigt die Anatomie der Ratte in vielen Details. Die Organe können herausgehoben werden und weisen feine Strukturen auf. Das Modell kostet $8,900.00. Bild: Anatomical 3D Rat Model, mit freundlicher Genehmigung von Microsurgical Developments, Quelle: https://www.braintreesci.com/teaching-reference-products/training-models/anatomical-3d-rat-model/ VR-Anatomie-Programme für Hund und Rind der Virginia Polytechnic Institute and State University Die VR-Programme wurden unter der Leitung von Dr. Michael Nappier in Zusammenarbeit mit folgenden Unternehmen der Virginia Tech erstellt: Universitätsbibliothek, Zentrum für hervorragendes Lehren und Lernen, Institut für Kreativität und Technologie und School of Science Bildende Kunst. Durch Bewegen und Klicken auf eine Schaltfläche können Benutzer Gewebeschichten sehen, bestimmte Organe vergrößern und Teile des Körpers eines virtuellen Tieres betreten. Die Programme basieren auf CT-Daten und bieten eine kostenlose, interaktive und dreidimensionale Alternative zu flachen Anatomiebildern oder Kadavern. Mit zusätzlichen Zuschüssen sollen noch VR-Versionen anderer Tiere entwickelt werden. Aktuell verfügbare VR-Programme: Hund, Version 1.0: Skelettsystem, Organe (derzeit: Blase, Zwölffingerdarm, Speiseröhre, Herz, Darm, Nieren, Lunge, Rückenmark, Milz), Möglichkeit, Ebenen hinzuzufügen / zu entfernen, um die Anatomie anzupassen, die an einem bestimmten Punkt angezeigt wird, Eingebautes Quiz Rind, Version 0.1: Skelettsystem, Organe (derzeit: Herz, Niere, Lunge, Magen) Die Open-Source-Lizenz ermöglicht die kostenlose Nutzung und soll die gemeinsame Entwicklung und Weitergabe fördern. Zum Herunterladen der Open Source-Dateien registrieren Sie Ihre Verwendung hier: Virtual Reality Hund 1.0: https://github.com/VTUL/vt-vr-dog Virtual Reality Rind 0.1: https://github.com/VTUL/vt-vr-cow Quelle (mit Video): https://guides.lib.vt.edu/vetmed/vranatomy iPad App „Froggipedia“ zur virtuellen Froschsezierung – für Biologie Die interaktive App, ausgezeichnet als IPAD APP des Jahres 2018, erlaubt es detailliert über die Anatomie und den Lebenszyklus von Fröschen zu lernen und eine virtuelle Präparation per Stift oder Finger durchzuführen. Die Organe werden als 3D-Bilder dargestellt und können angetippt, gedreht und herangezoomt werden. Detaillierte Informationen zur Struktur und Funktion der Organe werden bereitgestellt. Die App stellt eine genaue Simulation des Nasslabor-Sektionsverfahrens dar. Die App von dem E-Learning Unternehmen Designmate wurde von PeTA ausgezeichnet und kostet 4,49€. Quelle: https://itunes.apple.com/de/app/froggipedia/id1348306157?mt=8# iPad App „Rat Dissection“ zur virtuellen Rattensezierung – für Biologie Ähnlich zu Froggipedia gibt es auch eine iPad App zur virtuellen Sezierung einer Ratte. Die App führt die Benutzer ebenfalls durch eine Reihe von Schritten zum Zerlegen des Tieres und enthält neben einem virtuellen Präparat alle Sektionswerkzeuge. Die Organe werden als 3D-Bilder dargestellt und können angetippt und gedreht werden. Detaillierte Informationen zur Struktur und Funktion der Organe werden bereitgestellt. Die App von Emantras für 3,99$ stellt eine genaue Simulation des Nasslabor-Sektionsverfahrens dar. Quelle: https://itunes.apple.com/in/app/rat-dissection/id418516605?mt=8 Virtuelle Sezierung der Amerikanischen Schabe „The Virtual Roach“ – für Biologie „The Virtual Roach“ ist ein spannendes, interaktives Programm zur Insektenmorphologie. Es ist ein kostenloses Lehrpaket, das eine Sammlung von Grafiken, Texten und ein Glossar umfasst. Das MS-Windows-basierte Programm ermöglicht ein interaktives Studium der Anatomie der Amerikanischen Schabe (Periplaneta americana (Linnaeus)) durch eine virtuelle Sezierung. Es verknüpft morphologische Begriffe mit einem umfangreichen Bildarchiv, das wissenschaftliche Illustrationen, Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen, Mikrofotografien und Videoclips enthält. Informationen über die Naturgeschichte und das Verhalten von Schaben sind miteinander verknüpft, um Form und Funktion widerzuspiegeln. Als „autotutoriales“ Modul kann das Programm als eigenständiges Nachschlagewerk und interaktiver Leitfaden dienen. Die Sammlung von Bildern und Texten steht auch zum schnellen Nachschlagen in einem Index mit mehr als 400 Begriffen zur Verfügung. Periplaneta americana (Linnaeus), ist ein ideales Objekt für das Studium der Insektenanatomie. Die Anatomie stellt eine relativ verallgemeinerte Form der Insekten dar, so dass Studierende in der Lage sein werden, die Anatomie anderer Taxa leichter zu identifizieren und zu homologisieren. Bild: Ausschnitt aus The Virtual Roach, mit freundlicher Genehmigung der Projektentwickler Joe McHugh & Gene Wright, University of Georgia, Quelle: https://site.caes.uga.edu/mchughlab/research/the-virtual-roach/ Umfassende Sammlung von virtuellen Sektionsprogrammen – für Biologie Auf dieser Seite: https://thesciencebank.org/index.php?route=information/information&information_id=7 Lehrvideos: Anatomy Insights der Universität Braunschweig Die Universität Braunschweig hat 2021 im Rahmen des digitalen Praktikums für den Kurs „Grundlagen der Zoologie“ 13 Lehrvideos erstellt, in denen Vertreter verschiedener Tiergruppen, von Protisten bis Säugetieren, untersucht bzw. seziert werden. Die deutschsprachigen Videos haben eine Länge von 14 bis 47 Minuten. Videos: https://www.youtube.com/playlist?list=PLLxinzTP5QP2Qzyzm47dVAt2uX5kI59FV Videos zu Sektionen von Tieren und Organen – „Oh Worm“ – für Biologie Zwei High School Schüler aus Manhattan haben einen YouTube-Kanal eingerichtet, um Sezierungen zu unterrichten und Lernende zu motivieren, die aufgrund der Pandemie aus der Ferne lernen müssen. Sie haben rund 49 englischsprachige Videos veröffentlicht, die in 500 Colleges und High Schools im ganzen Land und sogar weltweit als Lehrmaterial verwendet werden. Die Sammlung von maximal 18-minütigen Videos wird ständig aktualisiert, darunter Sezierungen von: Wurm, Grashüpfer, Skorpion, Kreps, Muschel, Seestern, Seeanemone, Seeigel, Kalmar, Oktopus, Rochen, Dornhai, Barsch, Frosch, Salamander, Eidechse, Taube, Maus, Ratte und Schweinefötus. Sobald ein Video aufgerufen wird, sind in den angehefteten Kommentaren Links zu interessanten Artikeln. Quelle: https://www.oh-worm.com/ Video zur Sektion einer Ratte – für Biologie Die Norwegian University of Life Sciences (Læringssenteret ved NMBU) bietet auf Vimeo.com ein kostenfreies 30-minütiges Video zur Rattensektion (in Englisch) an. Produziert wurde das Video von Amgad Louka in Zusammenarbeit mit Waterfront Pictures. Quelle und Video: https://vimeo.com/266257961/cad013ced7 Videos zu Sektionen an verschiedenen Spezies – für Biologie Videos zu Sektionen in der Zoologie wurden von einem Lehrbeauftragten zur Verfügung gestellt (in Englisch): Roundworm, Echinoderm (Sea Star), Cnidarians (Jellyfish/Moon Jelly and Anenome), Bivalve (Freshwater Mussel), Mollusc (Squid), Arachnid, Araneae (orb-weaving spider), Crustacean (Crayfish), Grasshopper, Cartilagenous Fish, (Dogfish Shark), Bony Fish (Perch), Jawless Fish (Lamprey), Frog, Rat, Fetal Pig. Die kostenfreien Videos haben eine Länge von 5 Minuten (Rat) bis 19 Minuten (Grasshopper). Quelle: https://christopher-ernst.ca/150-2/ DVDs zu Sektionen an verschiedenen Spezies – für Biologie und Veterinärmedizin Nebraska Scientific bietet englischsprachige Sektionsvideos auf DVD für verschiedene Spezies/Organe: Brain, Cat, Clam, Crayfish, Earthworm, Eye, Fetal Pig, Bullfrog, Grasshopper, Heart, Invertebrates, Organs, Perch, Rat, Shark, Starfish. Die Videos haben eine Länge von 8 Minuten (Grasshopper) bis 46 Minuten (Cat). Die DVDs kosten $14.95 bis $24.95. Bild: DVD Fetal Pig, Dissection & Anatomy Series, mit freundlicher Genehmigung von Nebraska Scientific/Cyrgus Co., Quelle: https://www.nebraskascientific.com/92-dissection-dvds 3D-Animationssoftware zur Tieranatomie von Biosphera – für Veterinärmedizin und Biologie Die 3D-Anatomie-Software ist für Studierende, Lehrende und Tierkliniken in den Biowissenschaften und der Veterinärmedizin konzipiert. Die jeweiligen interaktiven Modelle für die virtuelle Sektion von Hund, Katze, Pferd, Schwein, Rind, Ratte, Vogel, Frosch und Fisch demonstrieren die verschiedenen internen Systeme Schicht für Schicht. Ein einzelner Layer oder mehrere Layer können in beliebiger Kombination gleichzeitig angezeigt werden. Alle Ebenen können aus allen Blickwinkeln und mit verschiedenen Zoomstufen betrachtet werden. Alle Modelle sind in Englisch, Spanisch und Portugiesisch erhältlich. Einige Programme sind auch in Deutsch verfügbar. Das Programm-Portfolio wird regelmäßig ergänzt und es gibt stetig Updates, wie zum Beispiel die Touchscreen-Unterstützung bei dem Hunde-Anatomie-Programm. Die Modelle sind in drei Versionen erhältlich: Desktop-Software (Windows oder macOS), Android-Apps und iOS-Apps. Die verschiedenen Programme kosten zwischen 24 und 97 US$. Bild: Programm 3D Cat Anatomy, mit freundlicher Genehmigung von Biosphera, Quelle: https://biosphera.org/international/shop/ Virtuelle Sektions-Tablets von Anatomage – für Human-, Veterinärmedizin und Biologie Das weltweit erste und einzige virtuelle und interaktive Sektions-Tablet mit lebensgroßen anatomischen Modellen in 3D gibt es in verschiedenen Ausführungen. Durch mehrere Schichten und Schnitte/Profile können Knochen, Gewebe, Organe usw. visualisiert werden. Einzelne Strukturen sind akkurat in 3D rekonstruiert. Die Anatomie wird als vollständig interaktives, lebensgroßes Touchscreen-Erlebnis in Form eines Operationsbetts präsentiert. Zusätzlich können weitere Daten, die aus CT, MRT oder Ultraschall generiert wurden, hochgeladen werden. Die Bilder stammen von nicht chemisch behandelten Leichen, wobei Farbe und Form erhalten bleiben. Die Anatomage Digital Library enthält auch eine Vielzahl interessanter Tieranatomie-Fälle, einschließlich detaillierter Querschnittsscans und Ganzkörperscans. In all diesen Fällen wird das Lehren von Tieranatomie oder vergleichender Anatomie vereinfacht. Zu den Tablets werden Demonstrationen nach Vereinbarung und regelmäßig Updates angeboten. Eines der Anatomage Tablets wird zum Beispiel Studierenden der Universität Heidelberg zur Verfügung gestellt. Preisauskunft auf Anfrage. Quelle: https://www.anatomage.com/ Hunde-Anatomie in 3D von EasyAnatomy – für Veterinärmedizin und Biologie Das interaktive Hunde-Anatomie-Programm wird von VeterinärstudentInnen, PädagogInnen und Fachleuten in über 120 Ländern geschätzt und ermöglicht eine virtuelle Sektion. Schichten können präpariert werden, einzelne Komponenten ausgeblendet, Regionen isoliert werden und die räumliche Beziehung zwischen anatomischen Strukturen visualisiert werden. Über 100 adaptive Fragen, die von Anatomie-ProfessorInnen geschrieben wurden, konzentrieren sich darauf, wo sich Studierende verbessern müssen. Die virtuelle Präparation hilft auch bei der Erklärung von Diagnosen und Empfehlungen und eignet sich für die Operationsplanung. In Kürze verfügbar: Mithilfe von Pathologieanimationen kann gezeigt werden, wie sich die Gesundheit im Laufe der Zeit verschlechtert, wenn nicht behandelt wird. Die kostenlose App funktioniert auf iPad, Windows-Tablets und Desktops. Bild: Programm EasyAnatomy – 3D Hunde Anatomie, mit freundlicher Genehmigung von EasyAnatomy/ JetsonVR, Quelle: https://easy-anatomy.com/ 3D-Anatomie-Visualisierung von Mensch und Tieren von Bodyviz – für Human-, Veterinärmedizin und Biologie Die Anatomie-Software BodyViz erstellt 3D-Visualisierungen aus Hunderten von Beispielen echter Menschen- und Tierdaten und ermöglicht Studierenden ein besseres Verständnis grundlegender und fortgeschrittener anatomischer Strukturen.Diese Visualisierungen können verwendet werden, um komplexe anatomische Beziehungen zu erforschen und wiederholbare, virtuelle Sektionen und Untersuchungen durchzuführen. Gewebetypen können abgelöst werden und klinische Fälle diagnostiziert werden. Das Programm enthält Hunderte von anatomischen 3D-Studien, darunter kleine und große Tiere. Die Datensätze für Mensch und Tier werden ständig aktualisiert und erweitert. Auch Vorschläge für weitere Datensätze sind willkommen und es werden Demonstrationen angeboten. Beispiele von jüngst hinzugefügten Tier-Scans in der Datensatz-Bibliothek: Hunde-Paralyse: Ein Labrador präsentiert sich mit einer Lähmung und ein CT zeigt eine mögliche Prostatavergrößerung. Der Scan zeigt sehr detailliert die Verdauungs-, Nieren- und Herzkreislaufanatomie. Begleitend zu diesem Datensatz sind in der Bibliothek zusätzliche Hundedatensätze, die jeweils unterschiedliche Abnormalitäten in der Anatomie hervorheben. Gesunde Schlange: Der Scan einer vier Meter langen Schlange kann in der vergleichenden Biologie und Anatomiekursen verwendet werden. Es gibt Lizenzen für Studierende und Dozent:innen. Preisauskunft auf Anfrage. Quelle: https://www.bodyviz.com/ 3D4Medical Complete Anatomy App von Elsevier Die App simuliert Sezierungen mit vollständigen anatomischen 3D-Modellen, zellulären Nahaufnahmen und ist nach Körpersystemen gegliedert (lehrplanorientiert). Die Schichten der Grobanatomie können virtuell abgetragen werden mit der Möglichkeit, Tausende von Strukturen auszuwählen. Enthalten sind die wichtigsten physiologischen Strukturen mit über 25 interaktiven mikroskopischen Anatomiemodellen. Die App kann auf dem Desktop, in der Uni oder zu Hause auf dem Tablet und mobilen Geräten (iOS und Android) genutzt werden. Es sind 3 Sprachen enthalten, mit dem Kurs und der Quiz-Bibliothek derzeit in Englisch, Spanisch und Chinesisch in Kürze. Interaktive Funktionen wie das schlagende Herz und Muskelbewegungsfunktion vertiefen das Lernen. Das Modell kann ausgerichtet werden, während es sich dynamisch in Echtzeit zusammenzieht und entspannt. Die App bietet Visualisierung von Innervationen, Ursprüngen und Ansatzpunkten von Muskeln sowie die Möglichkeit, beliebige Strukturen zu isolieren und einzublenden. Der Augmented Reality-Modus optimiert das Lernerlebnis. Der Zustand und die Details des Körpers können mit einer Reihe innovativer Tools simuliert werden. Durch die Präparation der verschiedenen Schichten kann die Beziehungen zwischen den Strukturen untersucht werden. Es können Verletzungen und Pathologien simuliert und Schmerzpunkte animiert werden. Mit der Studentenlizenz kann auf den Atlas zugegriffen werden, der von der Gray’s-Produktfamilie inspiriert ist und über 700 anatomische Schnitte und Projektionen enthält. In über 1.500 Videos können die wichtigsten Punkte einer Erkrankung oder Behandlung erkannt werden. Zusätzlich ist eine Reihe interaktiver radiologischer Bilder enthalten, deren Strukturen mit dem 3D-Modell in Beziehung gesetzt werden kann. Mit der Software für Institute kann in vor-Ort- oder online-Vorlesungen mit 3D-Modellen interagiert werden und die Beteiligung der Studierenden überprüft werden. Lehrkräfte erhalten Zugang zum Curriculum Manager und damit zu einer umfangreichen Bibliothek mit über 4.000 hochwertigen, vorgefertigten Lernressourcen, die von weltweit anerkannten Anatomieexperten erstellt wurden. Es kann auch eigenes Material erstellt werden. Mehr als 350 führende medizinische Fakultäten und Universitäten auf der ganzen Welt haben Complete Anatomy als ihre Anatomie-Lernlösung eingesetzt. Die App kann kostenlos getestet werden. Eine Studentenlizenz kostet 66,20€ pro Jahr (derzeit ermäßigt 35,30€). Ein Angebot für Institute wird auf Anfrage gestellt. Quelle: https://3d4medical.com/ Hunde-Anatomie-Programm von der Colorado State University Virtual Canine Anatomy (VCA) ist ein interaktives Anatomieprogramm, das von Mitgliedern der American Association of Veterinary Anatomists, Studierenden und Ausbildern sowohl in den USA als auch international hervorragende Auszeichnungen erhalten hat. Die virtuelle Hunde-Anatomie verbessert die Sektionserfahrung der Studierenden und hilft ihnen beim effizienten Erlernen der Anatomie (Linton, Schoenfeld-Tacher, Whalen, 2005). VCA enthält Bilder von Hunden, die für die Verwendung in diesen Lehrmitteln gespendet wurden, mit dem Ziel, den unnötigen Tiergebrauch für den Anatomieunterricht zu reduzieren. Virtual Canine Anatomy führt die Studierenden durch die Sektion. Fotos, detaillierte Beschreibungen und Animationen zeigen den Vorgang der Präparation. Die interaktiven Bilder ermöglichen, Strukturen für weitere Informationen zu markieren, zu vergrößern und zu drehen, um die räumliche Position zu verdeutlichen. Zum Schluss werden verschiedene Quiz angeboten, zu Osteologie, Muskelherkunft, Insertionen, Innervation und Aktionen. Die Entwicklung von Programmen für die virtuelle Anatomie von Pferden (VEA), die virtuelle Anatomie von Rindern (VBA) und die virtuelle Anatomie von Katzen (VFA) erfolgt noch. Das Programm VCA kostet 30 $. Als Ausbilder können Sie vvet@colostate.edu kontaktieren, um einen freien Zugang zu den Programmen und Informationen über akademische Lizenzen zu erhalten. Quelle: http://www.cvmbs.colostate.edu/vetneuro/index.html Interaktive Anatomie-Software von Science in 3D – für Veterinärmedizin Die verschiedenen Programme von Science in 3D bieten animierte 3D-Modelle von Pferd und Hund, einschließlich gastrointestinaler Erkrankungen und deren Diagnose beim Pferd. Zum Beispiel werden in „The Glass Horse Equine Colic” ausführlich die Anatomie des Pferdes, der diagnostische Ansatz sowie detaillierte 3D-Animationen und 28 Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts dargestellt. Dieses Programm bietet interaktive Elemente und Tools zur Selbsteinschätzung. Es enthält das gesamte Material des Programms “ Anatomy of the Equine Abdomen“. Weitere Programme sind „Elements of the Equine Distal Limb” und “The Glass Dog: Thorax and Abdomen”. Letzteres umfasst 10 Animationsfilme, fast 50 interaktive Modelle und mehr als 250 detaillierte Bilder, von denen jedes eine eigene Erzählung enthält. Illustrationen aus diesem Programm wurden von der Association of Medical Illustrators mit einem Award of Excellence auf ihrer Jahreskonferenz 2011 ausgezeichnet. Die Programme kosten zwischen 10 – 20$. Bild: Programm Glass Horse Equine Colic, mit freundlicher Genehmigung von Science In 3D, Quelle: http://sciencein3d.com/products.html Modell für das Haushuhn von Adam,Rouilly Limited Das einfache Modell in natürlicher Größe, aus SOMSO-PLAST®, wurde aus einem natürlichen Skelett modelliert. Die rechte Seite zeigt das Gefieder; die linke Seite die Organe. Der Oberkörper kann leicht aus dem Gefieder entfernt werden, um die Muskulatur zu zeigen. Folgende innere Organe sind entfernbar: linker Lungenflügel, ein Teil der Leber, Magen. Preisauskunft auf Anfrage beim Vertreiber: Schultes Medacta GmbH & Co Lehrmodelle KG (Feldstrasse 21, 45699 Herten, Tel: +49 23 66 3 60 38, Email: info@schultesmedacta.de, Web: www.schultesmedacta.de) Quelle: https://www.adam-rouilly.co.uk/contact-us 3. Physiologie Simulationssoftware für Froschmuskelversuch: SimMuscle von Virtual Physiology Das Forscher- und Entwicklerteam Virtual Physiology um Dr. Hans Braun aus Marburg bietet ein voll ausgestattetes, realistisch erscheinendes Labor, um klassische Experimente mit isolierten Nerven-Muskel-Präparaten des Frosches durchzuführen. Alle Stimulations- und Aufzeichnungsparameter der virtuellen Geräte sind frei einstellbar. Mathematische Algorithmen garantieren die geeigneten Reaktionen des virtuellen Muskels, auch unter Berücksichtigung der biologischen Vielfalt der Präparate. Das virtuelle Labor „SimMuscle“ enthält zwei Nerven-Muskel-Präparate und alle Geräte, die für das Experimentieren nötig sind, in einer vereinfachten, aber durchaus realistischen Form. Eines der zwei bereits vorbereiteten Nervenmuskelpräparaten wird aus der Petrischale in den Suspensionsapparat gehängt. Dazu gehört ein mechanoelektrischer Wandler. Der Muskel wird vorgespannt, indem ein oder mehrere Gewichte befestigt werden. Muskelkontraktionen werden durch Stromimpulse induziert. Stimuli sowie Muskelkontraktionen werden auf einem Dual-Beam-Speicheroszilloskop mit entsprechend eingestellter Spannungsverstärkung, Zeitbasis und Nulllinien angezeigt. Es können Einzel- oder Doppelimpulse sowie Impulsfolgen mit wählbarer Amplitude und Intervallen angewendet werden. Vorgestellte Experimente: Einzelne Zuckungen und ihre Stimulus-Abhängigkeit (Rekrutierung motorischer Einheiten), Überlagerung einzelner Zuckungen, tetanische Kontraktionen (unvollständige und vollständige tetanische Kontraktionen, abhängig von den Impulsintervallen), Ruhespannungskurven (Vordehnen), Kurven von isometrischen und isotonischen Maxima, Muskelermüdung. Es gibt eine kostenfreie Demoversion sowie eine kostenlos lizenzierte Testversionen mit einer Gültigkeit von 3 Monaten, um die Eignung des virtuellen Labors auch in den Kursen zu überprüfen. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Programm SimMuscle, mit freundlicher Genehmigung von Virtual Physiology, Quelle: http://www.virtual-physiology.com/SimMuscle Simulationsprogramm für Froschmuskelversuch: Muscle Physiologie von Sheffield Bioscience Das interaktive Programm simuliert Experimente, die an dem isolierten Ischiasnerv-Gastrocnemius-Muskelpräparat eines Frosches durchgeführt werden können, um physiologische Eigenschaften des Skelettmuskels zu veranschaulichen. Die Experimente umfassen: Stimulus-Spannungs-Antwort-Beziehungen, Summierung, Tetanus, Beziehung zwischen Länge und Spannung, Wirkung von Curare. Reale experimentelle Daten werden verwendet, um simulierte Muskelkontraktionen zu erzeugen, die in einer Form dargestellt werden, die mit der eines Oszilloskops vergleichbar ist. Das Programm enthält Aufgaben (MCQ, Richtig-Falsch, Dateninterpretation) enthalten, um die zugrundeliegenden physiologischen Prinzipien zu stärken und Datenerfassung und -interpretation zu testen. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Muscle Physiology, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/musclephys.html Simulationssoftware für Herzkontraktionen im Langendorff-Aufbau: SimHeart von Virtual Physiology Das Forscher- und Entwicklerteam Virtual Physiology um Dr. Hans Braun aus Marburg bietet ein voll ausgestattetes, realistisch erscheinendes Labor. SimHeart ist ein virtuelles Labor zur Aufzeichnung von Herzkontraktionen im Langendorff-Setup als Antwort auf die relevantesten Transmitter und Medikamente, einschließlich eines Medikamentenlabors zur Vorbereitung der entsprechenden Verdünnungslösungen. Vorgestellte Experimente: Auswirkungen von Adrenalin und Acetylcholin auf die Häufigkeit und Amplitude von Herzkontraktionen (inotrophe und chronotrophe Effekte), Auswirkungen der kompetitiven Rezeptorblocker Propranolol (β-Blocker) und Atropin, Adrenalin-Dosis-Antwort-Kurve und ihre Verschiebung durch Propranolol (kompetitive Hemmung), Vergleich mit nicht kompetitiver Hemmung durch den Ca2+-Kanalblocker Verapamil, Verstärkung der Kontraktionen durch das Herzglykosid g-Strophantine, Induktion und Behandlung von Arrhythmien und Herzblockaden bei Systole und Diastole. Es gibt eine kostenfreie Demoversion sowie eine kostenlos lizenzierte Testversionen mit einer Gültigkeit von 3 Monaten, um die Eignung des virtuellen Labors auch in den Kursen zu überprüfen. Preisauskunft auf Anfrage. Bild 1: Programm SimHeart, Experiments, Bild 2: Programm SimHeart, Drugs, mit freundlicher Genehmigung von Virtual Physiology, Quelle: http://www.virtual-physiology.com/simheart Simulationsprogramm Frog Heart von Sheffield Bioscience Das interaktive Programm simuliert Experimente, die am Froschherz durchgeführt werden können. Die Simulationen der Herzkontraktionen sind von realen Daten abgeleitet. Die Aufzeichnung kann angehalten werden, um die Messung der Herzfrequenz zu erleichtern oder um Veränderungen in der Amplitude der Vorhof- oder Ventrikelkontraktion zu bewerten. Die Experimente umfassen: Interpretation einer typischen Kurve; die Wirkungen von Adrenalin, Acetylcholin (mit Physostigmin oder Atropin); die Auswirkungen der Temperatur; Refraktärzeit; elektrische Erregungsleitung im Herzen (Stannius-Ligaturen). Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Frog Heart, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/frog.html Simulationssoftware für Aktionspotentiale am Froschnerv: SimNerv von Virtual Physiology Das Forscher- und Entwicklerteam Virtual Physiology um Dr. Hans Braun aus Marburg bietet ein vollständig ausgestattetes, realistisch erscheinendes Labor, um klassische Experimente zur Ableitung von zusammengesetzten Aktionspotentialen aus isolierten Ischiasnerv-Präparaten des Frosches durchzuführen. Alle Stimulations- und Aufzeichnungsparameter der virtuellen Geräte sind frei einstellbar. Mathematische Algorithmen gewährleisten die geeigneten Reaktionen des virtuellen Nervs, auch unter Berücksichtigung der biologischen Vielfalt der Präparate. Das „SimNerv“ -Labor enthält einen Stimulator, ein Oszilloskop, eine Aufnahmekammer und eine Petrischale mit zwei bereits vorbereiteten Nerven. Einer der Nerven wird auf die Elektroden in der Aufnahmekammer platziert, die Position der Elektroden und die Temperatur der Aufzeichnungskammer sowie auch eine Nervenligatur (vollständig reversibel) können eingestellt werden. Der Stimulator liefert Spannungsimpulse, die Anpassung und Dauer sowie die Verzögerung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stimuli können eingestellt werden. Mit dem POLARITY-Schalter kann die Richtung des Stromflusses umgekehrt werden. INVERT entspricht einem Austausch der Positionen der Stimuluselektrode. Das einfache Doppelstrahl-Speicheroszilloskop zeigt den Stimulusimpuls mit dem zusammengesetzten Wirkpotential (CAP) als die Potentialdifferenz zwischen den beiden Aufnahmeelektroden an. Die Empfindlichkeit beider Oszilloskopkanäle sowie deren gemeinsame Zeitbasis können eingestellt werden. Vorgestellte Experimente: Reizantwortkurve: Rekrutierung von Nervenfasern bei zunehmender Reizamplitude; Stärke-Dauer-Kurve, Rheobase, Chronaxie: der Einfluss der Reizdauer; Refraktärzeit und Anodenbruchpotentiale: physiologische und klinische Relevanz der Na+-Kanalinaktivierung: Leitungsgeschwindigkeit und die Wirkung von Temperaturänderungen; Aufzeichnung von zwei- und einphasigen Aktionspotentialen mit reversiblen Nervenligaturen; Nachweis der klinisch relevantesten Auswirkungen geeigneter Elektrodenpositionen; den Unterschied zwischen intra- und extrazellulären Aufnahmen verstehen. Es gibt eine kostenfreie Demoversion sowie eine kostenlos lizenzierte Testversionen mit einer Gültigkeit von 3 Monaten, um die Eignung des virtuellen Labors auch in den Kursen zu überprüfen. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Programm SimNerv, mit freundlicher Genehmigung von Virtual Physiology, Quelle: http://www.virtual-physiology.com/#SimNerv Simulationssoftware zur Nervenphysiologie: Nerve Physiology von Sheffield Bioscience Das interaktive Programm simuliert Experimente, die an isolierten Frosch-Ischiasnerven durchgeführt werden, um einige der wichtigen Eigenschaften von gemischten Nerven zu veranschaulichen. Simulationen von Aktionspotentialen gemischter Nerven, die aus realen experimentellen Daten abgeleitet wurden, werden auf einem simulierten Oszilloskop-Bildschirm angezeigt. Die Experimente umfassen: Beziehungen zwischen Stimulusspannung und Reaktion, Untersuchung der Refraktärzeit, Messung der Leitungsgeschwindigkeit, Auswirkungen der Temperatur und Wirkung eines Lokalanästhetikums. Zu jedem Experiment gibt es entsprechende Aufgabenstellungen. Das Paket enthält ein Handbuch, einen Leitfaden für den Tutor und ein Arbeitsbuch für Studierende. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Nerve Physiology, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/nervephys.html Simulationssoftware für Kontraktionen glatter Muskulatur: SimVessel von Virtual Physiology SimVessel bietet ein virtuelles Labor zur Untersuchung von Kontraktionen der glatten Muskulatur von Gefäßen und Darm. Die Experimente können mit Muskelstreifen durchgeführt werden, die in einem Organbad angeordnet sind, zu dem physiologisch relevante Signalsubstanzen und häufig verwendete Arzneimittel hinzugefügt werden können. Die Vorbereitung der entsprechenden Verdünnungen kann wie in SimHeart in einem Medikamentenlabor trainiert werden. Vorgestellte Experimente: Vergleich der phasischen und tonischen Glattmuskelkontraktionen, Darstellung der Auswirkungen der Muskeldehnung (Bayliss-Effekt), Gegenreaktionen von Gefäßen und Darm auf Adrenalin und Acetylcholin, Untersuchung der Auswirkungen des cholinergen Rezeptorantagonisten Atropin, Vergleich der Wirkungen von adrenergen α- und β-Rezeptorantagonisten (Phentolamin und Propranolol), Veranschaulichung der Auswirkungen des Ca2+-Kanalblockers Verapamil Verapamil, Aufzeichnung der Dosis-Antwort-Kurven von Adrenalin und Acetylcholin, Nachweis von Änderungen der Dosis-Antwort-Kurven durch kompetitive und nicht kompetitive Inhibitoren. Es gibt eine kostenfreie Demoversion sowie eine kostenlos lizenzierte Testversionen mit einer Gültigkeit von 3 Monaten, um die Eignung des virtuellen Labors auch in den Kursen zu überprüfen. Preisauskunft auf Anfrage. Bild: Programm SimVessel, mit freundlicher Genehmigung von Virtual Physiology, Quelle: http://www.virtual-physiology.com/#SimVessel Simulationssoftware zur Neuronenaktivität: MetaNeuron MetaNeuron ist ein kostenloses Computerprogramm, das die grundlegenden elektrischen Eigenschaften von Neuronen modelliert. Das Programm richtet sich an Anfänger in den Neurowissenschaften und setzt keine Vorkenntnisse in Computersimulationen voraus. In den sechs vorgestellten Lektionen werden verschiedene Aspekte des neuronalen Verhaltens beleuchtet. Die ersten drei Lektionen: Membranpotential, Membranzeitkonstante und Membranlängenkonstante veranschaulichen die passiven Eigenschaften neuronaler Membranen. Die vierte und fünfte Lektion: Axon Aktionspotential und Axon Voltage Clamp zeigen, wie spannungs- und zeitabhängige Ionenleitfähigkeiten zur Erzeugung des Aktionspotentials im Axon beitragen. Die sechste Lektion: Synaptisches Potential und Strom zeigt, wie synaptische Potentiale durch die Aktivierung ionotroper Neurotransmitterrezeptoren erzeugt werden. MetaNeuron wurde von Eric A. Newman, University of Minnesota, und Mark H. Newman entwickelt. Die Entwicklung wurde teilweise vom Department of Neuroscience der University of Minnesota unterstützt. Bild: Programm MetaNeuron, mit freundlicher Genehmigung von MetaNeuron, Eric A. Newman, Quelle: http://www.metaneuron.org/ Selbstversuche zur Blut-, Neuro-, Muskel-, Atem- und Herz-Kreislaufphysiologie Für physiologische Praktika gibt es eine Vielzahl an Selbstversuchen, darunter die Elektromyographie des Bizeps und Trizeps. Interaktive Kursinhalte mit Versuchsanleitungen, Software und die nötige Hardware für verschiedene Experimente bietet die Online-Learning Plattform AD Instruments. Deren professionell entwickelte Lektionen enthalten Experimente und berücksichtigen die neuesten pädagogischen Erkenntnisse. Es können auch Online-Tools, Video- und Medienpakete verwendet werden, um eigene benutzerdefinierte Inhalte zu erstellen. Unter „Human Physiology“ werden Lektionen mit Vorbereitungseinheiten und interaktiven Versuchen angeboten (alle Inhalte in Englisch). Selbstversuche gibt es in den Lektionen: Muscle and Electromyogram, Skeletal Muscle Function, Autonomic Nervous System, Brain Structure and Reflexes, Peripheral Nerve Function, Airflow, Mechanics of Ventilation, Lung Volumes, Breathing, Diving Response, Heart Sounds, Heart and ECG, Blood Pressure, Heart and Peripheral Circulation, EEG, EOG, Cardiovascular Effects of Exercise, Energy Expenditure and Exercise, Glucose Absorption, Blood Clotting, Blood Counting, Sensory Physiology, Sensory Illusions, Reflexes and Reaction Times, Stroop Test. Quelle: https://www.adinstruments.com/education Simulationssoftware für Probanden-Übungen: Exercise Physiology von Sheffield Bioscience Das interaktive Programm von Sheffield Bioscience simuliert einige der wichtigsten physiologischen Messungen, die zur Bewertung der kardio-respiratorischen Leistung im Labor durchgeführt werden können. Das Programm präsentiert Ergebnisse von gesunden Personen, die mit einem Fahrrad-Ergometer abgestufte Übungen durchführen, in einer Form, die mit einem Schreiber vergleichbar ist und umfasst: Puls, Atemminutenvolumen, Sauerstoffverbrauch, Blutlaktatkonzentration. Messungen können von der Kurve aus vorgenommen werden. Die Herzfrequenz wird kontinuierlich überwacht, und die Atmungsleistung wird durch die Analyse von Ausatmungsluftproben beurteilt. Während des Trainings können Blutproben entnommen und das [Laktat] mit einem simulierten Spektrophotometer bestimmt werden. Das Programm ermöglicht die Bestimmung von Probandenparametern (Alter, Gewicht, Größe, Geschlecht, trainiert oder untrainiert) und kann so z. B. zum Vergleich von männlichen und weiblichen Leistungen oder der Auswirkungen von Training oder Alter verwendet werden. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Exercise Physiology, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/exercise.html Simulationsprogramm Cat Nictitating Membrane von Sheffield Bioscience Das Programm simuliert Experimente an dem Präparat des oberen Zervikalganglions und der Nickhaut der Katze. Der Abschnitt „Tutorial“ stellt den Effektorübergang und das Ganglion dar, veranschaulicht die Übertragung an der Synapse und des Neuroeffektorübergangs und hebt mögliche Wirkorte von Medikamenten hervor. „Methods“ beschreibt die Vorbereitung, die Protokolle für die Nervenstimulation und die Verabreichung von Medikamenten an das Ganglion und die Nickhaut sowie die Methode zur Aufzeichnung von Kontraktionen der Nickhaut. „Experiments“ ermöglicht die Durchführung simulierter Experimente mit dem Präparat und liefert Aufzeichnungen über die Kontraktionskraft der ipsilateralen und kontralateralen Nickhaut. Die Studierenden können Versuchsparameter (1. die Verabreichung eines Wirkstoffs: Kochsalzlösung (Vehikelkontrolle), Acetylcholin, Noradrenalin, Atropin, Phentolamin, Propranolol, Isoprenalin, Hexamethonium, Physostigmin, Nikotin (niedrige und hohe Dosis), Tyramin, eine unbekannte Substanz (die beim Programmstart zufällig aus der obigen Liste ausgewählt wird); 2. Ort der Verabreichung; 3. ob die präganglionären Nerven elektrisch stimuliert werden sollen (halbmaximale Stimulation)). Obwohl vorgesehen ist, dass der Tutor eine Reihe von Aufgaben entwickelt, die den eigenen Lehrzielen entsprechen, enthält der Abschnitt auch einige vorgeschlagene Aufgaben zur Unterstützung der unabhängigen Verwendung des Programms. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Cat Nictitating Membrane, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/cat.html Simulationssoftware PhysioEx mit Physiologie-Laboraktivitäten von Pearson PhysioEx ™ 9.0: Laborsimulationen in der Physiologie mit 9.1 Update von Pearson ist eine Laborsimulationssoftware, einschließlich Laborhandbuch, die aus 12 Übungen mit 63 Physiologie-Laboraktivitäten besteht. Sie kann als Ergänzung oder Ersatz für Nasslabore, darunter auch Tierversuche, verwendet werden. Die Kategorien beinhalten Zelltransportmechanismen und Permeabilität, Physiologie des Skelettmuskels, Neurophysiologie von Nervenimpulsen, Physiologie des endokrinen Systems, Herzkreislaufdynamik, Herz-Kreislauf-Physiologie, Mechanismen der Atemwege, chemische und physikalische Verdauungsprozesse, Physiologie des Nierensystems, Säure-Base-Balance, Blutanalyse und serologische Tests. Ein umfangreicher Histologielehrgang umfasst mehr als 250 Histologiebilder. Die Studierenden haben die Flexibilität, mit mehreren Variablen zu experimentieren, zu beobachten, wie die Ergebnisse beeinflusst werden und verschiedene Hypothesen für die Experimente zu testen. Für jedes Labor stehen online-Arbeitsblätter im multiple-choice-Format zur Verfügung. Kurze Videoclips von bestimmten Laborgeräten helfen, Verbindungen zwischen Darstellungen und den realen Geräten herzustellen. Beurteilungsblätter folgen den jeweiligen Übungen und stellen Fragen nach den Laborübungen. Das Update 9.1 behält die beliebten Features, einschließlich der schrittweisen Anweisungen und den Fragen „Stop & Think“ und „Predict“, die helfen, über den Zusammenhang zwischen den Experimenten und den demonstrierten physiologischen Konzepten nachzudenken. Eine größere Datenvariabilität spiegelt realistischere Ergebnisse (auch Fehler) wider, die Studenten in realen Nasslabor-Experimenten antreffen würden. Diese Flexibilität hilft, kritische Denkfähigkeiten zu entwickeln und die wissenschaftliche Methode besser zu verstehen. Für die Dozenten steht eine Testbank mit zuweisbaren Pre-Lab- und Post-Lab-Tests zur Verwendung mit TestGen® oder deren Kursverwaltungssystem zur Verfügung. Der Preis wird mit 39.99$ angegeben, individueller Preis auf Anfrage. Bild: Buchcover: PhysioEx(TM) 9.0: Laboratory Simulations in Physiology, Zao, Stabler, Smith, Lokuta & Griff©2012, Paper Bound w/CD-ROM, Quelle: https://www.pearson.com/us/higher-education/product/Zao-Physio-Ex-9-0-Laboratory-Simulations-in-Physiology-with-9-1-Update/9780321905413.html?tab=overview Simulationsprogramm zur Blutgerinnung: Blood Coagulation von Sheffield Bioscience Das interaktive Simulationsprogramm vermittelt die Physiologie und Laborbeurteilung der Blutgerinnungsfunktion sowie die Verwendung des Blutgerinnungsprofils bei der Diagnose häufiger Erkrankungen. Der Abschnitt „Tutorials“ veranschaulicht die Morphologie und die physiologische Funktion der Blutplättchen, die hämostatischen Mechanismen: Bildung von Thrombozytenpfropfen und Gerinnung (intrinsische, extrinsische und gemeinsame Wege) sowie Mechanismen zur Gerinnungshemmung, insbesondere die Fibrinolyse. Der Abschnitt „Methods“ beschreibt die Grundsätze und Methode für jeden der wichtigsten Labortests zur Erstellung eines hämostatischen Profils (Blutungszeit, Prothrombinzeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit (APTT), Thrombinzeit). Er enthält auch Einzelheiten zu einer automatisierten Technik unter Verwendung eines Koagulometers. „Clinical Cases“ lehrt anhand eines hochgradig interaktiven Ansatzes die Verwendung von Testergebnissen bei der Diagnose. Die Studierenden verwenden Daten aus ausgewählten klinischen Fallgeschichten, um eine Diagnose zu stellen. Für jeden der fünf verschiedenen Fälle (Hämophilie, disseminierte intravaskulare Gerinnung, von-Willebrand-Krankheit, alkoholinduzierte Lebererkrankung, pro-myeloische Leukämie) werden eine kurze Krankengeschichte und ein hämostatisches Profil erstellt. Die Studierenden müssen Fragen beantworten und können auf weitere relevante Testergebnisse zugreifen. Sie stellen dann eine korrekte Diagnose aus einer Liste möglicher Erkrankungen. Während des gesamten Prozesses sind Rückmeldungen und Hilfestellungen verfügbar. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Blood Coagulation, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/bloodcoag.html Simulationsprogramm Renal Function in Humans von Sheffield Bioscience Mit diesem hochgradig interaktiven Programm zur Untersuchung der Nierenfunktion beim Menschen können Studierende Urin- und Plasmadaten von Gruppen gesunder männlicher Studenten sammeln, die an den folgenden Untersuchungen teilgenommen haben: Kontrollversuch (keine Wasserbelastung), Experiment mit Wasserbelastung, Experimente zur Untersuchung der Wirkung von vier Diuretika (Acetazolamid, Amilorid, Hydrochlorothiazid, Bumetanid) bei wasserbelasteten Probanden. Folgende Daten werden graphisch dargestellt: Plasma-Elektrolytkonzentrationen (Na+, K+, Cl-, HCO3-), Plasmakreatininkonzentration und Plasmaosmolalität, Urin-Elektrolyt (Na+, K+, Cl-, HCO3-), Urin-Kreatinin-Ausscheidung und Gesamtausscheidung gelöster Stoffe, Osmolalität des Urins, Urinfluss. Daten können auch überlagert dargestellt werden. Zu jedem Experiment gibt es mehrere interaktive Fragen und Aufgaben, um die wichtigen physiologischen Prinzipien zu verdeutlichen. Dabei kann es sich um Fragen (z. B. Multiple Choice oder Richtig-Falsch mit Rückmeldung), Übungen zur Dateninterpretation oder Berechnungen handeln. Zum Beispiel gibt es zu jedem Experiment zusätzlich zu anderen Fragen die Aufforderung zur Berechnung der glomeruläre Filtrationsrate, gesamten und fraktionierten (%) Wasserrückresorption, gesamten und fraktionierten (%) Na+-Rückresorption. Das Programm kostet 250£ (multiuser/departmental licence). Bild: Programm Renal Function in Humans, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/renal.html Simulationsprogramm Blood Physiology von Sheffield Bioscience Die interaktive Computersimulation vermittelt Grundsätze der Laborbestimmung der Erythrozytenindizes und der Blutgruppe und ihrer Verwendung bei der Diagnose von Anämien. Das Programm ist in drei Abschnitte unterteilt: 1. Erythrozyten-Indizes – dieses Programm simuliert die Bestimmung von Standard-Erythrozyten-Indizes, die im Labor mit frischen Blutproben durchgeführt und zur Erstellung eines hämatologischen Profils verwendet werden können. 2. Blutgruppen -dieses Programm erläutert die Grundlagen der Bestimmung von ABO- und Rhesus-Blutgruppen. Anschließend gibt es eine Übung, bei der die Studierenden die Wechselwirkung zwischen einer Blutprobe einer Person mit unbekannter Blutgruppe und bekannten Antiseren (Anti-A, Anti-B und Anti-D) beobachten können. Die verschiedenen Blutgruppen werden nach dem Zufallsprinzip generiert, und die Studierenden können so viele Beispiele ausprobieren, wie sie möchten. 3. Anämien – Anhand von neun Patientenfällen werden die Grundsätze vermittelt, wie die Anamnese, periphere Blutbilder und die Ergebnisse hämatologischer Tests zur Diagnose von Anämien beitragen können. Die Studierenden müssen zunächst eine der vier Hauptdiagnosen (Eisenmangel, Megaloblastie, Hämolyse und Aplastie) auswählen und diese dann mit Hilfe zusätzlicher Testergebnisse weiter definieren, indem sie eine von neun möglichen Diagnosen auswählen (Enzymmangel, Thalassämie, Hämorrhagie, Sichelzellenanämie, Knochenmarkaplasie, Folsäuremangel, hereditäre Sphärozytose, Vitamin-B12-Mangel, Autoimmunerkrankung (medikamenteninduziert), Eisenmangel). Das Programm kostet 250£ (multiuser/educational licence). Bild: Programm Blood Physiology, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/bloodphys.html Simulationsprogramm Chest Clinic von Sheffield Bioscience Diese interaktive Computersimulation vermittelt die Grundsätze der Atemfunktionstests und der Diagnose. Es verfolgt einen patientenorientierten, fallbezogenen Ansatz, um anhand von Untersuchungen die Anwendung dieser Tests bei der Diagnose von häufigen Atemwegserkrankungen zu lehren. Das TUTORIAL beschreibt: Begrenzung des Luftstroms; Größe der Lunge; Gastransfer; Bronchodilatation; Verengung; Normalwerte; Wissenstest. METHODS ist unterteilt in: Expiratorischer Spitzenfluss; Spirometrie; Reversibilität; Belastungstests (Metacholin, Bewegung); Lungenvolumen; Transferfaktor; Fragen zur Selbsteinschätzung. CASES enthält Einzelheiten zu sieben Patienten. Für jeden Patienten werden die Ergebnisse relevanter Atmungsfunktionstests vorgelegt, die mit den vorhergesagten Normalwerten für diesen Patienten verglichen werden können. Die Benutzer müssen Schlussfolgerungen (in Form von Richtig/Falsch-Fragen) über den Zustand der Patienten ziehen. Das Programm kostet 250£ (multiuser/educational licence). Bild: Programm Chest Clinic, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/chestclinic.html 4. Pharmakologie Simulationsprogramm zur kardiovaskulären Pharmakologie: Rat Blood Pressure von Sheffield Bioscience Das hochgradig interaktive Programm umfasst die Simulation von Versuchen zur Demonstration der Wirkungsweise verschiedener pharmakologischer Wirkstoffe auf den Blutdruck und die Herzfrequenz der narkotisierten Ratte. Jeder Abschnitt kombiniert Text, Grafiken und Animationen mit interaktiven Fragen, die den Lernprozess unterstützen. Zur Simulation des Experiments gehören: Narkose, Kanülierung der Trachea, der Vena jugularis und der Arteria carotis, Vorrichtungen zur Aufrechterhaltung von Körpertemperatur und Messung von Blutdruck und Herzfrequenz, Kurvenschreiber, verschiedene Versuche mit pharmakologischen Stoffen. Es wird beschrieben, wie die Messungen mit dem simulierten Diagrammschreiber vorgenommen werden und wie der mittlere Blutdruck und der Pulsdruck berechnet werden. Das Programm liefert typische Daten für 16 verschiedene Experimente, die zur Vermittlung der wesentlichen Pharmakologie ausgewählt wurden. Den Nutzer werden multiple-choice-Fragen gestellt und sie müssen Feedback geben, um die Genauigkeit der Datenerfassung und die Dateninterpretation zu bewerten. Darüber hinaus gibt es einen Abschnitt mit einer Auswahl von Fragen zur kardiovaskulären Pharmakologie. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Rat Blood Pressure, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/rat.html Simulationsprogramm Respiratory Pharmacology von Sheffield Bioscience Das interaktive Programm verwendet aus Meerschweinchen gewonnene Lungenfunktionsdaten, um die grundlegende Pharmakologie der Atemwege zu vermitteln. Die Abschnitte AIMS, INTRODUCTION und METHODS beschreiben die Struktur der Atemwege, die Physiologie und Pharmakologie der glatten Bronchialmuskulatur, die Rezeptorpharmakologie der glatten Muskulatur, die Pathophysiologie (Asthma und COPD) und ihre Behandlung sowie die Meerschweinchenpräparation und die Apparatur zur Überwachung der Atemwegsfunktion. Im Abschnitt EXPERIMENTS kann die Auswirkungen verschiedener Mediatoren und Hemmstoffe bei normalen und gegenüber Allergenen sensibilisierten Tieren untersucht werden. Für jedes Experiment zeigt das Display gleichzeitig die Kurven von Widerstand, dynamischer Dehnbarkeit und Blutdruck, die in ähnlicher Form wie im Mumed-Aufzeichnungssystem dargestellt werden. Zu jedem Datensatz gehören Fragen zur Selbsteinschätzung, die eine Interpretation der vorgelegten experimentellen Daten und ein Verständnis der zugrunde liegenden Kontrollmechanismen erfordern. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Respiratory Pharmacology, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/respiratory.html Simulationsprogramm zur Pharmakologie des enterischen Nervensystems: Guinea Pig Ileum von Sheffield Bioscience Dieses Programm simuliert ein isoliertes Präparat des Meerschweinchen-Ileums, ein Präparat mit glatter Muskulatur, das wenig spontane kontraktile Aktivität aufweist und das in pharmakologischen Studien intensiv eingesetzt wird. Es ermöglicht die Erforschung der Auswirkungen von Medikamenten und der elektrischen Stimulation auf die Freisetzung von Neurotransmittern im enterischen Nervensystem sowie die Messung der Reaktion auf Neurotransmitter. Das Programm bietet eine Reihe von pharmakologischen Stoffen (Acetylcholin, Histamin, Clonidin, Morphin, Naloxon, Phentolamin, Atropin, Mepyramin), eine Dosis-Wirkungskurve, die Bestimmung von ED50, eine Dosis-Reaktionskurve, und stellt die Auswirkungen der transmuralen elektrischen Stimulation und der Wirkung der Medikamente dar. Simulierte Kontraktionen des Darms werden auf einem Bildlauf dargestellt, der mit dem eines Kartenschreibers vergleichbar ist. Das Programm enthält ein Quiz über die Strukturen im Dünndarm und die pharmakologischen Grundlagen der Motilitätssteuerung. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Guinea Pig Ileum, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/guineapig.html Simulationsprogramm Intestinal Motility von Sheffield Bioscience Das Programm simuliert Experimente zur Demonstration der Auswirkungen von Medikamenten auf die Darmperistaltik an einem isolierten Rattenkolonpräparat. Die Peristaltik im Rattenkolon unterscheidet sich im Detail, aber nicht prinzipiell von der Peristaltik im menschlichen Kolon. Die Tutorial-Sektion erklärt den Mechanismus der Peristaltik und die erregenden und hemmenden Nervenbahnen, die sie beeinflussen. In Methoden und Materialien werden die Apparatur, die Methode der Verabreichung von Kontroll- und Testmitteln und die Durchführung des Peristaltikreflex-Tests beschrieben. Die Auswirkungen dieser Verfahren auf die Muskelspannung in Längsrichtung (g) und den Flüssigkeitsausstoß aus einem Tropfenzähler (Anzahl der Tropfen über die Zeit) werden ebenfalls erläutert. Unter „Experimente“ kann der Benutzer die Auswirkungen physiologischer Reize (Aktivierung des peristaltischen Reflexes durch Aufdehnung des Dickdarms mit Kochsalzlösung) und von pharmakologischen Wirkstoffen, die allein oder in Kombination verabreicht werden, beobachten. Zur Selbsteinschätzung gibt es zu jedem Experiment eine Reihe von Richtig-/Falsch-Fragen, mit denen die Interpretation der dargestellten Ergebnisse und das Verständnis der zugrunde liegenden pharmakologischen Mechanismen überprüft werden sollen. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Intestinal Motility, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/intestine.html Simulationsprogramm Neuromuscular Pharmacology von Sheffield Bioscience Ein interaktives Programm, das Experimente am Ischiasnerv-anterior-tibialis-Muskel-Präparat der Katze simuliert, um die wichtigen Unterschiede in der pharmakologischen Wirkung von depolarisierenden und nicht depolarisierenden Blockierungsmitteln zu veranschaulichen. Das Programm gibt eine Übersicht des Prozesses der neuromuskulären Übertragung, erläutert die Vorbereitung der betäubten Katze, das Protokoll zur Ischiasnervstimulation und die isometrische Aufzeichnung der Kontraktionen des M. anterior tibialis, die Wirkung der verschiedenen Arten von Hemmstoffen und die klinische Relevanz der verschiedenen Blockierungsmittel. Der Abschnitt „Experimente“ zeigt Simulationen von experimentellen Ergebnissen (Muskelkontraktionen) in beschleunigter Zeit auf einem simulierten Diagrammschreiber. Jedes Experiment der Phase I vergleicht die Wirkung der zwei Arten von neuromuskulären Blockierungsmitteln unter verschiedenen Bedingungen. In Phase-II-Versuchen wird die Wirkung von vier aufeinanderfolgenden Dosen von Decamethonium, gefolgt von den Wirkungen der tetanischen Stimulation und einer Anticholinesterase simuliert. Zu jedem Experiment gehört eine Abfrage in Form von wahr/falsch-Fragen oder eine Tabelle, die zu vervollständigen ist. Es gibt auch einige Fragen, die die Grundlage eines Versuchsberichts bilden können. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Neuromuscular Pharmacology, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/neuro.html Simulationsprogramm zur kardiologischen Pharmakologie: Langendorff Heart von Sheffield Bioscience Das hochgradig interaktive Programm simuliert Experimente, die am isolierten perfundierten Säugerherzen (Langendorff-Präparat) durchgeführt werden. In den Abschnitten Einführung und Methoden wird die Entnahme des Herzens und die Einrichtung zur Aufzeichnung der ventrikulären Kontraktionskraft, der Herzfrequenz und des koronaren Blutflusses sowie die Verabreichung von Medikamenten beschrieben. Unter „Experimente“ werden simulierte Daten, die von tatsächlichen Daten abgeleitet wurden, mithilfe eines simulierten Diagrammschreibgeräts dargestellt. Die Studierenden entwerfen Experimente, indem sie eine Reihe von pharmakologischen Wirkstoffen auswählen, die entweder allein oder in Kombination mit einem Antagonisten oder Potentiator verabreicht werden können. Jede Kurve stellt mehrere Minuten der Aufzeichnung dar und ermöglicht den Studierenden somit, innerhalb kurzer Zeit auf eine große Datenmenge zuzugreifen. Es ist möglich, die Kurven von „Medikament X allein“ mit „Medikament X + Antagonist Y“ oder „Medikament X + Potentiator Z“ zu vergleichen. Das Programm umfasst Sympathomimetika, Antagonisten, Potentiatoren; Parasympathomimetika, Potentiatoren; Herzglykosiden; koronare Vasodilatatoren, Antagonisten; Histamin, Antagonisten, Verapamil; Wirkung von Ionen (hohe und niedrige Konzentrationen); Auswirkung der Erhöhung der Vorspannung auf die kontraktile (ventrikuläre) Kraft (Starlings Law). Das Programm enthält eine editierbare Bildschirmhilfe, die es Dozenten ermöglicht, den Informationsgehalt des Programms zuzuschneiden und auch Vorschläge für Aufgaben. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Langendorff Heart, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/langendorff.html Simulationsprogramm zur autonomem Pharmakologie: Autonomic Pharmacology von Sheffield Bioscience Das interaktive Programm simuliert Auswirkungen von Arzneimitteln auf das menschliche Auge. Es basiert auf einer Reihe virtueller Patienten mit Erkrankungen, die zu abnormalen Pupillenreflexen führen. Nutzer können die Auswirkungen eines physiologischen Stimulus (Änderung der Lichtintensität) und einer Reihe von pharmakologischen Wirkstoffen auf den Pupillendurchmesser untersuchen und dabei Vorschläge für die zugrunde liegende Ursache des Zustands machen. Einige der Wirkstoffe könnten dem echten Auge extern verabreicht werden, andere wären jedoch nicht sicher. Der Abschnitt „Tutorial“ beschreibt die sympathische und parasympathische Kontrolle des Pupillendurchmessers und wie sich dieser als Reaktion auf eine Änderung der Umgebungslichtintensität ändert. Der Abschnitt “ Student Exercise“ zeigt, wie die Untersuchung durchgeführt wird. Dann können Studierende untersuchen, wie die normale Pupille auf eine Änderung der Lichtintensität reagiert, den Blinzelreflex erforschen und die Wirkung von pharmakologischen Wirkstoffen (Atropin, Pilocarpin, Physostigmin, Phenylephrin, Kokain und Amphetamin) untersuchen. Sie werden aufgefordert, den Pupillendurchmesser bei verschiedenen Lichtstärken zu messen und für jedes Auge die Geschwindigkeit zu beobachten, mit der sich der Pupillendurchmesser ändert. Der Abschnitt „Simulation“ enthält vier virtuelle Patienten, die jeweils an einer Erkrankung leiden, die zu einem abnormalen Pupillenreflex führt. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Autonomic Pharmacology, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: www.sheffbp.co.uk/autonomic.html Simulationsprogramm zur Finkleman Preparation von Sheffield Bioscience Dieses Programm simuliert eine Reihe von Experimenten, die an isolierten Segmenten des Kaninchen-Jejunums durchgeführt werden können, wie von Finkleman im Jahr 1930 beschrieben wurde, um die Wirkungen von adrenergen Medikamenten und die Stimulation des sympathischen Nervensystems zu demonstrieren. Rhythmische Pendelkontraktionen des Darms können aufgezeichnet werden und das Präparat kann verwendet werden, um die Auswirkungen der elektrischen Stimulation von sympathischen Nerven auf die Beweglichkeit, die Wirkungen von adrenergen Medikamenten auf spontane Bewegungen, den inhärenten Tonus und sympathisch hervorgerufene Entspannung zu untersuchen. In den Abschnitten „Einführung“ und „Methoden“ werden die Präparation, die Apparatur und die Pharmakologie beschrieben. Im Abschnitt „Experimente“ werden simulierte rhythmische Kontraktionen, die aus experimentellen Daten abgeleitet wurden, dargestellt. Folgende Untersuchungen können ausgewählt werden: adrenerge Medikamente, entweder alleine oder in bestimmten vorher festgelegten Kombinationen (Noradrenalin, Isoprenalin, Phenylephrin, Tyramin, Guanethidin, Imipramin, Alpha- und Beta-Adrenozeptorblocker); die Auswirkungen der elektrischen Stimulation sympathischer Nerven bei verschiedenen Frequenzen oder die Auswirkungen einer Reihe von Medikamenten (Guanethidin, Imipramin, Lokalanästhetika, Tetrodotoxin, Alpha- und Beta-Adrenozeptorblocker) auf die Reaktion der sympathischen Nervenstimulation. Das Programm kostet 250£ (multiuser, educational license). Bild: Programm Finkleman Preparation, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/finkleman.html Simulationsprogramm zu Entzündungsreaktionen: Inflammation Pharmacology von Sheffield Bioscience Dieses Programm simuliert Experimente zur Demonstration der Wirkung von Entzündungsmediatoren und pharmakologischen Wirkstoffen auf die Entzündungsreaktion der Haut beim betäubten Kaninchen. Das Programm verwendet Daten aus tatsächlichen Experimenten. Einführungs- und Methodenabschnitte vermitteln die Vorbereitung des Tiers, die Methoden zur Messung der Ödembildung und die Anhäufung von Neutrophilen sowie Hintergrundinformationen zu Faktoren und Mechanismen von Entzündungsreaktionen. Unter „Experimente“ können Auswirkungen der folgenden Substanzen auf die Ödembildung (und gegebenenfalls auf Neutrophilenzahl) bei normalen Kaninchen untersucht werden: 1) eine Reihe direkter Mediatoren einer erhöhten mikrovaskulären Permeabilität, entweder alleine (Dosis-Antwort-Beziehungen), in Gegenwart eines Vasodilators oder mit Rezeptorantagonisten; 2) Agenzien, die Entzündungen hauptsächlich durch Anhäufung von Neutrophilen verursachen, entweder alleine (Dosis-Antwort-Beziehungen) und in Gegenwart eines Vasodilators. Die Auswirkungen der Abnahme der Neutrophilen und die Bedeutung von Adhäsionsmolekülen werden ebenfalls behandelt.; 3) nichtsteroidale (lokale und systemische Wirkungen) und steroidale entzündungshemmende Mittel. Ebenfalls werden die Ergebnisse ausgewählter Experimente mit sensibilisierten Kaninchen und die IgG-(Reverse Passive Arthus Response) und IgE-Antwort behandelt. Das Programm enthält zahlreiche Selbstbewertungsübungen, die eine Interpretation der vorgelegten experimentellen Daten und ein Verständnis der zugrunde liegenden entzündlichen Mechanismen erfordern. Das Programm kostet 250£ (multiuser/departmental licence). Bild: Programm Pharmacology of Inflammation, mit freundlicher Genehmigung von Sheffield BioScience Programs, Quelle: http://www.sheffbp.co.uk/inflammation.html 5. Versuchstierkunde Microsurgical Developments (MD) PVC-Rat von Microsurgical Developments Die MD-PVC-Ratte wurde entwickelt, um mikrochirurgische Fähigkeiten zu erlernen. Durch den Einsatz des Modells in der Ausbildung von Wissenschaftlern und Tiertechnikern wird die Anzahl der benötigten lebenden Tiere reduziert. Es bietet die Möglichkeit, etwa 25 verschiedene mikrochirurgische Techniken zu trainieren (z. B. Anastomosen, Kanülierungen, Transplantationen von Gefäßen und Organen). Die MD-PVC-Ratte wird einer Video-Bedienungsanleitung und verschiedenen Ersatzteilen geliefert. Die meisten grundlegenden Fertigkeiten und experimentellen Techniken sind im Manual of Microsurgery on the Laboratory Rat beschrieben. Das Modell kostet $850.00. Bild: MD-PVR-Rat, mit freundlicher Genehmigung von Microsurgical Developments, Quelle: https://www.braintreesci.com/teaching-reference-products/training-models/md-pvc-rat-model/ Evaluierung von Trainingsdummies (Projekt „SimulRATor“) Personen, die Tierversuche durchführen, lernen in speziellen Kursen den tierschutzgerechten Umgang mit Versuchstieren. Wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist die Übung am lebenden Tier. Um die Belastung der Tiere, durch fehlende Erfahrung der Kursteilnehmer, im Sinne des Tierschutzgesetzes zu reduzieren, sollten zusätzlich Simulatoren eingesetzt werden. In dem Bf3R-geförderten Kooperationsprojekt SimulRATor am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin wird ein neuer Simulator entwickelt, der kostengünstig mittels 3D-Druck produziert werden soll. Um den Simulator optimal auszurichten, wurden 5 Rattensimulatoren und 1 Maussimulator verschiedener Hersteller aus Sicht der Kursleiter/innen (inkl. der Kursbetreuer/innen) und der Kursteilnehmer/innen auf ihre praktische Eignung als Refinement (Verfeinerung) hin evaluiert. Beurteilt wurden beispielsweise Fixationstechniken, Blutabnahmen, subkutane Injektionen oder die orale Verabreichung von Medikamenten. Die Simulatoren wurden von Expert*innen aus der Labortierkunde und Anatomie hinsichtlich ihrer anatomischen Beschaffenheit bewertet, um aus den jeweiligen Stärken und Schwächen wertvolle Informationen für die Entwicklung künftiger Modelle zu erlangen (1). In einer Befragung von Teilnehmer*innen von labortierkundlichen Kursen wurde erhoben, wie diese die Arbeit an den Simulatoren wahrnehmen (2). Dabei konnte schlussgefolgert werden, dass Kursteilnehmer*innen dem Training mit Simulatoren durchwegs positiv gegenüberstehen, dass jedoch großer Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Beschaffenheit der verfügbaren Modelle besteht, was auch bereits in einer vergangenen Studie (3) im Rahmen einer Befragung von Ausbildenden bemängelt wurde. Auf Grundlage der Anforderungsanalysen wird derzeit ein Simulator mittels 3D-Druck am Institut für Veterinär-Anatomie erstellt. (1) Corte GM, Humpenöder M, Pfützner M, Merle R, Wiegard M, Hohlbaum K, Richardson K, Thöne-Reineke C, Plendl J. Anatomical Evaluation of Rat and Mouse Simulators for Laboratory Animal Science Courses. Animals. 2021; 11(12):3432. https://doi.org/10.3390/ani11123432 (2) Humpenöder M, Corte GM, Pfützner M, Wiegard M, Merle R, Hohlbaum K, Erickson NA, Plendl J, Thöne-Reineke C. Alternatives in Education—Evaluation of Rat Simulators in Laboratory Animal Training Courses from Participants` Perspective. Animals. 2021; 11(12):3462. https://www.mdpi.com/2076-2615/11/12/3462 (3) Humpenöder M, Corte GM, Pfützner M, Wiegard M, Merle R, Hohlbaum K, Erickson NA, Plendl J, Thöne-Reineke C. Alternatives in Education—Rat and Mouse Simulators Evaluated from Course Trainers’ and Supervisors` Perspective. Animals. 2021; 11(7):1848. https://doi.org/10.3390/ani11071848

  • Vorlagen für Anträge zur Befreiung von Kursen mit Tierverbrauch

    In 8 Bundesländern – Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen – haben Studierende die Möglichkeit, sich auf begründeten Antrag von Lehrveranstaltungen mit Tierverbrauch befreien zu lassen. Die Hochschulgesetze beinhalten Klauseln, die solch eine Befreiungsmöglichkeit vorsehen. In Hessen gibt es dabei die größten Chancen: In der Lehre soll auf Tierversuche sowie die Verwendung von toten Tieren möglichst weitgehend verzichtet werden. Studiengänge sind so zu gestalten, dass Tiere zur Veranschaulichung und Einübung von Fertigkeiten nicht verwendet werden, soweit wissenschaftlich gleichwertige Methoden zur Verfügung stehen. Legen Studierende dar, dass diese Möglichkeit besteht, sind sie zur Abschlussprüfung ohne die tierverbrauchenden Leistungsnachweise zuzulassen. Währenddessen ist die Befreiung in den anderen 7 Bundesländern von einzelnen Kursen mit Tierverwendung im Einzelfall möglich, sofern es die mit dem Studium bezweckte Berufsbefähigung zulässt. Aber auch hier lohnt es sich, dass so viel Studierende wie möglich (zusammen) einen Antrag stellen. Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben die bisher fortschrittlichsten Regelungen. Hier müssen Studierende keinen begründeten Antrag stellen, um auf Übungen mit Tierverbrauch zu verzichten. Die Hochschulen sind in der Pflicht, eine Ausbildung ohne Einsatz von Tieren zu ermöglichen. Mehr Informationen unter Recht und Gesetz. Hier erhältst Du die Vorlage für einen Befreiungsantrag in den entsprechenden Bundesländern. Die Muster-Anträge mit Bezug auf die Rechtssituation und ausführlicher Begründung beinhalten Felder, um sie individuell auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen anzupassen. Zum Öffnen bitte Rechtsklick und dann „Link speichern unter“ wählen: Berlin Bremen Hamburg Hessen Nordrhein-Westfalen Saarland Sachsen-Anhalt Thüringen * Achtung: Damit noch vor Beginn der Veranstaltung eine Entscheidung über Deine Befreiung gefällt werden kann, ist der Antrag so früh wie möglich, aber jedenfalls mehrere Wochen vor Beginn der Veranstaltung zu stellen. Sollte der Antrag bewilligt werden, so wird der Schein nach Bestehen einer alternativen und tierfreien Prüfung erteilt. Wir wünschen viel Erfolg! * Einfach die leeren Felder ausfüllen (und ggf. den Text zur Begründung anpassen). * Angabe für die vorgesehene Prüfungsleistung (Seite 1 bzw. 2): Konkrete Beschreibung des Versuchs gem. Prüfungsordnung. Beispiel: „…ein Froschherz präpariert werden soll, um es über einen Differenzverstärker mit dem Oszilloskop zu verbinden. Dabei wird der Torso des toten Frosches in Ringerlösung gelegt und so das Herz am Leben erhalten. Anschließend werden die Herzkontraktionen nach Behandlung mit verschiedenen pharmakologischen Stoffen wie Acetylcholin untersucht“. * Angabe zur ausgewählten Ersatzmethode (Seite 2 Mitte): Ein Beispiel aus z. B. der Liste an Alternativen oder der Alternativdatenbank von InterNICHE anbringen, welches die klassische Methode ersetzen kann. Bsp: „…einem Simulationsprogramm für das Froschherz: Frogheart von Sheffield Bioscience Programs ist ein interaktives Programm für eine Reihe von Versuchen am Froschherz in situ. Es bietet hochauflösende Simulationen der Herzkontraktionen, die auf echten Daten basieren, mit fortlaufender Anzeige eines Kurvenschreibers sowie die Simulierung von Zugaben phamakologischer Stoffe und Messung der Effekte auf die verschiedenen Herzfunktionen. Das Programm ist kostenlos ausleihbar über die Lehrmaterial-Bibliothek von InterNICHE (http://www.interniche.org/de/node/4758)” Ggf. Kosten angeben. * Unterschreiben und versuchen, viele KommilitonInnen für den Antrag zu gewinnen. Die Unterschriften mit Matrikelnummern listen.

  • Recht und Gesetz: Einsatz von Tieren in der Ausbildung

    Foto: succo, Pixabay. 1. Gesetzliche Regelungen Der Grundsatz des Tierschutzgesetzes (TierSchG) besagt in § 1: „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Eingriffe oder Behandlungen an Wirbeltieren und Kopffüßern zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung gelten nach § 7 Absatz 2 TierSchG als Tierversuche. Sie werden nach bereits erprobten Verfahren durchgeführt und unterliegen nicht länger nur einer Anzeigepflicht, bei welcher die Versuchsvorhaben lediglich bei der zuständigen Behörde angemeldet wurden und nach Ablauf einer Frist von 20 Arbeitstagen begonnen werden durften, wenn sie von den Behörden nicht untersagt wurden. Seit Juni 2021 bedürfen Tierversuche auch zum Zweck der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Genehmigung durch die zuständige Behörde, das heißt, sie müssen aktiv genehmigt werden, bevor mit dem Versuch begonnen werden darf. Diese und weitere Änderungen des deutschen Tierschutzgesetzes wurden durch Druck der EU-Kommission vorgenommen, welche aufgrund schwerwiegender Mängel bei der Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in deutsches Recht ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet hatte. Die EU-Tierversuchsrichtlinie (RICHTLINIE 2010/63/EU) gibt u. a. klar vor: „… Verfahren mit lebenden Tieren für wissenschaftliche Zwecke und Bildungszwecke vollständig zu ersetzen, sobald dies wissenschaftlich möglich ist.“ (Erwägungsgrund 10). Und „…Der Einsatz von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken oder zu Bildungszwecken sollte deshalb nur dann erwogen werden, wenn es keine tierversuchsfreie Alternative gibt…“ (Erwägungsgrund 12). Zur Aus-, Fort- und Weiterbildung zählt neben Studium und Lehre auch die Weiterbildung von ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen, etwa im Vorfeld zur Durchführung von Tierversuchen. Tierversuche sind auf das unerlässliche Maß zu beschränken (§ 7 Abs. 1 und § 7a Abs. 1). Ist aus wissenschaftlicher oder pädagogischer Sicht gerechtfertigt, dass Tierversuche unerlässlich sind (§ 7a Abs. 1) und folgende Voraussetzungen Nummer 1 – 3 (§ 7a Abs. 2) vorliegen, ist die Genehmigung von Tierversuchen nach Prüfung durch die zuständige Behörde zu erteilen (§ 8 Abs. 1). 1. Der jeweilige Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse ist zugrunde zu legen. 2. Es ist zu prüfen, ob der verfolgte Zweck nicht durch andere Methoden oder Verfahren erreicht werden kann. Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob zur Erreichung des mit dem Tierversuch angestrebten Ergebnisses eine andere Methode oder Versuchsstrategie, die ohne Verwendung eines lebenden Tieres auskommt und die nach dem Unionsrecht anerkannt ist, zur Verfügung steht. 3. Versuche an Wirbeltieren oder Kopffüßern dürfen nur durchgeführt werden, wenn die zu erwartenden Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere im Hinblick auf den Versuchszweck ethisch vertretbar sind. Seit Juni 2021 gilt außerdem: Die Prüfung durch die zuständige Behörde erfolgt mit der Detailliertheit, die der Art des Versuchsvorhabens angemessen ist (§ 8 Abs. 1 Satz 3). 2. Grundrechte In den gesetzlichen Vorschriften sind die Grundrechte der Hochschulen, wie das im Grundgesetz (GG) verankerte Grundrecht auf Lehrfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“), nach dem Verwaltungsgericht Köln abschließend im Rahmen des Tierschutzgesetzes berücksichtigt und gewichtet (§§ 7a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, 8 Abs. 2 TierSchG), siehe Verwaltungsgericht Köln, 21 K 11572/17, 22.08.2018. Außerdem muss das Grundrecht auf Lehrfreiheit mit dem Grundrecht auf Gewissensfreiheit (Art.4 Abs. 1 GG: „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“) und dem Grundrecht auf freie Berufswahl (Art. 12 Abs. 1 GG: „Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. […].“) abgewogen werden. In mittlerweile 8 Bundesländern können sich Studierende auf das Grundrecht auf Gewissensfreiheit berufen und sich von den Übungen mit Tiereinsatz befreien lassen, siehe 5. Verzichtsmöglichkeit in 10 Bundesländern. 3. Tierschutz hat Verfassungsrang Seit 2002 ist der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert. In Artikel 20a GG heißt es: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere […].“ Die Staatszielbestimmung Tierschutz enthält – wie Staatszielbestimmungen allgemein – eine verfassungsrechtliche Wertentscheidung, die von der Politik bei der Gesetzgebung und von den Verwaltungsbehörden und Gerichten bei der Auslegung und Anwendung des geltenden Rechts zu beachten ist. Aus einer Staatszielbestimmung können die Bürger allerdings keine individuellen Ansprüche herleiten. Weiter leitet sich aus einer Staatszielbestimmung kein Vorrecht gegenüber den Grundrechten ab. Vielmehr ist jeweils ein Ausgleich mit anderen Verfassungsgütern herzustellen, siehe „Stellung des Tierschutzes im Grundgesetz“, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Zu den Teilzielen der Staatszielbestimmung gehört der Schutz der Tiere vor vermeidbaren Leiden (vgl. amtl. Begr., BT-Drs. 14/8860 S. 1, 3: „Daraus folgt die Verpflichtung, Tiere in ihrer Mitgeschöpflichkeit zu achten und ihnen vermeidbare Leiden zu ersparen. Diese Verpflichtung (…) umfasst drei Elemente, nämlich: den Schutz der Tiere vor nicht artgemäßer Haltung, vermeidbaren Leiden sowie der Zerstörung ihrer Lebensräume.“), siehe Verbände Stellungnahme neues Tierversuchsrecht. 4. Einordnung des Einsatzes bereits getöteter Tiere Nicht als Tierversuch gilt das Töten eines Tieres, soweit das Töten ausschließlich dazu erfolgt, die Organe oder Gewebe des Tieres zu wissenschaftlichen Zwecken zu verwenden (§ 7 Abs. 2 TierSchG). Dazu gehört auch die Tötung zur Entnahme von Organen oder Geweben für die Aus-, Fort- oder Weiterbildung, etwa zu (Ganztier)-Präparationen. Das gilt aber nur, sofern zu Lebzeiten des Tieres nichts anderes mit ihm geschieht als seine Betäubung und Tötung auf die schonendste Weise. So gilt der Grundsatz, dass ein Wirbeltier nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden darf (§ 4 Abs. 1 TierSchG). Das erfordert die Wahl des mit den geringsten Schmerzen, Leiden und Aufregungen verbundenen Betäubungsverfahrens und die Anwendung derjenigen Betäubungsmethode, die die rasche Totalbetäubung sicher gewährleistet und das vorzeitige Wiedererwachen ebenso sicher ausschließt, siehe Hirt, Maisack und Moritz, Tierschutzgesetz – Kommentar, 2. Auflage, 2007, § 4 Rn. 19. Für das Töten von Wirbeltieren gilt ferner, dass der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zugrunde zu legen ist (Verweis des § 4 Abs. 3 auf § 7a Abs. 2 Nr. 1. TierSchG). Diese Voraussetzungen gelten auch für den Fall, wenn für den Bildungszweck Organe/Gewebe oder Ganztierkörper bereits getöteter „überzähliger“ Tiere (z. B. aus Versuchstierhaltungen) verwendet werden. Ob alternative Lehrmethoden vorhanden sind, wird aber in der Praxis viel zu selten korrekt geprüft. Eine weitere Klärung zur Einordnung der Verwendung bereits getöteter Tiere brachte ein Urteil von 1997. Aufgrund der Klage einer Studentin, die ihr Studium ohne Tiereinsatz absolvieren wollte, setzte sich das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) mit der Frage auseinander, ob der damalige § 10 (heute § 7) TierSchG auch dann anzuwenden sei, wenn die zu verbrauchenden Tiere bereits vor der eigentlichen Ausbildungsübung getötet worden sind, wie z. B. in den zahlreichen Präparationskursen (BVerwG vom 18. Juni 1997, Az: 6 C 5/96). Das BVerwG vertrat in seinem Urteil erstmals die Auffassung, dass die Tötung eines Tieres, um es später zu Ausbildungszwecken zu nutzen, der mit dem schwersten denkbaren Schaden verbundene Eingriff ist. Daher ist der damalige § 10 (heute § 7) TierSchG auch dann anzuwenden, wenn die eingesetzten Tiere bereits im Vorfeld der Übung getötet worden sind. Diese Rechtsprechung ist auch heute noch für die Auslegung des TierSchG maßgeblich (Vgl. Hirt, Maisack und Moritz, Tierschutzgesetz – Kommentar, 2. Auflage, 2007, § 10 Rn. 4 und 23). Sowohl Kurse, in deren Verlauf Tieren Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, als auch Präparationsübungen an eigens zu diesem Zweck zuvor getöteten Tieren, dürfen also nur durchgeführt werden, wenn die Voraussetzungen der §§ 7-8 TierSchG erfüllt sind. Insbesondere sind also tierverwendende Übungen nur rechtmäßig, wenn ihr Zweck nach dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht durch alternative Lehrmethoden erreicht werden kann (§ 7a Abs. 2 TierSchG), wie z. B. durch Filme oder Computerprogramme. 5. Verzichtsmöglichkeit in 11 Bundesländern In Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben Studierende die Möglichkeit, sich auf begründeten Antrag von Lehrveranstaltungen mit Tierverbrauch befreien zu lassen. Die Hochschulgesetze beinhalten Klauseln, die solch eine Befreiungsmöglichkeit vorsehen. Dabei kann der Prüfungsausschuss in Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf begründeten Antrag im Einzelfall zulassen, dass einzelne in der Prüfungsordnung vorgeschriebene Studien- oder Prüfungsleistungen ohne die Verwendung eigens hierfür getöteter Tiere erbracht werden können. Ferner formulieren diese 6 Bundesländer eine „soll“-Bestimmung. So soll in der Lehre auf die Verwendung von „eigens hierfür getöteten Tieren“ und zusätzlich von lebenden Tieren (Hamburg) verzichtet werden, sofern es die mit dem Studium bezweckte Be­rufstätigkeit zulässt, andere Lehrmethoden und -materialien einzusetzen. In Hessen gibt es größere Chancen auf einen Verzicht: „Studiengänge sind so zu gestalten, dass Tiere zur Einübung von Fertigkeiten und zur Veranschaulichung von biologischen, chemischen und physikalischen Vorgängen nicht verwendet werden, soweit wissenschaftlich gleichwertige Methoden zur Verfügung stehen. Legen Studierende dar, dass diese Möglichkeit besteht, sind sie zur Abschlussprüfung ohne die tierverbrauchenden Leistungsnachweise zuzulassen.“ Hier ist also die Befreiung nicht nur im Einzelfall möglich. Aber auch in den anderen 6 Bundesländern lohnt es sich, dass so viele Studierende wie möglich (zusammen) einen Antrag stellen. Auf dieser Plattform finden Sie Vorlagen für Anträge zur Befreiung von Kursen mit Tierverbrauch. Rheinland-Pfalz ist mit der 2020 beschlossenen neuen Klausel zum Verzicht von Tieren am fortschrittlichsten (§ 3 Absatz 8, Hochschulgesetz). Hier sollen Studierende ein Hochschulstudium erfolgreich absolvieren können, ohne an Tierversuchen oder Tierverbrauch teilnehmen zu müssen. Studierenden haben somit keine Darlegungspflicht (keine Befreiungsanträge erforderlich), sondern die Hochschulen sind in der Pflicht, eine Ausbildung ohne Einsatz von Tieren zu ermöglichen. Damit stellt Rheinland-Pfalz ein Studium ohne Tiereinsatz und ohne Nachteile für die Studierenden sicher. Baden-Württemberg hat 2020 ein ähnlich fortschrittliches Gesetz beschlossen (§ 30a, Hochschulgesetz). Es ermöglicht ein Hochschulstudium zu absolvieren, ohne an Tierversuchen oder Tierverbrauch teilnehmen zu müssen. Wie in Hessen sind die Studiengänge so zu gestalten, dass Tiere […] nicht verwendet werden, soweit wissenschaftlich gleichwertige Methoden zur Verfügung stehen. Ähnlich wie in Rheinland-Pfalz haben Studierende keine Darlegungspflicht und das Gesetz regelt weiter, dass wenn ein Studiengang Tiere verwendet, Studierende auf den Tiereinsatz verzichten können. Hierfür muss den Studierenden eine Möglichkeit der anderweitigen Erbringung von gleichwertigen Studien- und Prüfungsleistungen ermöglicht werden. Bremen hat 2023 mit der Änderung des Hochschulgesetzes einen weiteren Meilenstein erbracht: In Studium und Lehre ist auf die Verwendung von eigens hierfür getöteten Tieren und die mit Belastungen verbundene Verwendung von lebenden Tieren zu verzichten. Das gilt nicht, wenn andere gleichwertige Lehrmethoden nachweislich nicht zur Verfügung stehen. Gibt es keine gleichwertigen Lehrmethoden, lässt der Prüfungsausschuss im Einzelfall auf begründeten Antrag zu, dass eine (gleichwertige) Studien- und Prüfungsleistung ohne die Verwendung von eigens hierfür getöteten oder von lebenden Tieren erbracht wird. Bisher einzigartig: Tierversuche in Lehre und Forschung sind nur nach Debatte in einer Tierschutz-Kommission an den Hochschulen möglich. Die Kommissionen, die paritätisch mit Wissenschaftler:innen und von Tierschutzorganisationen benannten Personen zu besetzen sind, sollen sich mit der grundsätzlichen Angemessenheit von Tierversuchen beschäftigen. Mit deren Votum müssen sich dann Dekanate, akademische Senate, Rektorate und Behörden auseinandersetzen. In Brandenburg sollen Studierende ab 2024 ein „Recht auf tierversuchsfreies Studium“ unkompliziert ohne Nachweis einer Gewissensnot beantragen können, Quelle: Süddeutsche Zeitung 6. Urteil verbietet Standard-Tierversuche an Mäusen zu Ausbildungszwecken Das Verwaltungsgericht (VG) Köln hatte 2018 eine Klage der Universität Bonn gegen das Land Nordrhein-Westfalen, welches zuvor Tierversuche an Mäusen zu Ausbildungszwecken untersagte, abgewiesen (Verwaltungsgericht Köln, 21 K 11572/17). Bei den beabsichtigten Versuchen sollten den Mäusen u. a. Psychopharmaka oder Alkohol injiziert werden. In der Folge sollten die Mäuse speziellen Herausforderungen ausgesetzt werden (Setzen in ein Labyrinth, eine Arena, ein mit Wasser gefülltes Becherglas sowie auf eine Wärmeplatte). Das VG Köln hat die Rechtmäßigkeit der Untersagungsverfügung des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt. Dazu hat es ausgeführt, dass sämtliche Versuche – auch nach den Angaben der Klägerin – „Standardversuche“ bzw. „gebräuchliche Versuche“ seien. Daher sei davon auszugehen, dass es über diese Versuche bereits Filme oder Videos gebe. Die erneute Durchführung dieser Versuche sei daher entbehrlich, da die Filme bzw. Videos über die Versuche den Studenten vorgeführt werden könnten. Soweit es darum gehe, manuelle Fähigkeiten an den Mäusen zu erlernen – z. B. Ergreifen von Mäusen, Injektionen in Mäuse setzen, Temperaturmessung bei Mäusen – könnten diese Fertigkeiten isoliert an Mäusen erlernt werden, ohne dass es notwendig sei, die Versuche vollständig durchzuführen. Andere Methoden müssen angewendet werden, auch wenn Tierversuche einen minimalen „Mehrwert“ bieten. Auch ändere der Umstand nichts, dass sich Hochschulen auf Lehrfreiheit (GG Art. 5 Abs. 3 Satz 1) berufen können. Denn der Gesetzgeber hat die Belange der Hochschulen und die ihnen zustehenden Grundrechte bereits abschließend im Rahmen des Tierschutzgesetzes berücksichtigt und gewichtet (§§ 7a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, 8 Abs. 2 TierSchG). Dieses Urteil ist sehr vielversprechend für zukünftige Entscheidungen von Genehmigungsbehörden und Gerichten und stellt das derzeitige juristische Maximum im Bereich der tierleidfreien Lehre dar.

  • Erster Zellbiologie-Kurs an der TU Berlin ohne Tierleid

    Wie die Berliner Technische Universität veröffentlicht hat, wird der einwöchige Laborkurs „Nukleinsäuretechnologien“ im Rahmen des Moduls „Molekulare Medizin“ für Studierende im Masterstudiengang Biotechnologie künftig ohne Hilfsstoffe oder Methoden durchgeführt, die auf der Verwendung von Tieren basieren. Damit sollen den angehenden Wissenschaftler*innen Wege aufgezeigt werden, im Labor nicht nur ohne Tierversuche, sondern ganz ohne tierbasierte Verfahren auszukommen. Dies vermeidet nicht nur Tierleid, sondern trägt auch zu verlässlicheren Forschungsergebnissen bei – denn tierische Produkte unterliegen stets Qualitätsschwankungen und bringen zudem in die humanmedizinische Forschung eine zusätzliche Komponente ein, die die Aussagekraft der Ergebnisse reduziert. Das Fachgebiet „Angewandte Biochemie“ stellt das gesamte Praktikumsprotokoll des Laborkurses als Open Source auch anderen Universitäten zur Verfügung. Was viele nicht wissen: Auch die Hilfsstoffe und Methoden in ganz normalen zell- und molekularbiologischen Laboren sind oft tierischen Ursprungs. Als Nährmedium für die Vermehrung von Zellen etwa wird meist „fötales Kälberserum“ verwendet – das aus den Kälbern trächtiger Kühe gewonnen wird. Weitere Informationen: https://www.tu.berlin/news/detail/erster-zellbiologie-kurs-an-der-tu-berlin-ohne-tierleid

  • Publikationen für das tierfreie Studium

    Hier sind ausgewählte Publikationen aufgeführt. Eine umfangreiche Datenbank von Studien, geordnet nach Themengebieten, finden Sie in der InterNICHE-Literatur-Datenbank. Dort sind auch Publikationen zum Bestand und der Entwicklung von humanen Lehrkonzepten aus Ländern weltweit enthalten. A) Bestand, Entwicklung und Evaluation von Lehrmaterial 1. Allgemein 2. Klinische Fertigkeiten und Chirurgie 3. Morphologie und Physiologie 4. Histologie und Pathologie 5. Pharmakologie 6. Versuchstierkunde 1. Allgemein Braid HR. (2022) The Use of Simulators for Teaching Practical Clinical Skills to Veterinary Students — A Review. Alternatives to Laboratory Animals. May 2022. doi:10.1177/02611929221098138 In the context of veterinary education, simulators are devices or sets of conditions aiming to imitate real patients and enable students to practice skills without the need for live animal use. Simulator use in veterinary education has increased significantly in recent years, allowing consistent practical teaching without reliance on clinical cases. This review examines the available literature regarding the use of simulation and simulators for teaching practical day one competences to veterinary students. Scientific databases were searched and 73 relevant articles were reviewed. The reviewed articles revealed that there are a number of simulators currently available to veterinary educators, that simulators can enhance student skills and provide an alternative learning environment without the need for live animal and/or cadaver use, and that they usually receive positive feedback from the students who use them. There appears to be a bias towards small animal simulators — however, some skills that are developed through the use of small animal or table-top models will be transferrable to other species. The majority of large animal simulators focus on bovine rectal palpation and/or pregnancy diagnosis. Further research is required to increase the repertoire of available simulators for use in veterinary education, in order to improve the practical skills of veterinary students and reduce the use of live animals and cadaver material for teaching purposes. Zemanova MA, Knight A, Lybæk S. (2021) Educational use of animals in Europe indicates a reluctance to implement alternatives. ALTEX. 2021;38(3):490-506. [Diese Arbeit beinhaltet Beispiele für Alternativen zu bestimmten Lernzielen und berichtet über Studien zur Effektivität bei der Erreichung von Lernzielen im Vergleich zum Tierverbrauch.] Animals have been considered an indispensable tool to teach about the functioning of living organisms, to obtain skills necessary for practicing human and veterinary medicine, as well as for acquiring skills for caring for and conducting experiments on animals in laboratories. However, the efficacy of this practice has been questioned in recent decades, and societal views have evolved to place a much stronger emphasis on animal welfare and ethics that needs to be reflected in our teaching and training practices. Currently, many alternatives to harmful animal use are available, and it is not clear why thousands of animals continue to be used every year for educational and training purposes. Therefore, this study aimed to identify reasons for the lack of uptake of non-harmful educational and training methods by analyzing recently published non-technical summaries in the EU and EEA Member States and to provide examples of alternatives for specific learning objectives. Results from non-technical summaries from 18 countries spanning the most recent years (2017-2019) revealed that the two main perceived reasons for continued animal use are: 1) the necessity to use a living animal for “proper” learning and 2) the lack of an adequate alternative. We argue that these reasons often do not reflect reality. In conclusion, we consider it is necessary to place a stronger emphasis on engagement with ethical questions that underlie the use of animals and careful consideration of how the learning objectives could be achieved through non-harmful alternatives. Zemanova MA, Knight A. (2021) The Educational Efficacy of Humane Teaching Methods: A Systematic Review of the Evidence. Animals (Basel). 2021 Jan 7;11(1):114. [Diese Arbeit beinhaltet auch Beispiele für Alternativen zu bestimmten Lernzielen.] Humane alternatives to harmful educational animal use include ethically-sourced cadavers, models, mannequins, mechanical simulators, videos, computer and virtual reality simulations, and supervised clinical and surgical experiences. In many life and health sciences courses, however, traditional animal use persists, often due to uncertainty about the educational efficacy of humane alternatives. The most recent comprehensive reviews assessing learning outcomes of humane teaching methods, in comparison to harmful animal use, were published more than 10 years ago. Therefore, we aimed to collate and analyse the combined evidence from recent and older studies about the efficacy of humane teaching methods. Using specific search terms, we systematically searched the Web of Science, SCOPUS, and EMBASE databases for relevant educational studies. We extracted information on publication years, the country in which the study was conducted, field, humane teaching methods, form of learning outcome assessment, and the learning outcome of the humane teaching methods, in comparison with harmful animal use. We found 50 relevant studies published from 1968–2020, primarily stemming from the USA, UK, and Canada. Humane teaching methods produced learning outcomes superior (30%), equivalent (60%), or inferior (10%) to those produced by traditional harmful animal use. In conclusion, a wide-spread implementation of humane teaching methods would not only preserve learning outcomes, but may in fact be beneficial for animals, students, educators, and institutions. Jukes N, Berreville O and Martinsen S (2017). Alternative tools and approaches for replacement in veterinary education and training. ALTEX WC10 Abstract Book, 2017, VI-1-517, S. 160. [Paper not available] According to the InterNICHE Policy, replacement alternatives in veterinary medical education and training comprise non-animal tools and humane interactions with animals. Non-animal tools include software, virtual reality, models, mannekins and other training devices. Alternative approaches that involve animals include the use of ethically sourced animal cadavers, plastination and other preservation methods, and clinical learning opportunities with animal patients. Together with non-animal tools, they can replace animal experimentation, dissection of purpose-killed animals, and other instrumental animal use. This paper reviews some of the tools and approaches developed by teachers and companies for knowledge and skills acquisition in anatomy, physiology, pharmacology, surgery and other disciplines. It demonstrates the potential for full replacement of harmful animal use by providing case studies from veterinary faculties across the world, with particular emphasis on Canada and the US. Smith A et al. (2017). Norecopa: A toolbox for the 3Rs in action. ALTEX WC10 Abstract Book, 2017, VI-2-280, S. 164. Complete presentation The media are overflowing with material on animal care and use, much of which has not been specifically selected or peer-reviewed. The availability of so many resources makes it difficult to identify the best material for practising good science and the 3Rs. In addition, recent scientific reviews have revealed poor reproducibility of results from animal testing, indications of weak experimental design, and poor compliance with guidelines for reporting animal studies. If the situation is to improve, scientists need easy access to the best tools. Norecopa has invested considerable resources in building a website of global 3R resources, coupled to an intelligent search engine. All these are available at one site: https://norecopa.no/. The search engine returns hits from all Norecopa’s resources simultaneously. Filters can be applied to increase the relevance of the results. All searches and filters generate unique URLs, making it easy to document the searches which have been performed. Balls M (2014). Animal experimentation and alternatives: time to say goodbye to the Three Rs and hello to humanity? Alternatives to laboratory animals: ATLA, 42(5), 327-333. I have made many after-dinner speeches, and at least one between the main course and the dessertand one between the starter and the main course. However, I don’t think I’ve ever given onebefore the dinner, with hundreds of hungry guests standing before me, hoping that I’ll finish before I’ve even started! I, too, would like to be sitting at a table with a glass of wonderful Moravian red wine, but I have a duty to perform. I will try to interest you and entertain you a little, and along the way, I’ll have one question for my audience and one challenge. I will deal with three main topics: Prague and the Czech Republic, the Alternatives Congress Trust, and the future of the Three Rs. Jukes N (2014). Ethical animal use in education and training: from clinical rotations to ethically sourced cadavers. Altern Lab Anim. 2014 Mar;42(1):P9-P12. [no abstract] Knight A (2012). The potential of humane teaching methods within veterinary and other biomedical education. Altex Proc, 1(12), 365-75. Both historically and in many regions today, animal use resulting in harm or death has remained prominent within veterinary and other biomedical education, in disciplines such as surgery, physiology, biochemistry, anatomy, pharmacology, and parasitology. Less well recognized are the harms that also may be experienced by students and staff who participate in such animal use. These range from hazardous exposures to toxic chemical preservatives to psychological and cognitive phenomena that may adversely affect learning and attitudes towards animal welfare. However, in recent years many non-harmful alternatives have been introduced into courses internationally. These include modernized computer simulations, high quality videos, “ethically sourced cadavers” (primarily from animals euthanized for medical reasons), permanently preserved specimens, models, mannequins, advanced surgical and clinical skills simulators, non-invasive self-experimentation, and supervised clinical experiences. Approximately 90% of published educational evaluations have demonstrated that students using humane alternatives achieve superior or equivalent learning outcomes, such as the acquisition of clinical or surgical skills or theoretical knowledge. Many educators remain unaware of the potential offered by humane teaching methods, however, or of the evidence relating to their educational efficacy. Accordingly, this paper reviews the major types of humane teaching methods and the published literature examining their efficacy. Fischer J (Student für Soziale Arbeit an der Hochschule Fulda) (2012): Die Verbreitung der Tierrechtsidee im Bildungssystem, Referat (veganbrunch Saarbrücken) [no abstract] Daneshian M et al. (2011): Workshop report, A framework program for the teaching of alternative methods (replacement, reduction, refinement) to animal experimentation, ALTEX 4/11, S. 341-352, altex.ch. Development of improved communication and education strategies is important to make alternatives to the use of animals, and the broad range of applications of the 3Rs concept better known and understood by different audiences. For this purpose, the Center for Alternatives to Animal Testing in Europe (CAAT-Europe) together with the Transatlantic Think Tank for Toxicology (t4) hosted a three-day workshop on “Teaching Alternative Methods to Animal Experimentation”. A compilation of the recommendations by a group of international specialists in the field is summarized in this report. Initially, the workshop participants identified the different audience groups to be addressed and also the communication media that may be used. The main outcome of the workshop was a framework for a comprehensive educational program. The modular structure of the teaching program presented here allows adaptation to different audiences with their specific needs; different time schedules can be easily accommodated on this basis. The topics cover the 3Rs principle, basic research, toxicological applications, method development and validation, regulatory aspects, case studies and ethical aspects of 3Rs approaches. This expert consortium agreed to generating teaching materials covering all modules and providing them in an open access online repository. Hart LA et al (2011). Personalized Resources on Animal Biology in US Veterinary Medical Education. Altex Proceedings, 1/12, Proceedings of WC8 As a result of administrative support for developing technology, lobbying by students, and faculty innovations, U.S. veterinary schools have shifted toward mainstreaming alternatives that do not require animal euthanasia. These combined efforts have generated an impetus toward developing teaching alternatives and strategies that enhance student learning. New curricular approaches offer personalized learning tools and focus on facilitating opportunities for lifelong learning. The strong initiative to improve learning opportunities in veterinary education supports teaching approaches that do not involve consumptive uses of animals. Students experience immersion in clinical settings, handling and training companion animals, working with visualization and tactile resources, all of which facilitate deeper, integrated learning and problem solving. U.S. veterinary schools are shifting responsibility for learning to the students, providing an impetus toward learning from alternative resources. Teaching biology in secondary schools and to undergraduates also can evolve toward computer-assisted learning for better retention and use of the material learned. Daneshian M, Leist M & Hartung T (2010). The Center for Alternatives to Animal Testing–Europe (CAAT-EU): a transatlantic bridge for the paradigm shift in toxicology. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 27(1), 63-69. The Center for Alternatives to Animal Testing – Europe (CAAT-EU) was founded based a collaboration between the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health and the University of Konstanz. CAAT-EU, housed at the University of Konstanz, will coordinate transatlantic activities to promote humane science in research and education, and participate, as partner or coordinator, in publicly and privately funded European projects. Thomas Hartung will serve as program liaison representing Johns Hopkins University and Marcel Leist as the University of Konstanz liaison. CAAT-EU aims to: Set up transatlantic consortia for international research projects on alternative methods Establish a CAAT Europe faculty and advisory board composed of sponsor representatives and prominent academics from Europe Participate in the Transatlantic Think Tank for Toxicology (t4) devoted to conceptual work for the paradigm shift in toxicology Coordinate a series of information days in Europe on relevant developments in the US, similar to the 2009 series CAAT held in the US on EU issues (one on the 7th Amendment to the EU Cosmetics Directive and one on EU and US chemical regulation) Support ALTEX as the official journal of CAAT and CAAT-EU Develop strategic projects with sponsors to promote humane science and new toxicology, especially with CAAT faculty members Develop a joint education program between Johns Hopkins and the University of Konstanz, such as e-courses and the existing Humane Science Certificate program developed by CAAT, a student exchange program, and collaboration with the International Graduate School “Cell-based Characterization of De- and Regeneration” in Konstanz Martinsen S & Jukes N (2007). Ethically sourced animal cadavers and tissue: Considerations for education and training. In Proc. 6th World Congress on Alternatives and Animal Use in the Life Sciences, Tokyo, Japan (pp. 21-25). This paper describes ‚ethically sourced‘ animal cadavers and tissue, as defined by the InterNICHE Policy, and addresses the importance of using cadavers and tissue only from these sources when material is needed for the purpose of education and training. The attitudes developed by students and trainees using ethically sourced material and conventional sources are compared and discussed. Examples are given where the use of ethically sourced cadavers and tissue has been successfully implemented in practical classes for anatomy and surgery. Potential use for research and testing purposes is also briefly discussed. The paper outlines the potential practical problems of such cadaver use and offers examples of how they may be overcome. The impact on veterinary colleges and society of ‚client donation programs‘ for sourcing animal cadavers is also addressed. Dewhurst D (2006). Computer-based alternatives in higher education-past, present and future. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 23(3), 197-201. Many thousands of animals are still used annually in tertiary education despite efforts by enthusiastic teachers to reduce this number by developing and making available to their colleagues a range of alternatives. Technology-based alternatives which support replacement and reduction are at the forefront of these efforts. Persuading teachers to use them is critical and strategies to raise awareness and support the integration of the alternatives into teaching are described. Many of the existing computer- based alternatives were developed in the early 1990s and rapid changes in the technologies used to deliver them have rendered them difficult to use and in some cases obsolete despite the fact that their content and educational design are still valid. A project, using a learning object approach to development, which aims to preserve the content and educational design, improve the flexibility of delivery and enable teachers to edit the content, is also described. Balcombe, J. (2004). Medical training using simulation: Toward fewer animals and safer patients. ATLA. 2004;32(1):553-560 This paper presents the current status of computer-based simulation in medicine. Recent technological advances have enabled this field to emerge from esoteric explorations in academic laboratories to commercially available simulators designed to train users to perform medical procedures from start to finish. Today, more than a dozen companies are producing virtual reality simulators and interactive manikins for training in endoscopy, laparoscopy, anaesthesia, trauma management, angiography, and needle insertion. For many of these procedures, thousands of animals are still being used in training. Yet simulation has many advantages that can transcend scientific, ethical, economic and logistical problems that arise when using animals. The first validation studies of medical simulators began appearing in the late 1990s, and the early results indicate that these devices measure what they are intended to, and that they can improve performance relative to traditional learning methods. In addition to expanded use for new and existing minimally invasive procedures, medical simulators will probably soon be used in physician credentialing, and they may someday allow surgeons to rehearse procedures in a patient-specific operating environment. Replacing animals with simulators in medical training is limited no longer by technical feasibility but by a willingness of the medical community to embrace it. Dewhurst D (2004). How can we encourage teachers to use computer-based alternatives: the UK higher education experience. ATLA-NOTTINGHAM-, 32, 565-568. Computer-assisted learning (CAL) programs, which are now widely available, have the potential to make a significant contribution to reducing the use of animals in teaching, particularly in pharmacology and physiology. A number of databases exist to support teachers in finding information about potential alternatives. The evidence from a number of evaluative studies is that computer programs that provide a virtual simulation of an animal lab can achieve many of the teaching and learning objectives for many students at least as effectively as the live experience. However, the key to reducing animal use is persuading teachers to integrate the alternatives into mainstream practice. Proven strategies to facilitate this process are described. 2. Klinische Fertigkeiten und Chirurgie Braid HR. (2022) The Use of Simulators for Teaching Practical Clinical Skills to Veterinary Students — A Review. Alternatives to Laboratory Animals. May 2022. doi:10.1177/02611929221098138 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] In the context of veterinary education, simulators are devices or sets of conditions aiming to imitate real patients and enable students to practice skills without the need for live animal use. Simulator use in veterinary education has increased significantly in recent years, allowing consistent practical teaching without reliance on clinical cases. This review examines the available literature regarding the use of simulation and simulators for teaching practical day one competences to veterinary students. Scientific databases were searched and 73 relevant articles were reviewed. The reviewed articles revealed that there are a number of simulators currently available to veterinary educators, that simulators can enhance student skills and provide an alternative learning environment without the need for live animal and/or cadaver use, and that they usually receive positive feedback from the students who use them. There appears to be a bias towards small animal simulators — however, some skills that are developed through the use of small animal or table-top models will be transferrable to other species. The majority of large animal simulators focus on bovine rectal palpation and/or pregnancy diagnosis. Further research is required to increase the repertoire of available simulators for use in veterinary education, in order to improve the practical skills of veterinary students and reduce the use of live animals and cadaver material for teaching purposes. 3D Systems (früher Symbionix) hat Sammlungen von klinischen Validierungsstudien zum Lap Mentor sowie RobotiX Mentor zusammengestellt. AlAli AB (2018). Evaluating the Use of Cleft Lip and Palate 3D-Printed Models as a Teaching Aid. J Surg Educ. 2018 Jan – Feb;75(1):200-208. doi: 10.1016/j.jsurg.2017.07.023 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] . OBJECTIVE: Visualization tools are essential for effective medical education, to aid students understanding of complex anatomical systems. Three dimensional (3D) printed models are showing a wide-reaching potential in the field of medical education, to aid the interpretation of 2D imaging. This study investigates the use of 3D-printed models in educational seminars on cleft lip and palate, by comparing integrated „hands-on“ student seminars, with 2D presentation seminar methods. SETTING: Cleft lip and palate models were manufactured using 3D-printing technology at the medical school. PARTICIPANTS: Sixty-seven students from two medical schools participated in the study. DESIGN: The students were randomly allocated to 2 groups. Knowledge was compared between the groups using a multiple-choice question test before and after the teaching intervention. Group 1 was the control group with a PowerPoint presentation-based educational seminar and group 2 was the test group, with the same PowerPoint presentation, but with the addition of a physical demonstration using 3D-printed models of unilateral and bilateral cleft lips and palate. RESULTS: The level of knowledge gained was established using a preseminar and postseminar assessment, in 2 different institutions, where the addition of the 3D-printed model resulted in a significant improvement in the mean percentage of knowledge gained (44.65% test group; 32.16%; control group; p = 0.038). Student experience was assessed using a postseminar survey, where students felt the 3D-printed model significantly improved the learning experience (p = 0.005) and their visualization (p = 0.001). CONCLUSIONS: This study highlights the benefits of the use of 3D-printed models as visualization tools in medical education and the potential of 3D-printing technology to become a standard and effective tool in the interpretation of 2D imaging. Bartel T et al. (2018). Medical three-dimensional printing opens up new opportunities in cardiology and cardiac surgery. Eur Heart J. 2018 Apr 14;39(15):1246-1254. doi: 10.1093/eurheartj/ehx016 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] . Advanced percutaneous and surgical procedures in structural and congenital heart disease require precise pre-procedural planning and continuous quality control. Although current imaging modalities and post-processing software assists with peri-procedural guidance, their capabilities for spatial conceptualization remain limited in two- and three-dimensional representations. In contrast, 3D printing offers not only improved visualization for procedural planning, but provides substantial information on the accuracy of surgical reconstruction and device implantations. Peri-procedural 3D printing has the potential to set standards of quality assurance and individualized healthcare in cardiovascular medicine and surgery. Nowadays, a variety of clinical applications are available showing how accurate 3D computer reformatting and physical 3D printouts of native anatomy, embedded pathology, and implants are and how they may assist in the development of innovative therapies. Accurate imaging of pathology including target region for intervention, its anatomic features and spatial relation to the surrounding structures is critical for selecting optimal approach and evaluation of procedural results. This review describes clinical applications of 3D printing, outlines current limitations, and highlights future implications for quality control, advanced medical education and training. Colaco M (2018). The potential of 3D printing in urological research and patient care. Nat Rev Urol. 2018 Apr;15(4):213-221. doi: 10.1038/nrurol.2018.6 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] . 3D printing is an evolving technology that enables the creation of unique organic and inorganic structures with high precision. In urology, the technology has demonstrated potential uses in both patient and clinician education as well as in clinical practice. The four major techniques used for 3D printing are inkjet printing, extrusion printing, laser sintering, and stereolithography. Each of these techniques can be applied to the production of models for education and surgical planning, prosthetic construction, and tissue bioengineering. Bioengineering is potentially the most important application of 3D printing, as the ability to produce functional organic constructs might, in the future, enable urologists to replicate and replace abnormal tissues with neo-organs, improving patient survival and quality of life. Dong M et al. (2018). Development of three-dimensional brain arteriovenous malformation model for patient communication and young neurosurgeon education. British journal of neurosurgery, 1-4. Purpose: Rapid prototyping technology is used to fabricate three-dimensional (3D) brain arteriovenous malformation (AVM) models and facilitate presurgical patient communication and medical education for young surgeons. Methods: Two intracranial AVM cases were selected for this study. Using 3D CT angiography or 3D rotational angiography images, the brain AVM models were reconstructed on personal computer and the rapid prototyping process was completed using a 3D printer. The size and morphology of the models were compared to brain digital subtraction arteriography of the same patients. 3D brain AVM models were used for preoperative patient communication and young neurosurgeon education. Results: Two brain AVM models were successfully produced. By neurosurgeons’ evaluation, the printed models have high fidelity with the actual brain AVM structures of the patients. The patient responded positively toward the brain AVM model specific to himself. Twenty surgical residents from residency programs tested the brain AVM models and provided positive feedback on their usefulness as educational tool and resemblance to real brain AVM structures. Conclusions: Patient-specific 3D printed models of brain AVM can be constructed with high fidelity. 3D printed brain AVM models are proved to be helpful in preoperative patient consultation, surgical planning and resident training. Gala SG and Crandall ML (2018). Global Collaboration to Modernize Advanced Trauma Life Support Training. J Surg Educ. 2018 Sep 20. pii: S1931-7204(18)30448-3. doi: 10.1016/j.jsurg.2018.08.011 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] . BACKGROUND: Each year, thousands of surgeons and other trauma health care providers participate in the American College of Surgeon’s Advanced Trauma Life Support (ATLS) program, which historically has allowed trainees to practice cricothyroidotomy, chest tube insertion, pericardiocentesis, venous cutdown, and diagnostic peritoneal lavage on live dogs, pigs, sheep, and goats. However, more than 99% of ATLS programs in the United States and Canada have now ended animal use, driven primarily by simulation technology advancements. OBJECTIVE: This review details an international survey of animal versus simulation use in ATLS programs and summarizes the surgical training impact of a novel collaboration between the industry manufacturer of the TraumaMan human simulator, Simulab Corporation (Seattle, Washington), and an animal protection nongovernmental organization (NGO) based in Norfolk, Virginia, to replace animal use in ATLS programs with human simulators. METHODS: From 2012 through 2017, the NGO e-mailed formal surveys concerning program statistics and animal use practices to ATLS officials in various countries (N = 64). The survey response rate was 87.5% and included pre- and post-comparison surveys relative to the industry-NGO simulation collaboration. RESULTS: Eighteen ATLS programs (32.1%) initially replied that they use nonanimal training methods, whereas 38 ATLS programs (67.8%) replied that they use animals for surgical skills training and cited financial constraints as the primary barrier to adopting human simulation methods. Through the industry-NGO collaboration, the NGO donated 119 TraumaMan models valued at nearly $3million (USD) to ATLS programs in 22 countries, such that 75% of those ATLS programs surveyed by the NGO now use exclusively nonanimal simulation models. CONCLUSIONS: The industry-NGO collaboration successfully transformed the surgical skills laboratories of 22 international ATLS programs to replace animal use with nonanimal simulation models that are more anatomically realistic, cost less, and allow trainees to repeat surgical skills until proficiency. Garcia J et al. (2018). 3D printing materials and their use in medical education: a review of current technology and trends for the future. BMJ Simulation and Technology Enhanced Learning, 2018, 4. Jg., Nr. 1, S. 27-40. 3D printing is a new technology in constant evolution. It has rapidly expanded and is now being used in health education. Patient-specific models with anatomical fidelity created from imaging dataset have the potential to significantly improve the knowledge and skills of a new generation of surgeons. This review outlines five technical steps required to complete a printed model: They include (1) selecting the anatomical area of interest, (2) the creation of the 3D geometry, (3) the optimisation of the file for the printing and the appropriate selection of (4) the 3D printer and (5) materials. All of these steps require time, expertise and money. A thorough understanding of educational needs is therefore essential in order to optimise educational value. At present, most of the available printing materials are rigid and therefore not optimum for flexibility and elasticity unlike biological tissue. We believe that the manipuation and tuning of material properties through the creation of composites and/or blending materials will eventually allow for the creation of patient-specific models which have both anatomical and tissue fidelity. Hu M (2018). From ancient to avant-garde: a review of traditional and modern multimodal approaches to surgical anatomy education. ANZ J Surg. 2018 Mar;88(3):146-151. doi: 10.1111/ans.14189 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] . The landscape of surgical anatomy education is progressively changing. Traditional methods, such as cadaveric dissection and didacticism are being increasingly phased out in undergraduate courses for multimodal approaches incorporating problem-based learning, radiology and computer-based simulations. Although effective at clinically contextualizing and integrating anatomical information, these approaches may be a poor substitute for fostering a grasp of foundational ‚pure‘ anatomy. Dissection is ideal for this purpose and hence remains the cornerstone of anatomical education. However, novel methods and technological advancements continually give way to adjuncts such as cadaveric surgery, three-dimensional printing, virtual simulation and live surgical streaming, which have demonstrated significant efficacy alone or alongside dissection. Therefore, although divergent paradigms of ’new versus old‘ approaches have engulfed and divided the community, educators should seek to integrate the ancient and avant-garde to comprehensively satisfy all of the modern anatomy learner’s educational needs. Kim JW et al. (2018). Clinical experience with three-dimensional printing techniques in orthopedic trauma. Journal of Orthopaedic Science, 23(2), 383-388. Background: To report our experiences with the use of three-dimensional (3D) printing in the field of orthopedic trauma. Methods: This retrospective study enrolled 24 patients from three university teaching hospitals in whom 3D printing technique was applied: 14 patients with acetabular fractures and 10 patients with clavicular shaft fractures. We summarized our experiences with 3D printed bone models. Results: Three-dimensional printed acetabular models improved understanding of complex acetabular anatomy and fracture pattern to plan the optimal positioning of a reduction clamp and the trajectory of screws. Pre-bending of a reconstruction plate could reduce operative time. We also recorded fluoroscopic images of a simulated surgery for percutaneous screw fixation of the acetabular posterior column, with the optimal positioning of the guide wire determined during the simulation used as a reference during the actual operation. This surgical simulation was performed by a resident and served as a helpful training method. For fractures of the clavicle, we identified the optimal position of anatomical plates using 3D printed clavicle models. Conclusion: In our experience, 3D printing technique provided surgeons with improved understanding of the fracture pattern and anatomy and was effectively used for preoperative planning, education of surgical trainees, and performing simulations to improve intra-operative technical outcomes. Langridge B (2018). Systematic Review of the Use of 3-Dimensional Printing in Surgical Teaching and Assessment. J Surg Educ. 2018 Jan – Feb;75(1):209-221. doi: 10.1016/j.jsurg.2017.06.033 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] . OBJECTIVE: The use of 3-dimensional (3D) printing in medicine has rapidly expanded in recent years as the technology has developed. The potential uses of 3D printing are manifold. This article provides a systematic review of the uses of 3D printing within surgical training and assessment. METHODS: A structured literature search of the major literature databases was performed in adherence to PRISMA guidelines. Articles that met predefined inclusion and exclusion criteria were appraised with respect to the key objectives of the review and sources of bias were analysed. RESULTS: Overall, 49 studies were identified for inclusion in the qualitative analysis. Heterogeneity in study design and outcome measures used prohibited meaningful meta-analysis. 3D printing has been used in surgical training across a broad range of specialities but most commonly in neurosurgery and otorhinolaryngology. Both objective and subjective outcome measures have been studied, demonstrating the usage of 3D printed models in training and education. 3D printing has also been used in anatomical education and preoperative planning, demonstrating improved outcomes when compared to traditional educational methods and improved patient outcomes, respectively. CONCLUSIONS: 3D printing technology has a broad range of potential applications within surgical education and training. Although the field is still in its relative infancy, several studies have already demonstrated its usage both instead of and in addition to traditional educational methods. Lau I & Sun Z (2018). Three‐dimensional printing in congenital heart disease: A systematic review. Journal of medical radiation sciences. Three‐dimensional (3D) printing has shown great promise in medicine with increasing reports in congenital heart disease (CHD). This systematic review aims to analyse the main clinical applications and accuracy of 3D printing in CHD, as well as to provide an overview of the software tools, time and costs associated with the generation of 3D printed heart models. A search of different databases was conducted to identify studies investigating the application of 3D printing in CHD. Studies based on patient’s medical imaging datasets were included for analysis, while reports on in vitro phantom or review articles were excluded from the analysis. A total of 28 studies met selection criteria for inclusion in the review. More than half of the studies were based on isolated case reports with inclusion of 1–12 cases (61%), while 10 studies (36%) focused on the survey of opinion on the usefulness of 3D printing by healthcare professionals, patients, parents of patients and medical students, and the remaining one involved a multicentre study about the clinical value of 3D printed models in surgical planning of CHD. The analysis shows that patient‐specific 3D printed models accurately replicate complex cardiac anatomy, improve understanding and knowledge about congenital heart diseases and demonstrate value in preoperative planning and simulation of cardiac or interventional procedures, assist surgical decision‐making and intra‐operative orientation, and improve patient‐doctor communication and medical education. The cost of 3D printing ranges from USD 55 to USD 810. This systematic review shows the usefulness of 3D printed models in congenital heart disease with applications ranging from accurate replication of complex cardiac anatomy and pathology to medical education, preoperative planning and simulation. The additional cost and time required to manufacture the 3D printed models represent the limitations which need to be addressed in future studies. Lee S (2018): Efficacy of a Three-Dimensional-Printed Training Simulator for Endoscopic Biopsy in the Stomach. Gut Liver. 2018 Mar 15;12(2):149-157. doi: 10.5009/gnl17126. Background/Aims: We used three-dimensional (3D) printing technology to create a new biopsy simulator for the stomach and investigated its efficacy and realism in endoscopic biopsy training. Methods: A novel stomach biopsy simulator, with 10 biopsy sites, was produced using a 3D printer. We enrolled 26 participants, including 10 residents, six first-year fellows, five second-year fellows, and five faculty members. We recorded and reviewed five training sessions and evaluated the simulator with questionnaires using a 7-point Likert scale. Results: The mean completion time (seconds) was 244.8±11.5 for the residents, 107.9±33.4 for the first-year fellows, 106.8±20.1 for the second-year fellows, and 103.8±19.2 for the faculty members. The completion time became shorter with repetition and was significantly lower for residents by the fifth trial (first trial, 347.0±159.5; fifth trial, 169.6±57.7; p=0.007). The faculty members strongly agreed that the simulator realistically reflected endoscopic handling and was reasonable for endoscopic training (scores of 6.2±0.8 and 6.4±0.9, respectively). Importantly, experienced endoscopists reported that the difficulty levels of the 10 biopsy sites in the simulator were a realistic match for the actual stomach. Conclusions: This endoscopic biopsy simulator created using a 3D printer is a realistic and useful method to improve the biopsy skills of trainee endoscopists. Li F (2018): Production of accurate skeletal models of domestic animals using three-dimensional scanning and printing technology. Anat Sci Educ. 2018 Jan;11(1):73-80. doi: 10.1002/ase.1725. Access to adequate anatomical specimens can be an important aspect in learning the anatomy of domestic animals. In this study, the authors utilized a structured light scanner and fused deposition modeling (FDM) printer to produce highly accurate animal skeletal models. First, various components of the bovine skeleton, including the femur, the fifth rib, and the sixth cervical (C6) vertebra were used to produce digital models. These were then used to produce 1:1 scale physical models with the FDM printer. The anatomical features of the digital models and three-dimensional (3D) printed models were then compared with those of the original skeletal specimens. The results of this study demonstrated that both digital and physical scale models of animal skeletal components could be rapidly produced using 3D printing technology. In terms of accuracy between models and original specimens, the standard deviations of the femur and the fifth rib measurements were 0.0351 and 0.0572, respectively. All of the features except the nutrient foramina on the original bone specimens could be identified in the digital and 3D printed models. Moreover, the 3D printed models could serve as a viable alternative to original bone specimens when used in anatomy education, as determined from student surveys. This study demonstrated an important example of reproducing bone models to be used in anatomy education and veterinary clinical training. Anat Sci Educ 11: 73-80. Lichtenberger, JP et al. (2018). Using 3D Printing (Additive Manufacturing) to Produce Low-Cost Simulation Models for Medical Training. Military medicine, 183(suppl_1), 73-77. Objectives: This work describes customized, task-specific simulation models derived from 3D printing in clinical settings and medical professional training programs. Methods: Simulation models/task trainers have an array of purposes and desired achievements for the trainee, defining that these are the first step in the production process. After this purpose is defined, computer-aided design and 3D printing (additive manufacturing) are used to create a customized anatomical model. Simulation models then undergo initial in-house testing by medical specialists followed by a larger scale beta testing. Feedback is acquired, via surveys, to validate effectiveness and to guide or determine if any future modifications and/or improvements are necessary. Results: Numerous custom simulation models have been successfully completed with resulting task trainers designed for procedures, including removal of ocular foreign bodies, ultrasound-guided joint injections, nerve block injections, and various suturing and reconstruction procedures. These task trainers have been frequently utilized in the delivery of simulation-based training with increasing demand. Conclusions: 3D printing has been integral to the production of limited-quantity, low-cost simulation models across a variety of medical specialties. In general, production cost is a small fraction of a commercial, generic simulation model, if available. These simulation and training models are customized to the educational need and serve an integral role in the education of our military health professionals. Smith CF (2018). Take away body parts! An investigation into the use of 3D‐printed anatomical models in undergraduate anatomy education. Anatomical sciences education, 11(1), 44-53. Understanding the three‐dimensional (3D) nature of the human form is imperative for effective medical practice and the emergence of 3D printing creates numerous opportunities to enhance aspects of medical and healthcare training. A recently deceased, un‐embalmed donor was scanned through high‐resolution computed tomography. The scan data underwent segmentation and post‐processing and a range of 3D‐printed anatomical models were produced. A four‐stage mixed‐methods study was conducted to evaluate the educational value of the models in a medical program. (1) A quantitative pre/post‐test to assess change in learner knowledge following 3D‐printed model usage in a small group tutorial; (2) student focus group (3) a qualitative student questionnaire regarding personal student model usage (4) teaching faculty evaluation. The use of 3D‐printed models in small‐group anatomy teaching session resulted in a significant increase in knowledge (P = 0.0001) when compared to didactic 2D‐image based teaching methods. Student focus groups yielded six key themes regarding the use of 3D‐printed anatomical models: model properties, teaching integration, resource integration, assessment, clinical imaging, and pathology and anatomical variation. Questionnaires detailed how students used the models in the home environment and integrated them with anatomical learning resources such as textbooks and anatomy lectures. In conclusion, 3D‐printed anatomical models can be successfully produced from the CT data set of a recently deceased donor. These models can be used in anatomy education as a teaching tool in their own right, as well as a method for augmenting the curriculum and complementing established learning modalities, such as dissection‐based teaching. Anat Sci Educ 11: 44–53. © 2017 American Association of Anatomists. Smith ML et al. (2018). Dual‐extrusion 3D printing of anatomical models for education. Anatomical sciences education, 11(1), 65-72. Two material 3D printing is becoming increasingly popular, inexpensive and accessible. In this paper, freely available printable files and dual extrusion fused deposition modelling were combined to create a number of functional anatomical models. To represent muscle and bone FilaFlex3D flexible filament and polylactic acid (PLA) filament were extruded respectively via a single 0.4 mm nozzle using a Big Builder printer. For each filament, cubes (5 mm3) were printed and analyzed for X, Y, and Z accuracy. The PLA printed cubes resulted in errors averaging just 1.2% across all directions but for FilaFlex3D printed cubes the errors were statistically significantly greater (average of 3.2%). As an exemplar, a focus was placed on the muscles, bones and cartilage of upper airway and neck. The resulting single prints combined flexible and hard structures. A single print model of the vocal cords was constructed which permitted movement of the arytenoids on the cricoid cartilage and served to illustrate the action of intrinsic laryngeal muscles. As University libraries become increasingly engaged in offering inexpensive 3D printing services it may soon become common place for both student and educator to access websites, download free models or 3D body parts and only pay the costs of print consumables. Novel models can be manufactured as dissectible, functional multi‐layered units and offer rich possibilities for sectional and/or reduced anatomy. This approach can liberate the anatomist from constraints of inflexible hard models or plastinated specimens and engage in the design of class specific models of the future. Anat Sci Educ 11: 65–72. © 2017 American Association of Anatomists. Crafts TD (2017). Three-dimensional printing and its applications in otorhinolaryngology–head and neck surgery. Otolaryngology–Head and Neck Surgery, 156(6), 999-1010. Objective: Three-dimensional (3D)-printing technology is being employed in a variety of medical and surgical specialties to improve patient care and advance resident physician training. As the costs of implementing 3D printing have declined, the use of this technology has expanded, especially within surgical specialties. This article explores the types of 3D printing available, highlights the benefits and drawbacks of each methodology, provides examples of how 3D printing has been applied within the field of otolaryngology–head and neck surgery, discusses future innovations, and explores the financial impact of these advances. Data Sources: Articles were identified from PubMed and Ovid MEDLINE. Review Methods: PubMed and Ovid Medline were queried for English articles published between 2011 and 2016, including a few articles prior to this time as relevant examples. Search terms included 3-dimensional printing, 3D printing, otolaryngology, additive manufacturing, craniofacial, reconstruction, temporal bone, airway, sinus, cost, and anatomic models. Conclusions: Three-dimensional printing has been used in recent years in otolaryngology for preoperative planning, education, prostheses, grafting, and reconstruction. Emerging technologies include the printing of tissue scaffolds for the auricle and nose, more realistic training models, and personalized implantable medical devices. Implications for Practice: After the up-front costs of 3D printing are accounted for, its utilization in surgical models, patient-specific implants, and custom instruments can reduce operating room time and thus decrease costs. Educational and training models provide an opportunity to better visualize anomalies, practice surgical technique, predict problems that might arise, and improve quality by reducing mistakes. Shi C et al. (2017). The role of three-dimensional printed models of skull in anatomy education: a randomized controlled trail. Scientific Reports, 7(1), 575. Three-dimensional (3D) printed models represent educational tools of high quality compared with traditional teaching aids. Colored skull models were produced by 3D printing technology. A randomized controlled trial (RCT) was conducted to compare the learning efficiency of 3D printed skulls with that of cadaveric skulls and atlas. Seventy-nine medical students, who never studied anatomy, were randomized into three groups by drawing lots, using 3D printed skulls, cadaveric skulls, and atlas, respectively, to study the anatomical structures in skull through an introductory lecture and small group discussions. All students completed identical tests, which composed of a theory test and a lab test, before and after a lecture. Pre-test scores showed no differences between the three groups. In post-test, the 3D group was better than the other two groups in total score (cadaver: 29.5 [IQR: 25–33], 3D: 31.5 [IQR: 29–36], atlas: 27.75 [IQR: 24.125–32]; p = 0.044) and scores of lab test (cadaver: 14 [IQR: 10.5–18], 3D: 16.5 [IQR: 14.375–21.625], atlas: 14.5 [IQR: 10–18.125]; p = 0.049). Scores involving theory test, however, showed no difference between the three groups. In this RCT, an inexpensive, precise and rapidly-produced skull model had advantages in assisting anatomy study, especially in structure recognition, compared with traditional education materials. Witowski JS et al. (2017). 3D printing in liver surgery: a systematic review. Telemedicine and e-Health, 23(12), 943-947. Background: Rapid growth of three-dimensional (3D) printing in recent years has led to new applications of this technology across all medical fields. This review article presents a broad range of examples on how 3D printing is facilitating liver surgery, including models for preoperative planning, education, and simulation. Materials and Methods: We have performed an extensive search of the medical databases Ovid/MEDLINE and PubMed/EMBASE and screened articles fitting the scope of review, following previously established exclusion criteria. Articles deemed suitable were analyzed and data on the 3D-printed models—including both technical properties and desirable application—and their impact on clinical proceedings were extracted. Results: Fourteen articles, presenting unique utilizations of 3D models, were found suitable for data analysis. A great majority of articles (93%) discussed models used for preoperative planning and intraoperative guidance. PolyJet was the most common (43%) and, at the same time, most expensive 3D printing technology used in the development process. Many authors of reviewed articles reported that models were accurate (71%) and allowed them to understand patient’s complex anatomy and its spatial relationships. Conclusions: Although the technology is still in its early stages, presented models are considered useful in preoperative planning and patient and student education. There are multiple factors limiting the use of 3D printing in everyday healthcare, the most important being high costs and the time-consuming process of development. Promising early results need to be verified in larger randomized trials, which will provide more statistically significant results. Bootsma K et al. (2016). Materials Used as Tissue Phantoms in Medical Simulation. Studies in Mechanobiology, Tissue Engineering and Biomaterials. 2016.Springer, Berlin, Heidelberg Medical simulation is a technique used to train students and professional healthcare providers to perform a variety of clinical procedures without placing patients at risk. While medical simulation has been shown to reduce medical errors and associated costs, there exists a need for more realistic tissue analogue materials that account for tissue biomechanical responses in various situations. This chapter provides an overview of materials used in medical simulation by discussing concepts used in the mechanical characterization of materials, the complex structure and mechanical properties of biological tissues, the chemical structure and mechanical properties of materials commonly used in medical simulators, the designs of medical simulation devices on the market today and those reported in literature, and the recent developments and future directions in this field. Elnady, F. A. (2016). The Elnady Technique: An innovative, new method for tissue preservation. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 33(3), 237-242. At the Faculty of Veterinary Medicine, Cairo University, there is an increasing number of students but a limited availability of animal cadavers for dissection, and student exposure to formalin is a known hazard. In order to address these challenges, a new method for tissue preservation was developed, the “Elnady Technique.” This method is a modified form of plastination, where the chemicals used are not patented, are inexpensive and locally available, and the process is performed at room temperature. The produced specimens are realistic, durable, have no offensive odor, and are dry, soft and flexible. They can be used to replace the use of animals killed for teaching basic anatomy, embryology, pathology, parasitology and forensic medicine. They have great potential to support training in clinical skills and surgery, including for clinical examination, endoscopy, surgical sutures, and obstetrics simulation. Adams JW et al. (2015). 3D printed reproductions of orbital dissections: a novel mode of visualising anatomy for trainees in ophthalmology or optometry. Br J Ophthalmol. 2015 Sep;99(9):1162-7. doi: 10.1136/bjophthalmol-2014-306189 BACKGROUND: The teaching of human head, neck and orbital anatomy forms a critical part of undergraduate and postgraduate medical and allied health professional training, including optometry. While still largely grounded in cadaveric dissection, this method of instruction is constrained in some countries and regional areas by access to real human cadavers, costs of cadaver bequest programmes, health and safety of students and staff and the shortage of adequate time in modern curricula. Many candidates choosing a postgraduate pathway in ophthalmological training, such as those accepted into the Royal Colleges of Ophthalmology in the UK, Australia and New Zealand programmes and the American Academy of Ophthalmologists in the USA, are compelled as adult learners to revise or revisit human orbital anatomy, ocular anatomy and select areas of head and neck anatomy. These candidates are often then faced with the issue of accessing facilities with dissected human cadaveric material. METHODS: In light of these difficulties, we developed a novel means of creating high-resolution reproductions of prosected human cadaver orbits suitable for education and training. RESULTS: 3D printed copies of cadaveric orbital dissections (superior, lateral and medial views) showing a range of anatomical features were created. DISCUSSION: These 3D prints offer many advantages over plastinated specimens as they are suitable for rapid reproduction and as they are not human tissue they avoid cultural and ethical issues associated with viewing cadaver specimens. In addition, they are suitable for use in the office, home, laboratory or clinical setting in any part of the world for patient and doctor education. de Souza, MCI & Matera JM (2015). Bleeding simulation in embalmed cadavers: bridging the gap between simulation and live surgery. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 32(1), 59-63. In veterinary medicine, surgical education and training require the development of abilities that can be acquired in practical classes using currently available models such as cadaver training. Limited availability of cadavers, undesirable changes in tissue texture and the absence of bleeding are the main disadvantages of cadaver-based training compared to training in live animals. This study proposes a chemical cadaver preservation method aimed at overcoming the aforementioned limitations. Blood circulation could be reproduced in preserved cadavers, thereby enabling satisfactory simulation-based training of several surgical procedures, from incision to suture and including hemostatic techniques. The model in this study introduces a high-fidelity simulation training alternative to prepare students for the practice of surgery. In this manner, surgical interventions would be restricted to surgical cases and healthy animals would not be submitted to surgical procedures exclusively for learning purposes. Elnady F et al. (2015). Training of upper respiratory endoscopy in the horse using preserved head and neck. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 32(4), 384-387. Endoscopy of the upper respiratory tract (URT) is one of the minimally invasive techniques used for diagnosis and treatment of diseases in horses. Training in the use of an endoscope follows an apprenticeship approach, with extensive practice needed to help achieve effective skills acquisition. The use of live animals for training presents the risk of injury to both the animal and the trainee. The increased number of students and practitioners, a shortage of facilities and limited time available from expert clinicians add more challenges to the training process. In this work, we focused on the development of a preserved head and neck model that can be used as an effective training tool for training novices in the basics of URT endoscopy. The aim of the training is to become familiar with handling the endoscope and identification of the endoscopic depictions of normal anatomical structures encountered in the URT. Using the model, anatomical structures were clearly visible, recognized by their shape, architecture and topographical location. The model solved many of the aforementioned practical challenges and has great potential as a replacement alternative to the use of live animals. There are opportunities for the application of such models in training other clinical skills and for a variety of species. Akhtar KS (2014). The role of simulation in developing surgical skills. https://link.springer.com/article/10.1007/s12178-014-9209-z Surgical training has followed the master-apprentice model for centuries but is currently undergoing a paradigm shift. The traditional model is inefficient with no guarantee of case mix, quality, or quantity. There is a growing focus on competency-based medical education in response to restrictions on doctors’ working hours and the traditional mantra of “see one, do one, teach one” is being increasingly questioned. The medical profession is subject to more scrutiny than ever before and is facing mounting financial, clinical, and political pressures. Simulation may be a means of addressing these challenges. It provides a way for trainees to practice technical tasks in a protected environment without putting patients at risk and helps to shorten the learning curve. The evidence for simulation-based training in orthopedic surgery using synthetic models, cadavers, and virtual reality simulators is constantly developing, though further work is needed to ensure the transfer of skills to the operating theatre. Crochet P et al. (2014). Current and future use of surgical skills simulation in gynecologic resident education: a French national survey. Journal de gynecologie, obstetrique et biologie de la reproduction, 43(5), 379-386. OBJECTIVES: Simulation is a promising method to enhance surgical education in gynecology. The purpose of this study was to provide baseline information on the current use of simulators across French academic schools. MATERIALS AND METHODS: Two questionnaires were created, one specifically for residents and one for professors. Main issues included the type of simulators used and the kind of use made for training purposes. Opinions and agreement about the use of simulators were also asked. RESULTS: Twenty-six percent of residents (258/998) and 24% of professors (29/122) answered the questionnaire. Sixty-five percent of residents (167/258) had experienced simulators. Laparoscopic pelvic-trainers (84%) and sessions on alive pigs (63%) were most commonly used. Residents reported access to simulators most commonly during introductory sessions (51%) and days of academic workshops (38%). Residents believed simulators very useful for training. Professors agreed that simulators should become a required part of residency training, but were less enthusiastic regarding simulation becoming a part of certification for practice. CONCLUSION: Surgical skills simulators are already experienced by a majority of French gynecologic residents. However, the use of these educational tools varies among surgical schools and remains occasional for the majority of residents. There was a strong agreement that simulation technology should be a component of training. McMenamin PG et al. (2014). The production of anatomical teaching resources using three‐dimensional (3D) printing technology. Anatomical sciences education, 7(6), 479-486. The teaching of anatomy has consistently been the subject of societal controversy, especially in the context of employing cadaveric materials in professional medical and allied health professional training. The reduction in dissection‐based teaching in medical and allied health professional training programs has been in part due to the financial considerations involved in maintaining bequest programs, accessing human cadavers and concerns with health and safety considerations for students and staff exposed to formalin‐containing embalming fluids. This report details how additive manufacturing or three‐dimensional (3D) printing allows the creation of reproductions of prosected human cadaver and other anatomical specimens that obviates many of the above issues. These 3D prints are high resolution, accurate color reproductions of prosections based on data acquired by surface scanning or CT imaging. The application of 3D printing to produce models of negative spaces, contrast CT radiographic data using segmentation software is illustrated. The accuracy of printed specimens is compared with original specimens. This alternative approach to producing anatomically accurate reproductions offers many advantages over plastination as it allows rapid production of multiple copies of any dissected specimen, at any size scale and should be suitable for any teaching facility in any country, thereby avoiding some of the cultural and ethical issues associated with cadaver specimens either in an embalmed or plastinated form. Anat Sci Educ 7: 479–486. © 2014 American Association of Anatomists. Paramasivam S et al. (2014). Silicone models as basic training and research aid in endovascular neurointervention—a single-center experience and review of the literature. Neurosurgical review, 37(2), 331-337. The rapid development and wider use of neurointerventional procedures have increased the demand for a comprehensive training program for the trainees, in order to safely and efficiently perform these procedures. Artificial vascular models are one of the dynamic ways to train the new generation of neurointerventionists to acquire the basic skills of material handling, tool manipulation through the vasculature, and development of hand-eye coordination. Herein, the authors present their experience regarding a long-established training program and review the available literature on the advantages and disadvantages of vascular silicone model training. Additionally, they present the current research applications of silicone replicas in the neurointerventional arena. Waran V et al. (2014). Utility of multimaterial 3D printers in creating models with pathological entities to enhance the training experience of neurosurgeons. Journal of neurosurgery, 120(2), 489-492. The advent of multimaterial 3D printers allows the creation of neurosurgical models of a more realistic nature, mimicking real tissues. The authors used the latest generation of 3D printer to create a model, with an inbuilt pathological entity, of varying consistency and density. Using this model the authors were able to take trainees through the basic steps, from navigation and planning of skin flap to performing initial steps in a craniotomy and simple tumor excision. As the technology advances, models of this nature may be able to supplement the training of neurosurgeons in a simulated operating theater environment, thus improving the training experience. Keegan R, Henderson T & Brown G (2009). Use of the virtual ventilator, a screen-based computer simulation, to teach the principles of mechanical ventilation. Journal of veterinary medical education, 36(4), 436-443. Examination scores from 109 students enrolled in the professional veterinary program at Washington State University were evaluated to determine the effectiveness and utility of the Virtual Ventilator computer simulation for teaching the principles of mechanical ventilation in an anesthesia course. Students were randomly assigned to either a live-animal mechanical ventilation laboratory (LIVE-1st) or a computer laboratory using the mechanical ventilation simulation (SIM-1st) in week 1. During week 2, students in the LIVE-1st group participated in the ventilation simulation while students in the SIM-1st group participated in the live-animal laboratory. Student knowledge was evaluated using two similar written quizzes administered following each laboratory. Student opinions concerning the value of the simulation were assessed using an online survey. Differences in quiz scores within and between groups were compared using t-tests while survey results were tabulated. A p value of less than 0.05 was considered significant. Within the LIVE-1st group, scores for the second quiz, which was taken after the students had completed the simulation exercise, were significantly higher than those obtained from the first quiz. Accordingly, the Virtual Ventilator simulation was at least equivalent to the live-animal laboratory in the ability to present information that was subsequently tested for on the quizzes. Students in the SIM-1st group reported that use of the simulation prior to a live-animal ventilation laboratory enhanced their understanding of and ability to provide mechanical ventilation to anesthetized patients. The Virtual Ventilator simulation appears to be a useful and well-received teaching tool. Schoffl H et al. (2008). Strategies for the reduction of live animal use in microsurgical training and education. ATLA-Alternatives to Laboratory Animals, 36(2), 153. Education and training in microsurgical techniques have historically relied on the use of live animal models. Due to an increase in the numbers of microsurgical operations in recent times, the number of trainees in this highly-specialised surgical field has continued to grow. However, strict legislation, greater public awareness, and an increasing sensitivity toward the ethical aspects of scientific research and medical education, emphatically demand a significant reduction in the numbers of animals used in surgical and academic education. Hence, a growing number of articles are reporting on the use of alternatives to live animals in microsurgical education and training. In this review, we report on the current trends in the development and use of microsurgical training models, and on their potential to reduce the number of live animals used for this purpose. We also share our experiences in this field, resulting from our performance of numerous microsurgical courses each year, over more than ten years. The porcine heart, in microvascular surgery training, and the fresh chicken leg, in microneurosurgical and microvascular surgery training, are excellent models for the teaching of basic techniques to the microsurgical novice. Depending on the selected level of expertise of the trainee, these alternative models are capable of reducing the numbers of live animals used by 80-100%. For an even more enhanced, „closer-to-real-life“ scenario, these non-animated vessels can be perfused by a pulsatile pump. Thus, it is currently possible to provide excellent and in-depth training in microsurgical techniques, even when the number of live animals used is reduced to a minimum. With these new and innovative techniques, trainees are able to learn and prepare themselves for the clinical situation, with the sacrifice of considerably fewer laboratory animals than would have occurred previously. De Brugerolle, A. (2007). SkinEthic laboratories, a company devoted to develop and produce in vitro alternative methods to the animal use. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 24(3), 167-171. SkinEthic Laboratories is a France-based biotechnology company recognised as the world leader in tissue engineering. SkinEthic is devoted to develop and produce reliable and robust in vitro alternative methods to animal use in cosmetic, chemical and pharmaceutical industries. SkinEthic models provide relevant tools for efficacy and safety screening tests in order to support an integrated decision-making during research and development phases. Some screening tests are referenced and validated as alternatives to animal use (Episkin), others are in the process of validation under ECVAM and OECD guidelines. SkinEthic laboratories provide a unique and joined experience of more than 20 years from Episkin SNC and SkinEthic SA. Their unique cell culture process allows in vitro reconstructed human tissues with well characterized histology, functionality and ultrastructure features to be mass produced. Our product line includes skin models: a reconstructed human epidermis with a collagen layer, Episkin, reconstructed human epidermis without or with melanocytes (with a tanning degree from phototype II to VI) and a reconstructed human epithelium, i.e. cornea, and other mucosa, i.e. oral, gingival, oesophageal and vaginal. Our philosophy is based on 3 main commitments: to support our customers by providing robust and reliable models, to ensure training and education in using validated protocols, allowing a large array of raw materials, active ingredients and finished products in solid, liquid, powder, cream or gel form to be screened, and, to provide a dedicated service to our partners. 3. Morphologie und Physiologie López-Úbeda R, García-Vázquez FA. (2022) Self-directed learning using computer simulations to study veterinary physiology: Comparing individual and collaborative learning approaches. Vet Rec. 2022 May 30:e1732. doi: 10.1002/vetr.1732 Background: Advances in technology enable new educational resources geared towards situated learning and leading students to a more active education. Self-directed learning methodologies used along with simulators may represent a good alternative to traditional teaching methods. The aims of this study were to analyse veterinary students‘ degree of acceptance of self-directed learning using the PhysioEx simulator in physiology, and to evaluate self-directed learning outcomes using different approaches (individual vs. collaborative). Methods: The study was carried out over three academic years. Students conducted different activities on the PhysioEx simulator, either in an individual or cooperative mode. Once the activities were finished, students voluntarily participated in an opinion survey regarding self-directed learning methodology. Finally, an evaluation of learning outcomes was made through Kahoot!. Results: Students expressed a high degree of satisfaction with this self-directed learning method, with the combination of self-directed learning and gamification being scored the highest. Although students prefer the collaborative method, no differences in learning outcomes were found between the two learning approaches. Conclusion: The self-directed learning method in combination with gamification increased the motivation of students, who obtained suitable learning outcomes regardless of whether an individual or collaborative approach was followed. Schoenfeld-Tacher RM et al. (2017). Evaluation of 3D Additively Manufactured Canine Brain Models for Teaching Veterinary Neuroanatomy. Journal of veterinary medical education, 44(4), 612-619. Physical specimens are essential to the teaching of veterinary anatomy. While fresh and fixed cadavers have long been the medium of choice, plastinated specimens have gained widespread acceptance as adjuncts to dissection materials. Even though the plastination process increases the durability of specimens, these are still derived from animal tissues and require periodic replacement if used by students on a regular basis. This study investigated the use of three-dimensional additively manufactured (3D AM) models (colloquially referred to as 3D-printed models) of the canine brain as a replacement for plastinated or formalin-fixed brains. The models investigated were built based on a micro-MRI of a single canine brain and have numerous practical advantages, such as durability, lower cost over time, and reduction of animal use. The effectiveness of the models was assessed by comparing performance among students who were instructed using either plastinated brains or 3D AM models. This study used propensity score matching to generate similar pairs of students. Pairings were based on gender and initial anatomy performance across two consecutive classes of first-year veterinary students. Students‘ performance on a practical neuroanatomy exam was compared, and no significant differences were found in scores based on the type of material (3D AM models or plastinated specimens) used for instruction. Students in both groups were equally able to identify neuroanatomical structures on cadaveric material, as well as respond to questions involving application of neuroanatomy knowledge. Therefore, we postulate that 3D AM canine brain models are an acceptable alternative to plastinated specimens in teaching veterinary neuroanatomy. Li L (2016). Integrating Medical Simulation Into the Physician Assistant Physiology Curriculum. J Physician Assist Educ. 2016 Dec;27(4):156-161. PURPOSE: Medical simulation has recently been used in medical education, and evidence indicates that it is a valuable tool for teaching and evaluation. Very few studies have evaluated the integration of medical simulation in medical physiology education, particularly in PA programs. This study was designed to assess the value of integrating medical simulation into the PA physiology curriculum. METHODS: Seventy-five students from the PA program at Central Michigan University participated in this study. Mannequin-based simulation was used to simulate a patient with hemorrhagic shock and congestive heart failure to demonstrate the Frank-Starling force and cardiac function curve. Before and after the medical simulation, students completed a questionnaire as a self-assessment. A knowledge test was also delivered after the simulation. RESULTS: Our study demonstrated a significant improvement in student confidence in understanding congestive heart failure, hemorrhagic shock, and the Frank-Starling curve after the simulation. CONCLUSIONS: Medical simulation may be an effective way to enhance basic science learning experiences for students and an ideal supplement to traditional, lecture-based teaching in PA education. da Silva RR, Bissaco MAS & Goroso DG (2015). MioLab, a rat cardiac contractile force simulator: Applications to teaching cardiac cell physiology and biophysics. Computer methods and programs in biomedicine, 122(3), 480-490. Introduction: Understanding the basic concepts of physiology and biophysics of cardiac cells can be improved by virtual experiments that illustrate the complex excitation–contraction coupling process in cardiac cells. The aim of this study is to propose a rat cardiac myocyte simulator, with which calcium dynamics in excitation–contraction coupling of an isolated cell can be observed. This model has been used in the course “Mathematical Modeling and Simulation of Biological Systems”. In this paper we present the didactic utility of the simulator MioLab®. Methods: The simulator enables virtual experiments that can help studying inhibitors and activators in the sarcoplasmic reticulum sodium–calcium exchanger, thus corroborating a better understanding of the effects of medications, which are used to treat arrhythmias, on these compartments. The graphical interfaces were developed not only to facilitate the use of the simulator, but also to promote a constructive learning on the subject, since there are animations and videos for each stage of the simulation. The effectiveness of the simulator was tested by a group of graduate students. Results: Some examples of simulations were presented in order to describe the overall structure of the simulator. Part of these virtual experiments became an activity for Biomedical Engineering graduate students, who evaluated the simulator based on its didactic quality. As a result, students answered a questionnaire on the usability and functionality of the simulator as a teaching tool. All students performed the proposed activities and classified the simulator as an optimal or good learning tool. In their written questions, students indicated as negative characteristics some problems with visualizing graphs; as positive characteristics, they indicated the simulator’s didactic function, especially tutorials and videos on the topic of this study. Conclusions: The results show that the simulator complements the study of the physiology and biophysics of the cardiac cell. Dewhurst DG & Kojic ZZ (2011). Replacing animal use in physiology and pharmacology teaching in selected universities in Eastern Europe–charting a way forward. Alternatives to laboratory animals: ATLA, 39(1), 15-22. The aims of this study were to explore the use of animals in teaching and the implementation of innovative technology-based teaching practices across a small sample of universities in Eastern Europe. The research methods used were a questionnaire circulated four weeks before a workshop took place (in October 2009, in Belgrade, Serbia), as well as focused, face-to-face group discussions, led by one of the authors during the workshop. Twenty-two faculty (physiologists and pharmacologists), from 13 Eastern European countries, attended the meeting. Fourteen of the eighteen schools represented at the workshop were making use of animals, in some instances in quite large numbers, for their teaching. For example, a single department at a Romanian university used over 250 animals per annum, and at least 1130 animals were used, per annum, across all of the institutions. The species used in largest numbers were the rat (34%), frog/toad (29%), mouse (22%), rabbit (10%), guinea-pig (4%) and dog (1%). None of the universities sampled had implemented institution-wide virtual learning environments (VLEs), although there were isolated instances of local use of VLEs. There was relatively little current use of technology-based teaching and learning resources, but there was considerable enthusiasm to modernise teaching and to introduce innovative learning and teaching methods. The major perceived barrier to the introduction of replacement alternatives was the lack of versions in local languages. There was a consensus view that developing local language exemplars and evaluating their usefulness was likely to have the greatest impact on animal use, at least in the short-term. Kofranek J et al. (2011). The Atlas of Physiology and Pathophysiology: Web-based multimedia enabled interactive simulations. Computer methods and programs in biomedicine, 104(2), 143-153. The paper is a presentation of the current state of development for the Atlas of Physiology and Pathophysiology (Atlas). Our main aim is to provide a novel interactive multimedia application that can be used for biomedical education where (a) simulations are combined with tutorials and (b) the presentation layer is simplified while the underlying complexity of the model is retained. The development of the Atlas required the cooperation of many professionals including teachers, system analysts, artists, and programmers. During the design of the Atlas, tools were developed that allow for component-based creation of simulation models, creation of interactive multimedia and their final coordination into a compact unit based on the given design. The Atlas is a freely available online application, which can help to explain the function of individual physiological systems and the causes and symptoms of their disorders. Delp SL et al. (2007). OpenSim: open-source software to create and analyze dynamic simulations of movement. IEEE transactions on biomedical engineering, 54(11), 1940-1950. Dynamic simulations of movement allow one to study neuromuscular coordination, analyze athletic performance, and estimate internal loading of the musculoskeletal system. Simulations can also be used to identify the sources of pathological movement and establish a scientific basis for treatment planning. We have developed a freely available, open-source software system (OpenSim) that lets users develop models of musculoskeletal structures and create dynamic simulations of a wide variety of movements. We are using this system to simulate the dynamics of individuals with pathological gait and to explore the biomechanical effects of treatments. OpenSim provides a platform on which the biomechanics community can build a library of simulations that can be exchanged, tested, analyzed, and improved through a multi-institutional collaboration. Developing software that enables a concerted effort from many investigators poses technical and sociological challenges. Meeting those challenges will accelerate the discovery of principles that govern movement control and improve treatments for individuals with movement pathologies. Dewhurst D (2004). Computer-based alternatives to using animals in teaching physiology and pharmacology to undergraduate students. ATLA-NOTTINGHAM-, 32, 517-520. In the UK, the majority of animals used for undergraduate education are for laboratory practical classes (wet labs) in pharmacology and physiology. Computer simulations, which are now widely available at relatively low cost, can provide a dry lab experience that may fulfil some, but not all, of the objectives of the animal labs and may be particularly appropriate where the animal lab is costly to run or requires a high level of technical expertise. Broadly, the computer simulations fall into two categories, each having design features in line with achieving slightly different learning objectives. Most of the available evidence suggests that where computer simulations are used as alternatives, they can fulfil many of the learning objectives of wet labs, though clearly they are not effective in teaching animal handling, surgical/dissection and laboratory skills. 4. Histologie und Pathologie Neel A et al. (2007). Introduction and evaluation of virtual microscopy in teaching veterinary cytopathology. Journal of veterinary medical education, 34(4), 437-444. Virtual microscopy (VM) uses a computer to view digitized slides and is comparable to using a microscope to view glass slides. This technology has been assessed in human medical education for teaching histology and histopathology, but, to the authors’ knowledge, no one has evaluated its use in teaching cytopathology in veterinary medical education. We hypothesize that students will respond positively to the use of VM for viewing cytopathology preparations and that the technology can be successfully used for student assessment. To test this hypothesis, we surveyed students regarding their level of satisfaction with features of the VM system, their preference for use of VM in the curriculum, and the potential influence virtual slides may have on student study habits; student performance on a traditional cytopathology practical examination and a similar exam using VM was evaluated. Our results show that student perception of the VM system is generally very positive, with some concerns about resolution and the need for continued exposure to traditional microscopy. Within the curriculum, students indicated a preference for the option of using virtual slides for studying and take-home exercises. Overwhelmingly, students wanted either hybrid laboratory sessions or sessions using glass slides with virtual slides available for study and review. Students identified many VM test-taking features as advantageous compared with traditional glass-slide practical exams as traditionally administered. However, students indicated a strong preference for continued use of traditional microscopy for graded practical exams. Students may be more likely to study slides in preparation for practical examinations if virtual slides are available. Results also indicate that VM can be used successfully for assessment purposes, but students should receive training in using virtual slides if the technology will be used for assessment. 5. Pharmakologie Dewhurst D and Ward R (2017). The Virtual Pharmacology Lab – An online repository of free educational alternatives for practical pharmacology teaching. ALTEX WC10 Abstract Book, 2017, VI-4-364, S. 167. Complete Article (2014) An online repository of free-to-use (educational Creative Commons license) “alternatives” learning objects (LOs) has been developed to assist university faculty in teaching pharmacology practical classes that frequently use live animal preparations. The 650+ metadata-tagged LOs were acquired by disaggregating existing multimedia simulations developed by the authors (http://www.sheffbp.co.uk) and include: data traces from experiments; (HTML) text descriptions; images, diagrams; video; interactive student tasks; self-assessments. Users browse or use a keyword search facility to find individual LOs each of which has associated descriptive text, a web link (url), the code to embed them into webpages/online content, and a preview (e.g. image, animation). The granularity of the LOs enables faculty to tailor the content of their teaching materials more readily. Summary website usage statistics will be presented together with examples of teacher-created e-books illustrating how the LOs may be used. Sambuy Y et al. (2017). From Cells to QSAR: Alternative predictive models in toxicology. ALTERNATIVES TO ANIMAL EXPERIMENTATION, 34(1), 168-171. Meeting report The Italian Association for In Vitro Toxicology CELLTOX in collaboration with the Laboratory of Analysis and research in Physiopathology (LARF), Department of Experimental Medicine (DIMES) of the University of Genova, in April 2016 organized a three-day course on alternative predictive models in toxicology. The course was also supported by ESTIV, The European Society of Toxicology In Vitro. Raveendran R (2017). ExPharm Pro – A computer assisted learning software for undergraduate students. ALTEX WC10 Abstract Book, 2017, VI-4-189, S. 167. ExPharm Pro is an online software package for simulating animal experiments in pharmacology. It consists of five experiments namely the effect of drugs on frog heart, dog blood pressure-heart rate, frog esophagus and rabbit eye and bioassay of histamine using guinea pig ileum. These experiments are available in two modes namely tutorial and examination modes. The tutorial mode includes detailed instructions. The animal tissue/whole animal along with the equipment setup is displayed on the screen for testing the drug effects. On application of drugs, the responses appear on the screen in realistic animated sequences. The data obtained by the student can be recorded in a table and a few questions will be displayed for the students to answer. The data and the answers are stored on the server and managed by an inbuilt students’ management system. The examination mode displays tasks to be carried out by the student by choosing and doing an appropriate experiment. The answers and the steps carried out will be stored on the server for the teacher to evaluate the same. This software which is widely used in India has many more features and will be demonstrated to the delegates. Badyal DK, Desai C (2014). Animal use in pharmacology education and research: The changing scenario. Indian Journal of Pharmacology. 2014;46(3):257-265. doi:10.4103/0253-7613.132153. The use of animals in research and education dates back to the period when humans started to look for ways to prevent and cure ailments. Most of present day’s drug discoveries were possible because of the use of animals in research. The dilemma to continue animal experiments in education and research continues with varied and confusing guidelines. However, the animal use and their handling vary in each laboratory and educational institution. It has been reported that the animals are being subjected to painful procedures in education and training unnecessarily. The extensive use of animals in toxicity studies and testing dermatological preparations has raised concerns about the ways animals are sacrificed for these “irrelevant experiments”. On the other side of the coin are scientists who advocate the relevant and judicious use of animals in research so that new discoveries can continue. In this review, we discuss the evolution of the use of animals in education and research and how these have been affected in recent times owing to concerns from animal lovers and government regulations. A number of computer simulation and other models have been recommended for use as alternatives to use of animals for pharmacology education. In this review we also discuss some of these alternatives. Gabrielsson J et al. (2014). Maxsim2—Real-time interactive simulations for computer-assisted teaching of pharmacokinetics and pharmacodynamics. Computer methods and programs in biomedicine, 113(3), 815-829. We developed a computer program for use in undergraduate and graduate courses in pharmacology, pharmacokinetics and pharmacodynamics. This program can also be used in environmental and toxicological studies and preclinical simulation, to facilitate communication between modeling pharmacokineticists and project leaders or other decision-makers in the pharmaceutical industry. The program simulates the drug delivery and transport by means of (I) a six-compartment physiological pharmacokinetic flow model, (II) a system of traditional compartment models, or (III) a target-mediated drug disposition system. The program also can be used to simulate instantaneous equilibria between concentration and pharmacodynamic response, or as temporal delays between concentration and response. The latter is done by means of turnover models (indirect response models). Drug absorption, distribution, and elimination are represented by differential equations, which are described by organ and tissue volumes or other volumes of distribution, blood flows, clearance terms, and tissue-to-blood partition coefficients. The user can control and adjust these parameters by means of a slider in real time. By interactively changing the parameter values and simultaneously displaying the resulting concentration–time and/or response–time profiles, users can understand the major mechanisms that govern the disposition or the pharmacological response of the drug in the organism in real time. Schedule dependence is typically seen in clinical practice with a non-linear concentration–response relationship, and is difficult to communicate except via simulations. Here, we sought to illustrate the potential advantages of this approach in teaching pharmacology, pharmacokinetics, and pharmacodynamics to undergraduate pharmacy-, veterinary-, and medical students or to project teams in drug discovery/development. Babanli A, Gunes A & Ozturk Y (2011). A computer experiment model to investigate the effects of drug dosage in animals, for use in pharmacological education and research. Alternatives to Laboratory Animals-ATLA, 39(6), 519. The ACD-IDEA database, which was originally developed by the authors in 2004, is an ongoing compilation of existing data on the in vivo doses of compounds at which various responses in certain animal species have been observed. It can provide an infrastructure for various research/educational efforts, and creates a synergy for new applications. In this paper, some of these applications are described. Specific interfaces within the database are designed for users who are not computer specialists. Users can search the database to find the answer to a query, or they can design a simple virtual animal experiment. In the second case, the interface is used to undertake a dialogue with the system, in order to test the user’s knowledge regarding an experiment under consideration, and to allow the user to glean additional information on better experimental planning. The use of this virtual experimental tool should lead to savings in time, animals, materials, and monetary costs, while the effective learning outcomes of pharmacological experiments are maintained or enhanced. Dewhurst DG & Kojic ZZ (2011). Replacing animal use in physiology and pharmacology teaching in selected universities in Eastern Europe–charting a way forward. Alternatives to laboratory animals: ATLA, 39(1), 15-22. The aims of this study were to explore the use of animals in teaching and the implementation of innovative technology-based teaching practices across a small sample of universities in Eastern Europe. The research methods used were a questionnaire circulated four weeks before a workshop took place (in October 2009, in Belgrade, Serbia), as well as focused, face-to-face group discussions, led by one of the authors during the workshop. Twenty-two faculty (physiologists and pharmacologists), from 13 Eastern European countries, attended the meeting. Fourteen of the eighteen schools represented at the workshop were making use of animals, in some instances in quite large numbers, for their teaching. For example, a single department at a Romanian university used over 250 animals per annum, and at least 1130 animals were used, per annum, across all of the institutions. The species used in largest numbers were the rat (34%), frog/toad (29%), mouse (22%), rabbit (10%), guinea-pig (4%) and dog (1%). None of the universities sampled had implemented institution-wide virtual learning environments (VLEs), although there were isolated instances of local use of VLEs. There was relatively little current use of technology-based teaching and learning resources, but there was considerable enthusiasm to modernise teaching and to introduce innovative learning and teaching methods. The major perceived barrier to the introduction of replacement alternatives was the lack of versions in local languages. There was a consensus view that developing local language exemplars and evaluating their usefulness was likely to have the greatest impact on animal use, at least in the short-term. Badyal DK, Modgill V & Kaur J (2009). Computer simulation models are implementable as replacements for animal experiments. Alternatives to laboratory animals: ATLA, 37(2), 191-195. It has become increasingly difficult to perform animal experiments, because of issues related to the procurement of animals, and strict regulations and ethical issues related to their use. As a result, it is felt that the teaching of pharmacology should be more clinically oriented and that unnecessary animal experimentation should be avoided. Although a number of computer simulation models (CSMs) are available, they are not being widely used. Interactive demonstrations were conducted to encourage the departmental faculty to use CSMs. Four different animal experiments were selected, that dealt with actions of autonomic drugs. The students observed demonstrations of animal experiments involving conventional methods and the use of CSMs. This was followed by hands-on experience of the same experiment, but using CSMs in small groups, instead of hands-on experience with the animal procedures. Test scores and feedback showed that there was better understanding of the mechanisms of action of the drugs, gained in a shorter time. The majority of the students found the teaching programme used to be good to excellent. CSMs can be used repeatedly and independently by students, and this avoids unnecessary experimentation and also causing pain and trauma to animals. The CSM programme can be implemented in existing teaching schedules for pharmacology undergraduate teaching with basic infrastructure support, and is readily adaptable for use by other institutes. Hartung T, Blaauboer B & Leist M (2009). Food for thought… on education in alternative methods in toxicology. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 26(4), 255-263. [no abstract] Dewhurst D (2004). Computer-based alternatives to using animals in teaching physiology and pharmacology to undergraduate students. ATLA-NOTTINGHAM-, 32, 517-520. In the UK, the majority of animals used for undergraduate education are for laboratory practical classes (wet labs) in pharmacology and physiology. Computer simulations, which are now widely available at relatively low cost, can provide a dry lab experience that may fulfil some, but not all, of the objectives of the animal labs and may be particularly appropriate where the animal lab is costly to run or requires a high level of technical expertise. Broadly, the computer simulations fall into two categories, each having design features in line with achieving slightly different learning objectives. Most of the available evidence suggests that where computer simulations are used as alternatives, they can fulfil many of the learning objectives of wet labs, though clearly they are not effective in teaching animal handling, surgical/dissection and laboratory skills. 6. Versuchstierkunde Corte GM, Humpenöder M, Pfützner M, Merle R, Wiegard M, Hohlbaum K, Richardson K, Thöne-Reineke C, Plendl J. (2021) Anatomical Evaluation of Rat and Mouse Simulators for Laboratory Animal Science Courses. Animals. 11(12):3432. https://doi.org/10.3390/ani11123432 According to the European Directive 63/2010/EU, education and training involving living rats and mice are classified as an animal experiment and demands the implementation of the 3Rs. Therefore, as a method of refinement, rat and mouse simulators were developed to serve as an initial training device for various techniques, prior to working on living animals. Nevertheless, little is known about the implementation, anatomical correctness, learning efficiency and practical suitability of these simulators. With this in mind, a collaborative research project called “SimulRATor” was initiated to systematically evaluate the existing rat and mouse simulators in a multi-perspective approach. The objective of the study presented here was to identify the anatomical strengths and weaknesses of the available rat and mouse simulators and to determine anatomical requirements for a new anatomically correct rat simulator, specifically adapted to the needs of Laboratory Animal Science (LAS) training courses. Consequently, experts of Veterinary Anatomy and LAS evaluated the anatomy of all currently available rat and mouse simulators. The evaluation showed that compared to the anatomy of living rats and mice, the tails were perceived as the most anatomically realistic body part, followed by the general exterior and the limbs. The heads were rated as the least favored body part. Humpenöder M, Corte GM, Pfützner M, Wiegard M, Merle R, Hohlbaum K, Erickson NA, Plendl J, Thöne-Reineke C. (2021) Alternatives in Education—Evaluation of Rat Simulators in Laboratory Animal Training Courses from Participants` Perspective. Animals. 11(12):3462. https://www.mdpi.com/2076-2615/11/12/3462 In laboratory animal science (LAS) education and training, five simulators are available for exercises on handling and routine procedures on the rat, which is—beside mice—the most commonly used species in LAS. Since these simulators may have high potential in protecting laboratory rats, the aim of this study is to investigate the simulators’ impact on the 3R (replace, reduce, refine) principle in LAS education and training. Therefore, the simulators were evaluated by 332 course participants in 27 different LAS courses via a practical simulator training workshop and a paper-based two-part questionnaire—both integrated in the official LAS course schedule. The results showed a high positive resonance for simulator training and it was considered especially useful for the inexperienced. However, the current simulators may not completely replace exercises on live animals and improvements regarding more realistic simulators are demanded. In accordance with literature data on simulator-use also in other fields of education, more research on simulators and new developments are needed, particularly with the aim for a broad implementation in LAS education and training benefiting all 3Rs. Humpenöder M, Corte GM, Pfützner M, Wiegard M, Merle R, Hohlbaum K, Erickson NA, Plendl J, Thöne-Reineke C. (2021) Alternatives in Education—Rat and Mouse Simulators Evaluated from Course Trainers’ and Supervisors` Perspective. Animals. 11(7):1848. https://doi.org/10.3390/ani11071848 Simulators allow the inexperienced to practice their skills prior to exercise on live animals. Therefore, they bear great potential in overcoming the dilemma between the present demand for high-quality practical training involving live animals whilst implementing the 3R principle according to the Directive 2010/63/EU. Currently, one mouse and six rat simulators are commercially available. As data on their impact are lacking, this project aimed at providing an overview of the awareness, implementation, and methodical and practical satisfaction provided by 35 course trainers and supervisors of laboratory animal training courses for mice and rats regarding the simulators available. Although simulators facilitate training of relevant techniques and relatively high awareness of them seemed to be present, their implementation is currently very low, possibly due to lack of meeting the respondents’ demands. Thus, this study revealed the overall approval of simulator training and general demand for user-optimized, realistic, and financially affordable simulators and, hence, indicates a strong impulse for new developments strengthening the 3Rs as a benefit to all animals used in research. B) Situation des Tierverbrauchs in der Ausbildung BMEL (2019). Verwendung von Versuchstieren im Jahr 2018. Daten zur Verwendung von Versuchstieren im Jahr 2018 (PDF). Zu „Education“ siehe Fig. 3 and 6, Tab. 9 and 22 [no abstract] Schmidt, Astrid; Hohensee, Christiane; Teichgräber, Ute, and André Schmidt (2011): SATIS ethics ranking of universities in Germany regarding animal use in education, ALTEX 3/11, S. 243-244. Der Artikel steht im Altex-Archiv zur Verfügung (NCBI-Eintrag). Ducceschi, Laura; Green, Nicole and Crystal Miller-Spiegel (2010): Dying to learn: the supply and use of companion animals in U.S. colleges and universities, ALTEX 4/10. Der Artikel steht im Altex-Archiv zur Verfügung. Americans consider dogs and cats as household pets, but many are harmed and killed for teaching and training purposes, despite the availability of alternatives. A review of 92 U.S. public college and university Institutional Animal Care and Use Committee (IACUC) 2005-2007 records indicates that 52% are using live and dead dogs and cats, and 26% are using live dogs and cats in harmful teaching exercises in undergraduate life science, veterinary, and medical education. In specific cases, IACUCs are failing to minimize animal use and suffering in education as required by the Animal Welfare Act (AWA). Sources of dogs and cats for education include Class A and Class B dealers, and United States Department of Agriculture (USDA) 2005-2007 inspections reveal repeated violations and inhumane treatment. Regardless, dealers continue to sell thousands of dogs and cats, many whom were former pets, annually to universities for use in education. A growing number of universities, however, are changing their policies and replacing harmful animal use with pedagogically sound alternatives. C) Juristische Publikationen Alzmann N (2016). Zur Beurteilung der ethischen Vertretbarkeit von Tierversuchen (Vol. 6). Narr Francke Attempto Verlag. Link [no abstract] Hirt A, Maisack C, Moritz J (2015). Tierschutzgesetz: TierSchG, Kommentar 3. Auflage, Verlag Franz Vahlen [no abstract] Cirsovius T (2002): Die Verwendung von Tieren zu Lehrzwecken, Historische, verfassungs- und verwaltungsrechtliche Untersuchung, Dissertation, 264 S., Broschiert, ISBN 978-3-7890-7760-9 [not available] Kuthz, Martina (1998): Möglichkeiten und Probleme beim Vollzug tierschutzrechtlicher Bestimmungen, Dissertation. [no abstract] D) Kostenvergleich Zemanova MA, Knight A. (2021) The Educational Efficacy of Humane Teaching Methods: A Systematic Review of the Evidence. Animals (Basel). 2021 Jan 7;11(1):114. [Dieses Review führt auch Studien auf, die zeigen, dass humane Lehrmethoden dem Einsatz von Tieren in Bezug auf die Kosten in der Regel überlegen sind.] Humane alternatives to harmful educational animal use include ethically-sourced cadavers, models, mannequins, mechanical simulators, videos, computer and virtual reality simulations, and supervised clinical and surgical experiences. In many life and health sciences courses, however, traditional animal use persists, often due to uncertainty about the educational efficacy of humane alternatives. The most recent comprehensive reviews assessing learning outcomes of humane teaching methods, in comparison to harmful animal use, were published more than 10 years ago. Therefore, we aimed to collate and analyse the combined evidence from recent and older studies about the efficacy of humane teaching methods. Using specific search terms, we systematically searched the Web of Science, SCOPUS, and EMBASE databases for relevant educational studies. We extracted information on publication years, the country in which the study was conducted, field, humane teaching methods, form of learning outcome assessment, and the learning outcome of the humane teaching methods, in comparison with harmful animal use. We found 50 relevant studies published from 1968–2020, primarily stemming from the USA, UK, and Canada. Humane teaching methods produced learning outcomes superior (30%), equivalent (60%), or inferior (10%) to those produced by traditional harmful animal use. In conclusion, a wide-spread implementation of humane teaching methods would not only preserve learning outcomes, but may in fact be beneficial for animals, students, educators, and institutions. Animalearn (2016): Animal Dissection vs. Non-Animal Alternatives: A Cost Comparison. http://www.animalearn.org/img/pdf/costcomparison.pdf Non-animal methods of teaching anatomy and physiology have many benefits, including a reduction in costs. As this chart outlines, alternatives cost less than animal dissections and can often times be used for a substantially longer period of time, once the initial purchase has been made. The following analysis is based on the needs of a typical biology department over a three-year period. Four of the most commonly dissected species -the cat, fetal pig, dogfish shark, and frog- are given as examples. For this chart, we assume a school has three biology classes comprising of 30 students each or 90 students total. If the school chooses to use animal specimens to teach anatomy/physiology, we assume that a pair of students will dissect the specimen. So, there would be: 45 cats, 45 fetal pigs, 45 dogfish, and 45 frogs needed annually, or 135 (45×3) of each over a three-year period. If the school chooses to use alternative methods to teach anatomy/physiology, we assume that a pair of students will perform a virtual dissection or 45 students/year. The alternative methods used would be software and a model. Singh M et al. (2014). Development of a five-day basic microsurgery simulation training course: a cost analysis. Archives of plastic surgery, 41(3), 213. The widespread use of microsurgery in numerous surgical fields has increased the need for basic microsurgical training outside of the operating room. The traditional start of microsurgical training has been in undertaking a 5-day basic microsurgery course. In an era characterised by financial constraints in academic and healthcare institutions as well as increasing emphasis on patient safety, there has been a shift in microsurgery training to simulation environments. This paper reviews the stepwise framework of microsurgical skill acquisition providing a cost analysis of basic microsurgery courses in order to aid planning and dissemination of microsurgical training worldwide. Digital Frog.com (2013). Comparison to Real Dissection and Other Virtual Dissection Software. (2010). Digital Frog International. Retrieved June 5, 2013, from http://www.digitalfrog.com/products/DF2cvsDissection.pdf [no abstract] Sakezles C (2009). Synthetic human tissue models can reduce the cost of device development. Med Device Technol, 20, 32-34. Synthetic human tissues and body parts that closely resemble the live human environment have been developed for use in medical device verification and validation studies. This article discusses how they can save developers time and money while improving quality and accuracy. Knight A (2007). The effectiveness of humane teaching methods in veterinary education. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 24(2), 91-109. Hier ist auch der Kostenvorteil enthalten Animal use resulting in harm or death has historically played an integral role in veterinary education, in disciplines such as surgery, physiology, biochemistry, anatomy, pharmacology, and parasitology. However, many non-harmful alternatives now exist, including computer simulations, high quality videos, “ethically-sourced cadavers,” such as from animals euthanased for medical reasons, preserved specimens, models and surgical simulators, non-invasive self-experimentation, and supervised clinical experiences. Veterinary students seeking to use such methods often face strong opposition from faculty members, who usually cite concerns about their teaching efficacy. Consequently, studies of veterinary students were reviewed comparing learning outcomes generated by non-harmful teaching methods with those achieved by harmful animal use. Of eleven published from 1989 to 2006, nine assessed surgical training – historically the discipline involving greatest harmful animal use. 45.5% (5/11) demonstrated superior learning outcomes using more humane alternatives. Another 45.5% (5/11) demonstrated equivalent learning outcomes, and 9.1% (1/11) demonstrated inferior learning outcomes. Twenty one studies of non-veterinary students in related academic disciplines were also published from 1968 to 2004. 38.1% (8/21) demonstrated superior, 52.4% (11/21) demonstrated equivalent, and 9.5% (2/21) demonstrated inferior learning outcomes using humane alternatives. Twenty nine papers in which comparison with harmful animal use did not occur illustrated additional benefits of humane teaching methods in veterinary education, including: time and cost savings, enhanced potential for customisation and repeatability of the learning exercise, increased student confidence and satisfaction, increased compliance with animal use legislation, elimination of objections to the use of purpose-killed animals, and integration of clinical perspectives and ethics early in the curriculum. The evidence demonstrates that veterinary educators can best serve their students and animals, while minimising financial and time burdens, by introducing well-designed teaching methods not reliant on harmful animal use. Animalearn (2002). A Cost Comparison Between Animal Dissection and Humane Educational Alternatives. Download auf humanelearning.info. [no abstract] E) Pädagogische Vergleichsstudien Zemanova MA, Knight A. (2021) The Educational Efficacy of Humane Teaching Methods: A Systematic Review of the Evidence. Animals (Basel). 2021 Jan 7;11(1):114. Humane alternatives to harmful educational animal use include ethically-sourced cadavers, models, mannequins, mechanical simulators, videos, computer and virtual reality simulations, and supervised clinical and surgical experiences. In many life and health sciences courses, however, traditional animal use persists, often due to uncertainty about the educational efficacy of humane alternatives. The most recent comprehensive reviews assessing learning outcomes of humane teaching methods, in comparison to harmful animal use, were published more than 10 years ago. Therefore, we aimed to collate and analyse the combined evidence from recent and older studies about the efficacy of humane teaching methods. Using specific search terms, we systematically searched the Web of Science, SCOPUS, and EMBASE databases for relevant educational studies. We extracted information on publication years, the country in which the study was conducted, field, humane teaching methods, form of learning outcome assessment, and the learning outcome of the humane teaching methods, in comparison with harmful animal use. We found 50 relevant studies published from 1968–2020, primarily stemming from the USA, UK, and Canada. Humane teaching methods produced learning outcomes superior (30%), equivalent (60%), or inferior (10%) to those produced by traditional harmful animal use. In conclusion, a wide-spread implementation of humane teaching methods would not only preserve learning outcomes, but may in fact be beneficial for animals, students, educators, and institutions. Zemanova MA, Knight A, Lybæk S. (2021) Educational use of animals in Europe indicates a reluctance to implement alternatives. ALTEX. 2021;38(3):490-506. [Diese Arbeit beinhaltet Beispiele für Alternativen zu bestimmten Lernzielen und berichtet über Studien zur Effektivität bei der Erreichung von Lernzielen im Vergleich zum Tierverbrauch.] Animals have been considered an indispensable tool to teach about the functioning of living organisms, to obtain skills necessary for practicing human and veterinary medicine, as well as for acquiring skills for caring for and conducting experiments on animals in laboratories. However, the efficacy of this practice has been questioned in recent decades, and societal views have evolved to place a much stronger emphasis on animal welfare and ethics that needs to be reflected in our teaching and training practices. Currently, many alternatives to harmful animal use are available, and it is not clear why thousands of animals continue to be used every year for educational and training purposes. Therefore, this study aimed to identify reasons for the lack of uptake of non-harmful educational and training methods by analyzing recently published non-technical summaries in the EU and EEA Member States and to provide examples of alternatives for specific learning objectives. Results from non-technical summaries from 18 countries spanning the most recent years (2017-2019) revealed that the two main perceived reasons for continued animal use are: 1) the necessity to use a living animal for “proper” learning and 2) the lack of an adequate alternative. We argue that these reasons often do not reflect reality. In conclusion, we consider it is necessary to place a stronger emphasis on engagement with ethical questions that underlie the use of animals and careful consideration of how the learning objectives could be achieved through non-harmful alternatives. Lim KHA et al. (2016). Use of 3D printed models in medical education: a randomized control trial comparing 3D prints versus cadaveric materials for learning external cardiac anatomy. Anatomical sciences education, 9(3), 213-221. Three‐dimensional (3D) printing is an emerging technology capable of readily producing accurate anatomical models, however, evidence for the use of 3D prints in medical education remains limited. A study was performed to assess their effectiveness against cadaveric materials for learning external cardiac anatomy. A double blind randomized controlled trial was undertaken on undergraduate medical students without prior formal cardiac anatomy teaching. Following a pre‐test examining baseline external cardiac anatomy knowledge, participants were randomly assigned to three groups who underwent self‐directed learning sessions using either cadaveric materials, 3D prints, or a combination of cadaveric materials/3D prints (combined materials). Participants were then subjected to a post‐test written by a third party. Fifty‐two participants completed the trial; 18 using cadaveric materials, 16 using 3D models, and 18 using combined materials. Age and time since completion of high school were equally distributed between groups. Pre‐test scores were not significantly different (P = 0.231), however, post‐test scores were significantly higher for 3D prints group compared to the cadaveric materials or combined materials groups (mean of 60.83% vs. 44.81% and 44.62%, P = 0.010, adjusted P = 0.012). A significant improvement in test scores was detected for the 3D prints group (P = 0.003) but not for the other two groups. The finding of this pilot study suggests that use of 3D prints do not disadvantage students relative to cadaveric materials; maximally, results suggest that 3D may confer certain benefits to anatomy learning and supports their use and ongoing evaluation as supplements to cadaver‐based curriculums. Hochman JB et al. (2015). Comparison of cadaveric and isomorphic three‐dimensional printed models in temporal bone education. The Laryngoscope, 125(10), 2353-2357. Objectives/Hypothesis: Current three‐dimensional (3D) printed simulations are complicated by insufficient void spaces and inconsistent density. We describe a novel simulation with focus on internal anatomic fidelity and evaluate against template/identical cadaveric education. Study Design: Research ethics board‐approved prospective cohort study. Methods: Generation of a 3D printed temporal bone was performed using a proprietary algorithm that deconstructs the digital model into slices prior to printing. This supplemental process facilitates removal of residual material from air‐containing spaces and permits requisite infiltrative access to the all regions of the model. Ten otolaryngology trainees dissected a cadaveric temporal bone (CTB) followed by a matched/isomorphic 3D printed bone model (PBM), based on derivative micro‐computed tomography data. Participants rated 1) physical characteristics, 2) specific anatomic constructs, 3) usefulness in skill development, and 4) perceived educational value. The survey instrument employed a seven‐point Likert scale. Results: Trainees felt physical characteristics of the PBM were quite similar to CTB, with highly ranked cortical (5.5 ± 1.5) and trabecular (5.2 ± 1.3) bone drill quality. The overall model was considered comparable to CTB (5.9 ± 0.74), with respectable air cell reproduction (6.1 ± 1.1). Internal constructs were rated as satisfactory (range, 4.9–6.2). The simulation was considered a beneficial training tool for all types of mastoidectomy (range, 5.9–6.6), posterior tympanotomy (6.5 ± 0.71), and skull base approaches (range, 6–6.5). Participants believed the model to be an effective training instrument (6.7 ± 0.68), which should be incorporated into the temporal bone lab (7.0 ± 0.0). The PBM was thought to improve confidence (6.7 ± 0.68) and operative performance (6.7 ± 0.48). Conclusions: Study participants found the PBM to be an effective platform that compared favorably to CTB. The model was considered a valuable adjunctive training tool with both realistic mechanical and visual character. Nickel F et al. (2015). Virtual reality training versus blended learning of laparoscopic cholecystectomy: a randomized controlled trial with laparoscopic novices. Medicine, 94(20). This study compared virtual reality (VR) training with low cost-blended learning (BL) in a structured training program. Training of laparoscopic skills outside the operating room is mandatory to reduce operative times and risks. Laparoscopy-naïve medical students were randomized in 2 groups stratified for sex. The BL group (n = 42) used E-learning for laparoscopic cholecystectomy (LC) and practiced basic skills with box trainers. The VR group (n = 42) trained basic skills and LC on the LAP Mentor II (Simbionix, Cleveland, OH). Each group trained 3 × 4 hours followed by a knowledge test concerning LC. Blinded raters assessed the operative performance of cadaveric porcine LC using the Objective Structured Assessment of Technical Skills (OSATS). The LC was discontinued when it was not completed within 80 min. Students evaluated their training modality with questionnaires. The VR group completed the LC significantly faster and more often within 80 min than BL (45% v 21%, P = .02). The BL group scored higher than the VR group in the knowledge test (13.3 ± 1.3 vs 11.0 ± 1.7, P < 0.001). Both groups showed equal operative performance of LC in the OSATS score (49.4 ± 10.5 vs 49.7 ± 12.0, P = 0.90). Students generally liked training and felt well prepared for assisting in laparoscopic surgery. The efficiency of the training was judged higher by the VR group than by the BL group. VR and BL can both be applied for training the basics of LC. Multimodality training programs should be developed that combine the advantages of both approaches. Savage EC et al. (2015) A comparison of live tissue training and high-fidelity patient simulator: A pilot study in battlefield trauma training. J Trauma Acute Care Surg. 2015 Oct;79(4 Suppl 2). BACKGROUND: Trauma procedural and management skills are often learned on live tissue. However, there is increasing pressure to use simulators because their fidelity improves and as ethical concerns increase. We randomized military medical technicians (medics) to training on either simulators or live tissue to learn combat casualty care skills to determine if the choice of modality was associated with differences in skill uptake. METHODS: Twenty medics were randomized to trauma training using either simulators or live tissue. Medics were trained to perform five combat casualty care tasks (surgical airway, needle decompression, tourniquet application, wound packing, and intraosseous line insertion). We measured skill uptake using a structured assessment tool. The medics also completed exit questionnaires and interviews to determine which modality they preferred. RESULTS: We found no difference between groups trained with live tissue versus simulators in how they completed each combat casualty care skill. However, we did find that the modality of assessment affected the assessment score. Finally, we found that medics preferred trauma training on live tissue because of the fidelity of tissue handling in live tissue models. However, they also felt that training on simulators also provided additional training value. CONCLUSION: We found no difference in performance between medics trained on simulators versus live tissue models. Even so, medics preferred live tissue training over simulation. However, more studies are required, and future studies need to address the measurement bias of measuring outcomes in the same model on which the study participants are trained. LEVEL OF EVIDENCE: Therapeutic/care management study, level II. Lombardi SA, Hicks RE, Thompson KV, Marbach-Ad G. (2014): Are all hands-on activities equally effective? Effect of using plastic models, organ dissections, and virtual dissections on student learning and perceptions. Adv Physiol Educ. 2014 Mar;38(1):80-6. This study investigated the impact of three commonly used cardiovascular model-assisted activities on student learning and student attitudes and perspectives about science. College students enrolled in a Human Anatomy and Physiology course were randomly assigned to one of three experimental groups (organ dissections, virtual dissections, or plastic models). Each group received a 15-min lecture followed by a 45-min activity with one of the treatments. Immediately after the lesson and then 2 mo later, students were tested on anatomy and physiology knowledge and completed an attitude survey. Students who used plastic models achieved significantly higher overall scores on both the initial and followup exams than students who performed organ or virtual dissections. On the initial exam, students in the plastic model and organ dissection treatments scored higher on anatomy questions than students who performed virtual dissections. Students in the plastic model group scored higher than students who performed organ dissections on physiology questions. On the followup exam, when asked anatomy questions, students in the plastic model group scored higher than dissection students and virtual dissection students. On attitude surveys, organ dissections had higher perceived value and were requested for inclusion in curricula twice as often as any other activity. Students who performed organ dissections were more likely than the other treatment groups to agree with the statement that „science is fun,“ suggesting that organ dissections may promote positive attitudes toward science. The findings of this study provide evidence for the importance of multiple types of hands-on activities in anatomy laboratory courses. Andrew B. Hall, Ramon Riojas, Danny Sharon (2014): Comparison of Self-Efficacy and Its Improvement After Artificial Simulator or Live Animal Model Emergency Procedure Training, Military Medicine, Volume 179, Issue 3, Pages 320–323 The objective of this study is to compare post-training self-efficacy between artificial simulators and live animal training for the performance of emergency medical procedures. Volunteer airmen of the 81st Medical Group, without prior medical procedure training, were randomly assigned to two experimental arms consisting of identical lectures and training of diagnostic peritoneal lavage, thoracostomy (chest tube), and cricothyroidotomy on either the TraumaMan (Simulab Corp., Seattle, Washington) artificial simulator or a live pig (Sus scrofa domestica) model. Volunteers were given a postlecture and postskills training assessment of self-efficacy. Twenty-seven volunteers that initially performed artificial simulator training subsequently underwent live animal training and provided assessments comparing both modalities. The results were first, postskills training self-efficacy scores were significantly higher than postlecture scores for either training mode and for all procedures (p < 0.0001). Second, post-training self-efficacy scores were not statistically different between live animal and artificial simulator training for diagnostic peritoneal lavage (p = 0.555), chest tube (p = 0.486), and cricothyroidotomy (p = 0.329). Finally, volunteers undergoing both training modalities indicated preference for live animal training (p < 0.0001). We conclude that artificial simulator and live animal training produce equivalent levels of self-efficacy after initial training, but there is a preference in using a live animal model to achieve those skills. Jameel Ali, Anne Sorvari, and Anand Pandya (2012): Teaching Emergency Surgical Skills for Trauma Resuscitation-Mechanical Simulator versus Animal Model, ISRN Emergency Medicine, vol. 2012, Article ID 259864, 6 pages, https://www.hindawi.com/journals/isrn/2012/259864/cta/. Background. Traditionally, surgical skills in trauma resuscitation have been taught using animal models in the advanced trauma life support (ATLS) course. We compare one mechanical model (TraumaMan simulator) as an alternative teaching tool for these skills. Method. Eighteen providers and 14 instructors performed four surgical procedures on TraumaMan and compared educational effectiveness with the porcine model. Evaluation was conducted (Likert system 1: very poor to 5: excellent). The participants indicated if TraumaMan was a suitable (scale 1: not suitable to 4: excellent) ATLS teaching model considering cost, animal ethics concerns, and other factors. Comments were solicited for both models. Results. Overall ratings for educational effectiveness of the 4 skills ranged from 3.58 to 4.36 for the porcine and 3.48 to 4.29 for the TraumaMan model. TraumaMan suitability was rated 3-4 (mean 3.38) by 84% participants. TraumaMan as a substitute for the porcine model was recommended by 85% participants. With no ethical or cost concerns, 44% students and 71% instructors preferred TraumaMan. Considering all factors, TraumaMan was preferred by 78% students and 93% instructors. Conclusions. TraumaMan is a suitable alternative to the porcine model and considering all factors it may be the preferred method for teaching ATLS emergency trauma surgical skills. DeHoff ME, Clark KL, & Meganathan K (2011). Learning outcomes and student-perceived value of clay modeling and cat dissection in undergraduate human anatomy and physiology. Advances in physiology education, 35(1), 68-75. Alternatives and/or supplements to animal dissection are being explored by educators of human anatomy at different academic levels. Clay modeling is one such alternative that provides a kinesthetic, three-dimensional, constructive, and sensory approach to learning human anatomy. The present study compared two laboratory techniques, clay modeling of human anatomy and dissection of preserved cat specimens, in the instruction of muscles, peripheral nerves, and blood vessels. Specifically, we examined the effect of each technique on student performance on low-order and high-order questions related to each body system as well as the student-perceived value of each technique. Students who modeled anatomic structures in clay scored significantly higher on low-order questions related to peripheral nerves; scores were comparable between groups for high-order questions on peripheral nerves and for questions on muscles and blood vessels. Likert-scale surveys were used to measure student responses to statements about each laboratory technique. A significantly greater percentage of students in the clay modeling group “agreed” or “strongly agreed” with positive statements about their respective technique. These results indicate that clay modeling and cat dissection are equally effective in achieving student learning outcomes for certain systems in undergraduate human anatomy. Furthermore, clay modeling appears to be the preferred technique based on students‘ subjective perceptions of value to their learning experience. Waters JR et al. (2011). Human clay models versus cat dissection: How the similarity between the classroom and the exam affects student performance. Advances in Physiology Education, 35(2), 227-236. This study examined the effect of different anatomic representations on student learning in a human anatomy class studying the muscular system. Specifically, we examined the efficacy of using dissected cats (with and without handouts) compared with clay sculpting of human structures. Ten undergraduate laboratory sections were assigned to three treatment groups: cat dissection only, cat dissection with handouts, and human clay sculpting with handouts. Exams included higher-order questions that presented novel anatomic images and scenarios that the students did not practice in class. The higher-order anatomy exam questions varied the degree to which students in the different treatments had to transform the anatomic representation studied during laboratory activities to match the representation used in the exam questions. In this respect, exam questions manipulated the similarity between the surface features of the anatomic representations used in the classroom versus the exam. When identifying anatomic structures presented in a photograph or diagram, student performance improved significantly when transformation demands decreased, i.e., students in the human clay sculpting treatment group performed best on human anatomy questions and students in the cat dissection treatment group performed better on cat anatomy questions (independent of the use of handouts). There were similar, but nonsignificant, trends when students were asked functional anatomy questions presented in human and cat contexts. On survey questions designed to measure student attitudes about dissection versus nonanimal alternatives, students typically preferred the method used in their treatment group, suggesting that student preference is too fluid to factor into curricular decisions. When designing curricula, instructors must choose anatomic representations that support their course goals. Human representations are most effective when teaching the human muscular system. Yuza Steve C. (2010): Science Laboratory Depth of Learning: Interactive Multimedia Simulation and Virtual Dissection Software. ProQuest LLC, Ph.D. Dissertation, Capella University The purpose of this study was to determine the effects of interactive multimedia simulations and virtual dissection software on depth of learning among students participating in biology and chemistry laboratory courses. By understanding more about how simulation and virtual dissection software changes depth of learning, educators will have the ability to add these modalities to their current instructional design. The research problems for this study were designed to answer two questions: first, what effect does the use of interactive multimedia simulation software have on the depth of learning within science laboratories? and second, what effect does the use of virtual dissection software have on the depth of learning within science laboratories? A comparative methodology was utilized to collect pretest and posttest data to assess depth of learning for four sampling periods in Introduction to Chemistry and General Biology laboratories. Pretest and posttest statistical comparison was completed via paired „t“ tests, independent sample „t“ tests, and analysis of variance. Statistical findings showed significant differences between participants in their depth of learning after utilizing interactive multimedia simulations in introduction to chemistry. No significant differences were found within general biology participants after utilizing the interactive multimedia simulations. Statistical findings showed significant differences between participants in their depth of learning after utilizing virtual dissection software. These results indicate that participants changed their depth of learning after completing simulation and virtual dissection software when compared to „wet“ laboratories learning environments. The research study findings will allow for an instructional design to establish and to use specific simulation and virtual dissection software as components of a science laboratory learning environment. Overall, the use of simulation and virtual dissection software in coordination with any instructional design model will allow science educators to create a learning environment that promotes an increase in depth of learning. Motoike HK, O’Kane RL, Lenchner E, Haspel C. (2009): Clay modeling as a method to learn human muscles: A community college study. Anat Sci Educ. 2009 Jan-Feb;2(1):19-23 The efficacy of clay modeling compared with cat dissection for human muscle identification was examined over two semesters at LaGuardia Community College in Queens, NY. The 181 students in 10 sections in this study were randomly distributed into control (cat dissection) and experimental (clay modeling) groups, and the results of the muscle practical examination were analyzed. The clay-modeling group was significantly better at identifying human muscles on human models than the cat-dissection group, and was as good at identifying muscles on their self-made clay mannequins as the cat-dissection group was at identifying cat muscle on their specimens. This study demonstrated that clay modeling is more effective than cat dissection for learning human muscles at the community college level. Animalearn (2008). Analysis of Studies Comparing the Use of Animals in Science Education to the Use of Humane Educational Methods. http://www.animalearn.org/hello/comparative-studies.pdf [no abstract] Knight A (2008). Humane teaching methods demonstrate efficacy in veterinary education. Responsibilities–The 4 th R, 119. https://www.adelaide.edu.au/ANZCCART/publications/proceedings/2006proceedings.pdf#page=123 Animal use resulting in harm or death has historically played an integral role in veterinary education, in disciplines such as surgery, physiology, biochemistry, anatomy, pharmacology and parasitology. However, many non-harmful alternatives now exist, including computer simulations, high quality videos, ‘ethically-sourced cadavers’ such as from animals euthanased for medical reasons, preserved specimens, models and surgical simulators, non-invasive self-experimentation and supervised clinical experiences. Complaints by veterinary students in Australia, the US and elsewhere have shown that many veterinary academics remain opposed to their introduction, usually citing concerns about teaching efficacy. Consequently, studies of veterinary students were reviewed comparing learning outcomes generated by non-harmful teaching methods with those achieved by harmful animal use. Of eleven published from 1989 to 2006, nine assessed surgical training—historically the discipline involving greatest harmful animal use. 45.5% (5/11) demonstrated superior learning outcomes using more humane alternatives. Another 45.5% (5/11) demonstrated equivalent learning outcomes and one (9.1%) demonstrated inferior learning outcomes. Twenty nine papers in which comparison with harmful animal use did not occur illustrated additional benefits of humane teaching methods, including: time and cost savings, enhanced potential for customisation and repeatability of the learning exercise, increased student confidence and satisfaction, increased compliance with animal use legislation, elimination of objections to the use of purpose-killed animals, and integration of clinical perspectives and ethics early in the curriculum. The evidence emonstrates that veterinary educators can best serve their students and animals, while minimising financial and time burdens, by introducing well-designed teaching methods not reliant on harmful animal use. However, due to their lack of support for the concept, too many Australian veterinary educators remain among the world’s worst teachers of humane veterinary surgical courses. Instead, they should aim to be among the best. Such an achievement is within their ability; it simply requires a fundamental change in attitude. Knight A (2007). The effectiveness of humane teaching methods in veterinary education. ALTEX-Alternatives to animal experimentation, 24(2), 91-109. Animal use resulting in harm or death has historically played an integral role in veterinary education, in disciplines such as surgery, physiology, biochemistry, anatomy, pharmacology, and parasitology. However, many non-harmful alternatives now exist, including computer simulations, high quality videos, “ethically-sourced cadavers,” such as from animals euthanased for medical reasons, preserved specimens, models and surgical simulators, non-invasive self-experimentation, and supervised clinical experiences. Veterinary students seeking to use such methods often face strong opposition from faculty members, who usually cite concerns about their teaching efficacy. Consequently, studies of veterinary students were reviewed comparing learning outcomes generated by non-harmful teaching methods with those achieved by harmful animal use. Of eleven published from 1989 to 2006, nine assessed surgical training – historically the discipline involving greatest harmful animal use. 45.5% (5/11) demonstrated superior learning outcomes using more humane alternatives. Another 45.5% (5/11) demonstrated equivalent learning outcomes, and 9.1% (1/11) demonstrated inferior learning outcomes. Twenty one studies of non-veterinary students in related academic disciplines were also published from 1968 to 2004. 38.1% (8/21) demonstrated superior, 52.4% (11/21) demonstrated equivalent, and 9.5% (2/21) demonstrated inferior learning outcomes using humane alternatives. Twenty nine papers in which comparison with harmful animal use did not occur illustrated additional benefits of humane teaching methods in veterinary education, including: time and cost savings, enhanced potential for customisation and repeatability of the learning exercise, increased student confidence and satisfaction, increased compliance with animal use legislation, elimination of objections to the use of purpose-killed animals, and integration of clinical perspectives and ethics early in the curriculum. The evidence demonstrates that veterinary educators can best serve their students and animals, while minimising financial and time burdens, by introducing well-designed teaching methods not reliant on harmful animal use. Patronek GJ and Rauch A (2007). Systematic review of comparative studies examining alternatives to the harmful use of animals in biomedical education. Journal of the American Veterinary Medical Association 230(1), 37-43. Objective—To systematically review the published literature for controlled studies comparing learning outcomes of traditional methods that require the terminal use of animals (eg, dissection, live-animal surgery, and live-animal laboratory demonstrations) with outcomes obtained with alternative teaching methods. Design—Systematic review.Study Population—Controlled studies published between 1996 and 2004. Procedures—PubMed was searched with the following keywords, used alone and in combination: educational alternatives, nonlethal teaching methods, veterinary alternatives, medical education, and nonterminal animal use. Cited references of retrieved reports were reviewed to identify additional reports. Reports were selected for review only if a comparison group was included. Results—17 studies that were randomized controlled trials or nonrandomized trials that included a comparison group were identified. Five involved veterinary students, 3 involved medical students, 6 involved university undergraduate students, and 3 involved high school biology students. Sample size ranged from 14 to 283 students. Eleven studies appeared to be randomized, parallel-group trials, 4 involved comparative groups to which participants were not randomly assigned or for which the randomization process was not clear, 1 was a 2-period crossover study, and 1 involved a retrospective review of grades. In all 17 studies reviewed, results associated with the alternative method of instruction were not significantly different from or superior to results associated with the conventional method. Conclusions and Clinical Relevance—Although the number of controlled studies identified was small, the results seem to support more widespread adoption of alternative teaching methods in biomedical education. Aggarwal R, Ward J, Balasundaram I, Sains P, Athanasiou T, Darzi A. (2007): Proving the effectiveness of virtual reality simulation for training in laparoscopic surgery. Ann Surg. 2007 Nov;246(5):771-9. Objective: The aim of this study was to compare learning curves for laparoscopic cholecystectomy (LC) after training on a proficiency based virtual reality (VR) curriculum with that of a traditionally trained group. Summary background data: Simulator-based training has been shown to improve technical performance during real laparoscopic procedures, although research to date has not proven the persistence of this effect over subsequent cases. Material and methods: Twenty novice surgeons underwent baseline laparoscopic skills testing followed by a 1-day didactic training session. Control subjects (n = 10) performed 5 cadaveric porcine LCs each; VR-trained subjects (n = 10) completed a VR training curriculum followed by 3 porcine LCs each. A further 10 experienced laparoscopic surgeons (>100 LCs) performed 2 porcine LCs each to define benchmark levels. Technical skill assessment was by motion analysis and video-based global rating scores (out of 35). Results: There were no intergroup differences in baseline skill. The first LC revealed significant differences between control and VR groups for time (median 4590 seconds vs. 2165 seconds, P = 0.038), path length (169.2 meters vs. 86.8 meters, P = 0.009), number of movements (2446 vs. 1029, P = 0.009), and video scores (17 vs. 25, P = 0.001). The VR group, although not a control, achieved video and dexterity scores equivalent to expert levels of performance. Conclusions: A proficiency based VR training curriculum shortens the learning curve on real laparoscopic procedures when compared with traditional training methods. This may be a more cost- and time-effective approach, and supports the need for simulator-based practice to be integrated into surgical training programs. Waters JR et al. (2005). Cat dissection vs. sculpting human structures in clay: An analysis of two approaches to undergraduate human anatomy laboratory education. Advances in Physiology Education, 29 (1), 27-34. Many human anatomy courses are taught using cat dissection. Alternatives are available, but information regarding learning outcomes is incomplete. In 2003, ∼120 undergraduates enrolled in a human anatomy course were assigned to one of two treatment groups. In the control group, students performed cat dissections (emphasizing isolation and identification) of the muscular, digestive, and cardiovascular systems. In the experimental treatment group, students built clay sculptures of each human body system. Student learning was evaluated by using both low- and high-difficulty questions. On pre- and postexperiment control exams, there were no significant differences in student performance. On exams after a cat dissection vs. a human-clay sculpting experience, the students in the human-clay sculpting treatment group scored significantly higher than their classmates in the cat dissection group on both the low- and high-difficulty questions. Student attitudes toward dissection and taking future human anatomy courses were also measured. There were no differences in student attitudes at the beginning of the experiment; afterward, students exposed to a cat dissection experience viewed dissection more favorably than students in the human-clay sculpting treatment group. There were no treatment effects on student willingness to take future human anatomy courses. The experimental design makes it difficult to conclude precisely why students assigned to the human-clay sculpting experience performed better on exams, but as each method was performed in this particular human anatomy course, our data indicate that human-clay sculpting may be a viable alternative to cat dissection in an anatomy course in which the students focus on human anatomy.

  • Leitfaden für Studierende

    Wir bieten Informationen und Vermittlung Aktiv werden Tipps zur Vorgehensweise, Alternativen in tierverbrauchenden Praktika durchzusetzen 1. Informationssammlung 2. Gewissensfrage 3. Persönliche Gespräche und *Nützliche Argumente 4. Erweiterte Informationssammlung 5. Ausweitung der Arbeit 6. Gerichtliche Auseinandersetzung Wir bieten Informationen und Vermittlung Auf der Website gibt es umfassende Informationen zum Thema humane Ausbildung, darunter u. a. zu Vorteilen der Alternativen, oder zum Thema Tiere in der Lehre einschließlich Kritik und der rechtlichen Situation. Unter Ausgewählte Innovationen findest Du zahlreiche Anwendungen für die tierverbrauchsfreie Lehre in den unterschiedlichen Fachbereichen. Außerdem können bei InterNICHE einige Lehrmaterialien kostenlos ausgeliehen werden (siehe InterNICHE Lehrmaterial-Bibliothek), darunter interaktive Simulations-Software, Modelle, Simulatoren und Videos für die Bereiche Anatomie, Physiologie, Biochemie und Zellbiologie, klinische Fertigkeiten und Chirurgie sowie Pharmakologie. Sie können DozentInnen zur Anschauung vorgelegt, in Kursen praktisch getestet oder auf Infoveranstaltungen vorgestellt werden. Weiterhin sind einige Materialien als Freeware erhältlich. In manchen Bundesländern können Studierende sich von tierverbrauchenden Übungen befreien lassen, dazu bieten wir Musteranträge. Unser Hochschul-Wegweiser, welcher zurzeit aktualisiert wird, gibt eine Uni-Übersicht, mit der sich SchülerInnen, Auszubildende und Studierende für die Auswahl des Studienortes und Faches orientieren und auch alternative Praktika zu den Kursen mit Tierverbrauch an ihrer Uni suchen können, um sie den verantwortlichen DozentInnen oder Tierschutzbeauftragten vorschlagen zu können. Wir bieten Beratung und Hilfe bei der Studienplatzwahl, aber auch bei der Vermittlung zwischen Studierenden und DozentInnen. Bei entsprechenden Fragestellungen kannst Du gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir verwenden alle Daten vertraulich und unverbindlich, natürlich auf Wunsch auch anonym. Aktiv werden Es gibt viele Möglichkeiten, sich auch selbst gegen den Tierverbrauch im Studium einzusetzen. Jede Form der Unterstützung ist wichtig. Einige Anregungen: Der „SATIS-Hochschul-Wegweiser“ ist ein Nachschlagewerk auf unserer Webseite und dient als Orientierungshilfe bei der Studienortauswahl und als Vergleichsmöglichkeit der eigenen mit anderen Unis. Bitte hilf uns, diese Übersicht auf dem aktuellen Stand zu halten. Zur Information und Dokumentation benötigen wir gute Fotos von im Praktikum verwendeten Tieren. Wenn Du keine Möglichkeit siehst, die tierverbrauchenden Übungen zu umgehen, wäre es schön, wenn Du Fotos machen und sie uns zur Verfügung stellen könntest. Eine weitere Möglichkeit, Versuchstieren zu helfen, auch wenn Du die Übungen nicht vermeiden kannst, ist die Meldung von stark belastenden Eingriffen an Wirbeltieren (Eingriffe, welche für Menschen unerträglich erscheinen). Wir überlegen dann, ob und wie wir vorgehen können, damit die Versuche abgemildert oder gar ersetzt werden. Informiere Dich über tierverbrauchsfreie Lehrmethoden, zum Beispiel unter Ausgewählte Innovationen, sowie deren Vorteile (siehe auch Publikationen zu humanen Lehrmethoden), um gut argumentieren zu können. Unterstütze unsere Arbeit durch eine Spende oder Mitgliedschaft im Bundesverband Menschen für Tierrechte. Setze einen Link zu unserer Homepage und weise über die sozialen Medien auf SATIS hin. Informiere Dich schon frühzeitig über Deine weitere Karrieremöglichkeiten. Der noch relativ junge Zweig der Forschung zu Alternativen von Tierversuchen bietet ein großes Potential an möglicher Mitarbeit in Projekten. Tipps zur Vorgehensweise, Alternativen in tierverbrauchenden Praktika durchzusetzen Studierst du in einem der folgenden Bundesländer, hast Du relativ gute Chancen, den Tierverbrauch in einem Kurs zu umgehen. In Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben Studierende die Möglichkeit, sich auf begründeten Antrag von Lehrveranstaltungen mit Tierverbrauch befreien zu lassen. Die Hochschulgesetze beinhalten Klauseln, die solch eine Befreiungsmöglichkeit vorsehen, sofern es die mit dem Studium bezweckte Berufsbefähigung zulässt. Dazu ist es nötig, sich mit den vorgeschriebenen Übungen und möglichen Alternativen zu befassen, um gut argumentieren zu können, siehe unten und die Informationen unter den Musteranträgen. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg soll nach den dortigen Hochschulgesetzen den Studierenden ermöglicht werden, ein Hochschulstudium zu absolvieren, ohne an Tierversuchen oder Tierverbrauch teilnehmen zu müssen. Studierende müssen hier keinen Antrag stellen und haben keine Pflicht, wissenschaftlich gleichwertige Methoden darzulegen. Weitere Informationen unter Recht und Gesetz. Die unten aufgeführten Schritte dürften daher nicht erforderlich sein, zumindest nicht in dem Umfang. Aber auch in den anderen Bundesländern lohnt es sich, dass Du bzw. so viele Studierende wie möglich sich für Kurse ohne Tierverbrauch einsetzen. Denke daran, dass Deine ethische Überzeugung wichtig ist und Du ein Recht darauf hast. Das Recht auf Gewissensfreiheit ist im Grundgesetz, Artikel 4 verankert. Es liegt an Dir, Veränderungen für Dich, für die anderen Studierenden und für die Tiere zu bewirken. Vielleicht wird Deine ethische Überzeugung von Deinen ProfessorInnen oder KursleiterInnen respektiert und Du erreichst einen schnellen Erfolg. Es kann aber auch sein, dass Du auf erhebliche Schwierigkeiten stößt. Eine gute Vorbereitung macht einen Erfolg wahrscheinlicher. Wir können Dich bei allen aufgeführten Schritten beraten. 1. Informationssammlung Verlasse Dich nicht darauf, was andere Studierende erzählen, informiere Dich selbst. Das Aneignen der allgemeinen Informationen zur humanen Ausbildung, darunter der pädagogischen Vergleichsstudien sowie der nützlichen Argumente* ist zu empfehlen. Ebenso wichtig ist die Suche nach speziellen Alternativen unter Ausgewählte Innovationen oder der Alternativdatenbank von InterNICHE. Im Hochschul-Wegweiser kannst Du auch nach vorbildlichen Studiengängen suchen, die in den entsprechenden Praktika tierfreie Methoden einsetzen. Häufig kann eine tierfreie Methode die Übung an Tieren nicht eins zu eins ersetzen. Daher ist es ratsam, mehrere verschiedene Methoden zu finden (Videos, Software, Modelle) und diese zu kombinieren , um das Lernziel zu erreichen. Suche Gleichgesinnte unter Deinen KommilitonInnen, auch in anderen Studiengängen und versuche, so viele wie möglich für ein gemeinsames Ersuchen bei den Kursverantwortlichen zu gewinnen Frage den Fachschaftsrat, gegebenenfalls bestehende Gruppen in sozialen Netzwerken, den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) bzw. Studierendenrat (StuRa) oder den Tierschutzbeauftragten der Hochschule um Unterstützung. Gebe nicht auf, wenn Du keine Hilfe bekommst. Auch alleine kannst Du viel erreichen. Spreche so früh wie möglich mit den verantwortlichen KursleiterInnen. Finde heraus, welche Versuche im Kurs Tiere beinhalten. Informiere Dich über Art und Anzahl der Tiere sowie über die Lernziele des Kurses. Frage, ob kritischen Studierenden Alternativen angeboten werden, wenn ja welche. 2. Gewissensfrage Prüfe Deine Position und Motivation. Entscheide, was für Dich eine akzeptable Alternative ist (z.B. ‘Schlachthofmaterial’, Beifang, ‘Forschungsabfall’ usw. oder ausschließlich wirklich humanes Lehrmaterial). Denke daran, dass Du studierst, um zu lernen und dass eine mögliche Alternative dem Ausbildungsstandard und dem Kursziel entsprechen sollte. 3. Persönliche Gespräche Arrangiere ein Gespräch mit der/m zuständigen ProfessorIn oder Dozenten/in, wenn möglich gemeinsam mit anderen Studierenden oder Vertretern. Dies ist unabhängig von den Befreiungsanträgen hilfreich, um vorab schon eine gemeinsame Lösung anzustreben. Das Gespräch sollte nicht zwischen Tür und Angel nach der Vorlesung stattfinden. Bitte daher um einen Termin, dann trifft Dein Anliegen auf mehr Gehör. Erkläre, dass die Verwendung von Tieren in dem betreffenden Kurs mit Deiner ethischen Einstellung nicht zu vereinbaren ist*. Du bist bereit, den Unterrichtsstoff zu lernen, aber nicht auf Kosten von Tieren. Bitte um eine gemeinsame Suche nach alternativen Lehrmaterialien. Erkläre, dass Du an einer beiderseitig akzeptablen Lösung interessiert bist, und biete eigene Mitarbeit bei der Suche an. Lass Dich nicht einschüchtern, Du hast ein Recht auf eine eigene Meinung. Argumentiere klar, kompetent und freundlich, lass die Türen offen für weitere Gespräche. Wenn Dein/e ProfessorIn offen für Deine Argumente ist und Dir akzeptable Alternativen anbietet, bittest Du um eine schriftliche Bestätigung, die Bescheinigung zum bestandenen Praktikum entsprechend den Abmachungen auch zu erhalten. Im Falle einer ablehnenden Haltung Deiner/s ProfessorIn wirst Du zum nächsten Schritt übergehen müssen. *Nützliche Argumente: Tierversuche in der Aus-, Fort- und Weiterbildung bieten keine neuen Erkenntnisse, sondern vermitteln lediglich längst bekanntes Wissen. Es sind bereits zahlreiche moderne Alternativen vorhanden, um das Lernziel zu erreichen. Der Einsatz von Tieren im Studium ist daher oft überflüssig. Studien haben die pädagogische Gleichwertigkeit und finanziellen Vorteile der humanen Lehrmethoden nachgewiesen (siehe Publikationen). Das Üben an einem Modell oder mithilfe eines Programms hat für Studierende u.a. den Vorteil, gezielt Handgriffe bzw. Präparations- oder Versuchsabläufe wiederholen zu können und dabei die Strukturen und Vorgehensweise zu verinnerlichen. Das Training von Operationen in der Humanmedizin ist an Modellen bzw. Simulatoren oft sinnvoller, da viele anatomische Unterschiede zum Menschen bestehen und verschiedene Eingriffe und Komplikationen beliebig oft geübt werden können. Alternative Testmethoden sind nicht nur tierfreundlich, sondern auf lange Sicht auch kostengünstiger, da eine mehrmalige Verwendung möglich ist. Die Zukunft sieht zumindest in Teilen vor, dass nicht mehr am Tier, sondern mit Zellen, Organoiden, mikrofluidischen Systemen, Computer-Algorithmen usw. in der Forschung gearbeitet wird. Neben moralischen Gründen liegen dafür vor allem wissenschaftliche und ökonomische Gründe vor (Tierversuche führen meist nicht zur klinischen Anwendung am Menschen und sind kostenintensiv). Deshalb sollten Studierende die neuen Methoden kennenlernen, um zeitgemäß ausgebildet zu werden. Es ist in Deutschland gesetzlich vorgegeben, Tierversuche auf das unerlässliche Maß zu beschränken (siehe Recht und Gesetz). Die EU-Tierversuchsrichtlinie (RICHTLINIE 2010/63/EU) gibt u. a. klar vor: „… Verfahren mit lebenden Tieren für wissenschaftliche Zwecke und Bildungszwecke vollständig zu ersetzen, sobald dies wissenschaftlich möglich ist.“ (Erwägungsgrund 10). Und „…Der Einsatz von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken oder zu Bildungszwecken sollte deshalb nur dann erwogen werden, wenn es keine tierversuchsfreie Alternative gibt…“ (Erwägungsgrund 12). 4. Erweiterte Informationssammlung und ggf. Befreiungsantrag stellen Es ist empfehlenswert, schriftliche Aufzeichnungen über alle Deine Aktionen zu machen, z. B. Ort und Zeit von Gesprächsterminen mit ProfessorInnen, Inhalt der Gespräche und Namen der anwesenden Personen. Finde mehr über die bevorstehenden tierverwendenden Übungen heraus. Stelle fest, ob diese Experimente noch an anderen Hochschulen (siehe SATIS-Hochschul-Wegweiser) durchgeführt werden oder ob es schon etablierte Ersatzmethoden gibt bzw. die Versuche kein Pflichtbestandteil sind. Mache Dich intensiv mit den möglichen tierverbrauchsfreien Lehrmethoden vertraut (siehe z.B. Ausgewählte Innovationen, InterNiche Alternativdatenbank), deren Handhabung, Qualität und Kosten. Suche nach geeigneten Publikationen, möglicherweise auch unter der weiterführenden Literatur von Interniche, die von der tierfreien Methode überzeugen können. In den oben genannten Bundesländern kannst Du nun einen Befreiungsantrag stellen. Im anderen Fall solltest Du ein Konzept erarbeiten und dem/der DozentIn unterbreiten. Führe dazu die tierverbrauchenden Versuche des betreffenden Kurses sowie detaillierte Informationen zu geeigneten Alternativen auf. Dabei kannst Du Dich an einer Befreiungsantrag-Vorlage orientieren. Gebe auch die Argumente für die Alternativen sowie deren Vorteile bzw. Gleichwertigkeit an. Denke daran, dass eine Kombination verschiedener Methoden die Lernziele häufig besser erreicht als einzelne Alternativen. Werden Deine Vorschläge akzeptiert, bitte um eine schriftliche Bestätigung. Suche nochmals Unterstützung bei Fachschaften, AStAs bzw. StuRas oder den Tierschutzbeauftragten. Mache Dich mit den entsprechenden Gesetzestexten (siehe Recht und Gesetz) intensiv vertraut. Verbreite die gesammelten Informationen und mobilisiere Deine KommilitonInnen. Veranstalte Informationsstände und Umfragen. Die Einführungstage für Erstsemester und ähnliche Veranstaltungen bieten eine gute Plattform. 5. Ausweitung der Arbeit Werden Deine Vorschläge nicht angenommen, musst Du Dich an übergeordnete Stellen wenden. Formuliere die Forderungen schriftlich und richte Dich an die PraktikumsleiterInnen und zuständigen Hochschulgremien, z. B. Institutsleitung, Direktorium, Fachbereichsrat, Dekanat, Universitätsleitung. Lege, wenn möglich, Dein erarbeitetes Konzept bei. Wichtig ist es, den richtigen Ansprechpartner herauszufinden und korrekte Anreden zu nutzen. Erwähne die Namen (bzw. Anzahl) aller Studierenden, die Deine Forderungen unterstützen. Bitte am Ende des Briefes um eine Rückmeldung. Es empfiehlt sich, möglichst sachlich zu bleiben und auf eine schriftliche Stellungnahme nach einer gewissen Wartefrist (ca. 4 Wochen) zu bestehen. Weise auf schon geführte Diskussionen und Umfragen und auf Deine Bereitschaft hin, an Alternativen mitzuarbeiten. Mache das Problem öffentlich. Schreibe Artikel für AStA-/StuRa- und Fachschaftszeitungen) und informiere die lokale Presse. Wir helfen gerne bei der Erstellung von Berichten oder z. B. bei der Organisation einer Podiumsdiskussion. Wende Dich mit unserer Unterstützung an die zuständigen Ministerien und reiche eine Petition im Landtag ein. 6. Gerichtliche Auseinandersetzung Sind die zuständigen ProfessorInnen immer noch zu keiner Kooperation bereit, bleibt nur der gerichtliche Weg. Eine Studentin war bereits vor Gericht erfolgreich (siehe Recht und Gesetz unter „Einordnung des Einsatzes bereits getöteter Tiere“), andere haben verloren. Bevor Du diesen Weg beschreitest, setze Dich unbedingt mit SATIS in Verbindung. Sei Dir im Klaren darüber, dass dieser Weg trotz der jetzt verbesserten Rechtslage äußerst mühsam, teuer und zeitraubend sein kann und dass Du Dein Studium unter Umständen unterbrechen musst. Menschen für Tierrechte (ehemals SATIS) kann Dich unterstützen und Dich mit Informationen versorgen. Auch eine Unterstützung durch Vermittlung eines Anwalts ist denkbar. Bitte informiere uns über Deine Aktionen und Erfolge – Deine Erfahrungen können anderen Studierenden nützlich sein.

bottom of page